Interview mit ELUVEITIE - Der Fixstern am Folk Metal Himmel


Seit mehr als eineinhalb Jahrzehnte touren ELUVEITIE um den Erdball, und und schufen sich auch durch ihre herausragenden Alben eine riesige Fanbase. Dabei war es gar nicht so einfach, die derzeit neunköpfige Truppe zusammenzuhalten, und trotz immer wieder vorkommenden LineUp-Changes gilt die Band heute als Fixstern am Folk/Death Metal Himmel. Wir hatten die Gelegenheit mit Mastermind Chrigel Glanzmann ein ausführliches Gespräch rund um die Veränderungen in der Band, sein heutiges Verhältnis zu Anna Murphy, die Bedeutung alter keltischer Mythen, sowie das neue Album „Ategnatos“ zu führen.


Hallo Chrigel!
Freut mich, dass wir wieder einmal miteinander plaudern können.
Wie geht es dir?



Ich bin ein bisschen krank um ehrlich zu sein, aber sonst geht es mir wunderbar!




Bevor wir mit Fragen zu eurem neuen Album starten, erst einmal was ganz anderes. Ich hatte kürzlich ein Interview mit Anna Murphy und hab sie nach dem Grund für ihren Weggang bei ELUVEITIE gefragt. Bei Trennungen ist es aber immer gut, beide Seiten zu hören, und deshalb möchte ich gerne auch deine Seite hören! Wie siehst du das?


Also die Gründe für die Trennung waren die, die wir damals öffentlich mitgeteilt haben. Es waren mehrere Sachen, die sich über mehrere Jahre zu dem Punkt hin entwickelt haben – leider! Auf der einen Seite ist es selbstverständlich etwas ganz Natürliches, dass sich über die Jahre hinweg die Menschen entwickeln. Das ist sogar sehr gut, dass das so ist, aber es birgt natürlich auch die Gefahr in sich, dass sich Menschen, die miteinander sind, sich auseinander oder in verschiedene Richtungen entwickeln. Ich würde das so bezeichnen, dass das bei uns passierte. Über die Jahre hinweg spaltete sich die Band immer mehr in zwei Lager, abgesehen von mir, ich war immer so ein bisschen der Eigenbrötler, der zu keinem Lager gehörte. Das wurde mehr und mehr so. Die eine Seite ging mehr und mehr von unserem ehemaligen Schlagzeuger Merlin Sutter aus, aber ich muss sagen, ich hab auch heute noch sehr viel Respekt vor ihm, nicht nur als Persönlichkeit und Musiker, sondern auch als Freund von mir. Aber er ist zweifelsohne nicht dich einfachste Persönlichkeit, er ist halt das klassische Alpha-Tier, und er ist eine Person, die sehr starke Bilder hat, wie etwas zu funktionieren hat, und wenn er von etwas eine gewisse Vorstellung hatte, gab es keinen Platz für Widerspruch oder eine andere Meinung. Das hatte natürlich ein gewisses Konfliktpotential in sich, das ist ganz klar. Es wurde halt immer mehr so, dass er ein Lager war, und andere überzeugen wollte, und der Rest der Band war das andere Lager, und so wurde die Situation immer schwieriger und zermürbender. Die letzte Tour, die wir noch zusammen gemacht haben, war furchtbar. Da gab es teilweise zwei Backstage-Räume, was eigentlich völlig lächerlich war, aber so weit war es dann schon. So etwas ist natürlich traurig. Was dann zur Trennung führte war, dass die Band nach und nach zerbrach.

