Interview mit SABATON - So wenig wie möglich der Fantasie überlassen


[ENGLISH VERSION BELOW]

SABATON schießen aktuell mit ihrem Album "The Last Stand" durch alle Decken. Chart-Erfolge wie nie und die Tickets zur dazugehörigen Tournee gehen weg wie warme Semmeln. Dass die Jungs ebenso heiß darauf sind wie die Fans, ist da keine Überraschung. Wir trafen Bassist Pär Sundström und Drummer Hannes van Dahl am Release-Tag am Summer Breeze um über das Album und zukünftige Pläne sprechen.


Hey Jungs, euer Album kommt morgen raus...


Pär: Eigentlich in ein paar Stunden (kichert).




Klar... aber wie fühlt ihr euch nun so kurz vor dem Release?


Hannes: Aufgeregt. Jetzt können endlich auch andere Leute, außer wir selbst die Platte hören.

Pär: Es ist ein großartiger Moment, und dieses Mal wurde es auch nicht vorab geleaked, außer vermutlich heute, was super cool ist. Denn so etwas stiehlt dir den Moment. Wir wollen ja, dass die Leute alle das Album auf eine gewisse Weise erleben, die beste Weise natürlich... ich meine, wir verbringen, wenn wir das Album aufnehmen, immer viel Zeit damit, die Songs in die richtige Reihenfolge zu bringen, denn so möchten wir, dass die Leute das Album erleben. Sonst gibt es Leute die es vorab irgendwie downloaden und sich denken: „ich hör mal da rein oder da...“ Viel Momentum geht verloren, wenn das passiert. Eigentlich würde ich es lieben, mich hinzusetzen und zuzusehen, wie jeder einzelne Fan das Album zum ersten Mal erlebt, also die Reaktionen und so weiter, denn das ist das Größte für uns. Eigentlich eines der größten Highlights unseres Schaffens, jedes zweite Jahr. Wir sehen nicht so viele Fans dabei, klar, aber wir freuen uns über Reaktionen im Netz wie: „Ich hab das neue SABATON Album, es ist verdammt nochmal großartig!“. Du triffst aber Fans und redest mit ihnen darüber um Eindrücke zu erhalten. Wenn wir das Album aufnehmen, sind nur wir da und wir wissen vorher nicht, ob es das beste Album überhaupt ist, oder etwas ganz anderes.

Hannes: Aber wir sind immer noch aufgeregt und die Songs sind natürlich aus einem Grund in dieser bestimmten Reihenfolge und nicht zufällig dort wo sie sind. Es ist cool den Leuten die komplette Erfahrung zu bieten. Aber ich weiß gar nicht, ob die Leute noch immer auf diese Weise Alben hören.

Pär: Nicht alle, aber sicher eine Menge Leute. Die wollen diese Erfahrung, das Album als Ganzes zu genießen. Es geht aber heute nicht nur ums Herunterladen, heutzutage sind die Leute einfach zu gestresst. Wenige Leute nehmen sich die Zeit um sich Musik wirklich anzuhören. Die haben anderes zu tun. Die legen das Album ein und nehmen dann ihr Handy in die Hand oder solche Dinge. Wahrscheinlich ist die beste Methode, ein Album richtig zu erleben, mit Kopfhörern und dem Booklet in der Hand, denn dann bist du komplett in der Musik versunken.


Die andere Seite ist, ihr habt ja schon drei oder vier Songs auf Youtube, einen Haufen Making-Ofs und so weiter. Wie wichtig ist es heute, schon so viel vorab zu veröffentlichen? Ich meine, es war damals doch großartig ein neues Album in der Hand zu haben, von dem man eigentlich so gut wie nichts weiß, außer vielleicht einen Song auf einem Sampler gehört zu haben.


Pär: Es ist jetzt dieselbe Idee, aber ein anderes Medium. Diese Teaser Videos und die offensichtlichen Singles... aber SABATON bekommen im Radio nicht so viel Airplay. Das ist dann der Weg, den Leuten schon etwas zu bieten und das Album zu hypen.

Hannes: Ich denke es ist nicht zwingend etwas Schlechtes, die Zeiten ändern sich eben. Als ich ein Kind war, waren viele Bands einfach Mysterien, wenn du dich erinnerst, du wusstest so gut wie nichts über sie, du konntest sie nicht angreifen. Heutzutage hat sich das geändert und wenn du Teil dieses Wandels sein möchstest, wirst du, denke ich, schon deinen eigenen Weg finden.




Was war denn die Idee hinter „The Last Stand“?


Pär: “Heroes“ war ein wirklich gutes Konzept für SABATON. Perfekt und wahrscheinlich das Beste das wir je hatten. „The Last Stand“ ist da ähnlich. Du kannst viele Songs davon auf „Heroes“ geben und umgekehrt, wir wollten also eine Art Nachfolger, der sich ähnlich anfühlt. Eigentlich kam Joakim schon vor ein paar Jahren mit der Idee zu einer Mini-CD mit dem Konzept und Titel zu „The Last Stand“, denn wir hatten dazu ein paar coole Ideen, aber ich fragte ihn: „Ist das dein Ernst? Das ist doch viel zu gut, das muss ein ganzes Album sein, also behielten wir uns diese Idee im Hinterkopf.


War es nach „Heroes“ aber klar, dass ihr möglichst weg vom World War II Thema geht?


Pär: Nein, das war nicht unbedingt Absicht, aber als wir die „The Last Stand“ Idee ausarbeiteten, kamen ein paar Sachen wie die letzte Schlacht der Samurai und die letzte Schlacht von Sparta sofort auf. Somit waren wir nicht annährend am zweiten Weltkrieg, außerdem waren wir in Asien, Japan und dem antiken Griechenland. Wir wussten also, wir brauchten nur gute Storys zu suchen, die dazu passten, aber nicht zwingend in einem bestimmten Krieg stattgefunden haben. Der zweite Weltkrieg ist bei SABATON immer wieder Thema, weil da alles sehr detailiert dokumentiert ist, weshalb man sich sehr einfach einfühlen kann.

Hannes: Ja, um die Geschichten richtig zu erzählen. Das schwedische Imperium liegt schon so lange zurück, da weißt du nicht genau, was ist Fakt und was Legende. Wir wollen so nahe am Fakt bleiben wie nur irgendwie möglich, damit wir so wenig wie möglich der Fantasie überlassen können.


Ihr habt ein paar Songs auf dem Album, die womöglich von Filmen inspiriert wurden. Das wären „Sparta“, „Banockburn“ und „Shiroyama“. Habt ihr in diesem Medium nach Stories gesucht, ich meine „300“, „Braveheart“ und „The Last Samurai“ sind ja großartige Filme und man kann damit einfach in die Geschichten eintauchen.


Pär: Diese Tracks sind recht offensichtlich. Danke!