Wir sind eine demokratische Band, aber das birgt halt auch eine große Gefahr in sich und deshalb bin ich nicht mehr so der Fan davon, weil eine Mehrheit auf ihre Kosten kommt und eine Minderheit nicht, und in einer Band ist das nicht immer gut. Es kam dann sogar dazu, dass Bandmitglieder aus der Band gewählt wurden, wie etwa Patrick, unser ehemaliger Flötenspieler, der mit Merlin gar nicht zurecht kam. Es war halt immer so ein intrigantes Ränkeschmieden, eine Mehrheit gegen eine Person aufzubringen. Da wir halt eine Demokratie waren, kam es immer wieder dazu, dass Bandmitglieder wegen Abstimmungen hinausgeflogen sind oder die Band freiwillig verlassen haben oder verlassen wollten, weil sie es nicht mehr ertragen haben. Nach Jahren von integrativen Versuchen sah ich mich gezwungen die Handbremse zu ziehen, sonst zerbricht die ganze Band, und da fiel die Entscheidung, dass wir uns von Merlin trennen müssen, obwohl ich persönlich nie Probleme hatte, aber ich war zu dieser Entscheidung gezwungen, sonst wäre alles zerbrochen. Was wir nicht erwartet hätten, aber dann leider passiert ist, dass die Anna sich entschlossen hat, sich dem Merlin anzuschließen, weil die beiden persönlich sehr eng sind. Ivo Henzi war mit Anna sehr verbunden, und so hat das zu einem großen, drastischen LineUp-Wechsel geführt, was auf der einen Seite sehr schade war, es war superheftig für alle, auch auf der persönlichen Ebene, schließlich waren wir zehn Jahre zusammen. Wir sind eine Band die viel tourt, und in diesen zehn Jahren waren wir fast konstant auf Tour, und wenn wir nicht getourt sind haben wir ein neues Album aufgenommen. So haben wir eigentlich den größten Teil unseres Lebens miteinander verbracht, und so war die Trennung auch auf der persönlichen Ebene sehr schwierig. Es war eine heftige Zeit, aber rückblickend bereue ich die Entscheidung überhaupt nicht. Ich glaube, dass wirklich etwas Gutes daraus entstanden ist. Gerade was Anna betrifft, die ich hin und wieder treffe, war es schön zu beobachten, wie sich Anna als Musikerin entwickelt hat. Sie ist richtig aufgeblüht jetzt mit CELLAR DARLING in ihrer Kreativität, und ich finde es unglaublich, was sie damit erschaffen haben, etwas Einzigartiges mit ihrer Musik. Lustigerweise treffen wir uns auch immer wieder im Studio, da wir im gleichen Studio aufnehmen. Und auch wie sich ELUVEITIE entwickelt hat als Band ist auch extrem erfreulich. Irgendwie hab ich das Gefühl, wir sind jetzt fertiger als je zuvor. Es war ein extrem drastischer Schritt, ein extrem schmerzhafter Schritt, aber wenn ich jetzt zurückblicke, empfinde ich es eine gute Sache, was da passiert ist.






Schön, dass ihr das so sehen könnt. Wie habt ihr eigentlich die neuen Musiker gefunden?


Also so neu fühlen sie sich jetzt nicht an. Wir arbeiten nun schon seit drei Jahren zusammen und haben zwei Alben miteinander gemacht. Wie wir sie gefunden haben, ist eigentlich eine ganz eigene, schön Geschichte. Als Merlin, Anna und Ivo die Band verlassen haben, hatten wir schon sehr viele Konzerte, Festivals und auch Tourneen bestätigt, und hatten keine Zeit neue Mitglieder zu suchen. Wenige Wochen später mussten wir fertig sein um Konzerte zu spielen. Das war eine schwierige Situation, aber uns war auch klar, dass wir nicht ein einziges Konzert absagen wollten, weil es nicht das Problem der Fans ist, wenn wir einen LineUp-Wechsel haben, aber genauso klar war auch, dass wir uns einfach so viel Zeit nehmen wollten, um die richtigen Leute zu finden. Und so haben wir angekündigt, dass wir uns sessionmäßig Live-Musiker dazunehmen werden, um die Festivalshows zu spielen, und die Zeit dazu zu nutzen, um uns permanente Bandmusiker zu suchen. Wir haben sehr schnell Session-Musiker gefunden. Die meisten wurden uns von Bekannten oder Freunden empfohlen, und die waren allesamt extrem gut, und haben sich auch binnen kurzer Zeit unser ganzes Repertoire angeeignet. Wir begannen damals die ganzen Sommer-Festivals mit ihnen zu spielen, haben aber trotzdem die ganze Zeit aktiv nach neuen Bandmitgliedern gesucht. Dann passierte aber das Allerletzte was wir erwartet hätten, dass sich die die Atmosphäre in der Band äußerst positiv und familiär entwickelt hat, und wir sehr eng mit diesen Session-Musikern wurden. Und irgendwann nach einigen Monaten kamen wir zu einem Punkt, wo wir uns fragen mussten, wozu wir eigentlich noch immer nach Bandmitgliedern suchen, wo wir sie doch eigentlich schon gefunden hatten. Das war der Moment, wo wir sie dann gefragt haben, ob sie Teil unserer Band werden möchten, und glücklicherweise für uns haben sich alle darüber gefreut und ja gesagt, und so sind wir zu unserem neuen LineUp gekommen.


Ihr habt ja viele Alben produziert. Ich persönlich hab euch bei „Slania“ kennengelernt und ihr konntet mich auf Anhieb als Fan gewinnen. Besonders schätze ich die beiden „Evocation“-Alben. Wird dieser Zyklus eines Tages fortgesetzt?


Grundsätzlich als ich damals 2008 das Konzept für den „Evocation“-Zyklus geschrieben habe, hab ich das wirklich als Zwei-Alben-Zyklus angedacht, insofern ist diese Geschichte abgeschlossen. Aber nichtsdestotrotz never say never! Wir sind eine Metal Band, aber wer weiß, vielleicht sticht uns in ein paar Jahren wieder der Hafer, und wir müssen nochmals ein Akustik-Album machen.


Nun zum neuen Album „Ategnatos“! Was bedeutet dieses Wort und was ist die Geschichte hinter diesem Album?


Das Wort „Ategnatos“ ist das gallische Wort für „wiedergeboren“, und das ist quasi auch das Kernthema des Albums. In einfachen Worten kann man sagen, dass „Ategnatos“ ein Album über keltische Mythologie ist, aber es geht unterm Strich doch viel weiter als das. Wir hatten auch schon Alben über keltische Mythologie wie zum Beispiel „Origins“, dort haben wir einfach alte Sagen aus der keltische Mythologie neu erzählt, und das auch auf eine sehr historische und wissenschaftliche Weise. Bei „Ategnatos“ ging das Ganze auf eine sehr persönliche Ebene, was selbstverständlich nicht heißen soll, dass es nicht historisch ist. Natürlich ist alles wissenschaftlich fundiert, aber nichtsdestotrotz geht es mehr in die Tiefe. Es kontempliert so archetypische Bilder und Gleichnisse aus der keltischen Mythologie. Wir haben diese uralten Bilder mehr kontempliert für uns selber, für uns als Personen und auch aus dem Blickwinkel des heutigen modernen Lebens. Das wurde irgendwie zu einer sehr intensiven Reise, und das ist Ergebnis davon ist das Album. Es ist auch musikalisch ein sehr intensives Album geworden. Wieso dann dieser Titel: All diese Gleichnisse, die drehen sich alle auf die eine oder andere Weise um das Thema „wiedergeboren“, und zwar nicht im Sinne einer Reinkarnation oder so, sondern mehr im allegorischen, im metaphorischen Sinne, als Bild für Erfahrungen und für Veränderungen, die wir durchlaufen in unserem Leben. Eine Kernsache in all diesen Bildern ist der Tod, der einer Wiedergeburt vorangehen muss, und genau um diesen Sachverhalt drehen sich halt diese uralten Worte und Gleichnisse, dass es eigentlich immer ein Sterben braucht, bevor etwas Neues entstehen kann. Und auf unser Leben bezogen ist das sehr drastisch und bringt es auch genau auf den Punkt, fast im psychologischen Sinne von einem Jungen, den das Leben an einen Ort führt, wo du getestet wirst bis du umfällst, wo alles, was dir vertraut ist in Stücke zerfällt und du irgendwie zerbrichst. An diesen Orten wirst du aber auch die Chance bekommen, hindurchzugehen durch diese Erfahrung, was dich im gewissen Sinne zu einer Wiedergeburt führen wird. Du wirst herausgehen und wirst gewachsen sein daran. Das ist dann auch das Kernthema vom Album. Da wir uns persönlich damit beschäftigt haben ist das eine sehr intensive Erfahrung geworden, und es hat uns viel weiter geführt, als wir das eigentlich erwartet hatten. Es ist mehr persönlich geworden, als wir gedacht oder geplant hätten, was eigentlich ein Novum ist für ELUVEITIE.




Für den Titeltrack gibt es ein sehr mystisches Video! Wo wurde das gedreht? Für mich hat es irgendwie nach Island ausgesehen?


Es hat tatsächlich Naturaufnahmen von verschiedenen Orten drin, man sieht da ein bisschen Schweiz, aber es gibt tatsächlich auch ein paar Sequenzen, wo Landschaften aus Island sind. Aber gedreht wurde das Video grundsätzlich in Polen. Wir haben für die Videoclips von diesem Album mal wieder mit Grupa13 zusammengearbeitet. Das ist eine polnische Videoproduktionsfirma, die ganz viel in Metal macht. Die haben auch die meisten Videos für BEHEMOTH gemacht. Es ist eine tolle Firma, es sind tolle Künstler. Die haben auch schon vieles für uns gemacht, und so haben wir uns entschieden, wieder Videos mit denen zu machen. Das ist eine rein logistische Angelegenheit, da sind zum Teil an die 30 Leute damit beschäftigt im Filmteam. Wenn man die alle in die Schweiz bringen würde, wäre das eine unsinnige Sache. Da ist es einfacher wenn wir nach Polen gehen um bei ihnen zu drehen, und genau das haben wir dann auch gemacht. Und das Video ist wirklich eine wunderschöne Sache, weil es den Text einfach widerspiegelt.


Bist du der Meinung, dass es möglich ist, die Leute mit Musik wirklich für Geschichte zu begeistern?


Nein, das bin ich nicht. Es gibt da immer zwei Aspekte. Der eine Aspekt ist die Geschichte an sich. Wenn ich Texte schreibe, das war eigentlich auf allen Alben so, dann hab ich die Texte für mich selbst geschrieben. Das klingt vielleicht ein bisschen blöd, aber für mich ist einfach eine Art Dinge auszudrücken, die mir persönlich viel bedeuten. Und ich hab mich nie wirklich darum gekümmert, ob auch irgendwelche Leute meinen Text lesen oder nicht. Ich hab für die letzten Alben immer so ein Zusatz-Büchlein verfasst, das der Digibook-Edition beilag, falls sich die Leute näher damit beschäftigen möchten, aber unterm Strich hat es mich nicht interessiert, ob sich die Leute mit Texten auseinandersetzen oder nicht. Ich war auch nie ein Fan von Musik als Medium für irgendwelche Botschaften zu benutzen. Ich bin Musiker und das Predigen überlasse ich gerne Predigern oder Priestern oder was weiß ich wem. Das ist die eine Seite, aber auf der anderen Seite finde ich schon, dass die Beschäftigung mit der Geschichte eine wertvolle Sache ist. Für jeden Einzelnen als Persönlichkeit, aber auch für uns als ganze Gesellschaft. Es ist halt einfach eine Tatsache, dass nichts spurlos verschwindet. Alles was heute ist, ist dem entsprungen, was gestern war. Und wenn man gar nichts macht, verpasst man halt die Chance, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen, was immer schade ist. Das bringt mich zum anderen Aspekt. Ich hab vorhin gesagt, dass das neue Album irgendwie ungeplanterweise sozialkritisch geworden ist, und dass sich tatsächlich aus den keltischen Bildnissen die ich vorhin erwähnt habe, nichts auf Persönlichkeiten sondern auf Völker, auf Gesellschaften bezieht. Es gibt da eine, die vermutlich älter als 2500 Jahre ist und zu den ältesten keltischen Mythen zählt, die man heute noch hat, und da werden die psychischen, mentalen und auch soziologischen Vorgänge beschrieben, die mit einer Gesellschaft, einem Volk passieren, wenn es mit einer übermäßig starken Führungspersönlichkeit, einem Diktator konfrontiert wird. Meist passiert, dass eine Mehrheit einfach nickt und hinterher rennt. Aber dieser Mythos zeigt auch die Gegenbewegung oder die Lösung dieses Sachverhaltes auf, und nennt aber nicht irgendwie Revolution als die Lösung, sondern die Lösung tritt in der Geschichte auf in der Form des Gottes Orios, und der wird als alter, ehrlicher Mann dargestellt, und er verkörpert den geschärften Verstand und Intellekt, die Lernfähigkeit und die Erfahrung. Das finde ich sehr spannend, besonders hinsichtlich der Tatsache, wie alt diese Geschichte ist. Der Punkt ist, wir haben heute nur noch die Geschichte oder nur noch Fragmente dieses Mythos, und wir wissen nicht, was damals passiert ist. Aber offensichtlich passierte damals etwas, das es nötig machte, so eine Geschichte zu verfassen um die Leute irgendwie aufzuwecken. Das ist etwas, was mich wirklich erschüttert hat, denn damals war es wichtig, den Menschen so eine Geschichte zu erzählen, und wenn ich so in unsere Welt heute schaue, ist sie immer noch wichtig. Auch wenn man nicht unbedingt herumgehen möchte um irgendwelche Botschaften zu verbreiten mit der Band, und auch wenn es mir nicht wichtig ist, ob sich die Leute mit der Geschichte beschäftigen, bin ich dennoch gerne bereit, so eine Geschichte in die Welt hinaus zu tragen.


Für den Sommer sind einige Festival-Auftritte geplant. Mögt ihr das, oder spielt ihr lieber Club-Shows?


Sagen wir einmal so, wir spielen grundsätzlich gerne. Ich persönlich mag Festivals sehr gerne, aber ich wüsste nicht, ob sich jemand von uns sich irgendwie für eines von beiden entscheiden könnte. Wir freuen uns halt immer, wenn wir unsere Musik spielen können.


Ende des Jahres ist eine ausgedehnte Tour mit LACUNA COIL und INFECTED RAIN geplant. Kennt ihr die beiden Bands und wie findest du die Zusammenstellung?


Ich finde die Zusammenstellung absolut geil! Ich freu mich wahnsinnig auf diese Tour. Das passt sehr gut. Viel mehr kann ich dazu eigentlich gar nicht sagen. Ob ich diese Bands kenne? Von INFECTED RAIN hab ich mir ein paar Songs angeschaut und ich finde die cool. Sie haben eine fantastische Sängerin. LACUNA COIL finde ich musikalisch sehr marginal, und ich habe mich gerade erst in den letzten Wochen mit der Band auseinandergesetzt, hab ein paar Songs gehört, und ich muss sagen, dass ich da echt eine Band für mich entdeckt habe. Die sind echt eine richtig geile Band, und ich hab es als schade empfunden, dass ich mir die nicht schon längst einmal angeschaut habe. Wir sind auch noch nie zusammen getourt oder so.


Habt ihr irgendwelche besonderen Pläne für die Zukunft? Ein Ort wo ihr einmal spielen wollt?


Wir werden ziemlich gut unterwegs sein dieses Jahr. Es ist dieses Mal anders. Normalerweise ist es ja so, dass man ein Album herausbringt und nach dem Release geht man auf Tour mit dem Album. Dieses Mal ist es bei uns ziemlich anders. Die „Ategnatos“-Welttour hat bereits begonnen bevor das Album rauskommt. Das heißt, dass wir den ersten Teil der Tour soeben beendet haben. Wir sind erst vor einer Woche aus Zentral- und Südamerika, wo wir monatelang unterwegs waren, und jetzt haben wir bis zum Release eine Pause, und mit dem nächsten Teil der Tour geht es weiter nach Australien und Neuseeland. Danach Asien, China, Taiwan und so, und dann wird Sommer sein, und dann werden wir sehr, sehr viele, ich glaube so viele wie noch nie zuvor in unserer Geschichte, Festivals und Open Air spielen. Direkt im Anschluss an die Festivalsaison den nächsten Teil der Tour in Nordamerika und Kanada, und dann haben wir zwei Wochen Urlaub, und dann geht’s weiter in Europa mit einer sehr ausgedehnten Tour, die bis Mitte Dezember andauern wird. Also langweilig wird uns nicht! Worauf wir uns besonders freuen, dass wir bei diesem Tourzyklus das erste Mal in Neuseeland spielen, worauf wir uns wirklich wahnsinnig freuen.


Dann möchte ich dich zum Abschluss noch um ein paar Worte an eure Fans bitten?


Erst mal danke für das Interview, und dann ganz herzlichen Dank an alle die das lesen werden. Danke für das Interesse an ELUVEITIE und an unseren Shows! Und wir werden uns sehen On The Road!


Danke für das Interview und ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg!



www.eluveitie.ch

Autor: Metalmama

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Beitrag vom 15.04.2019
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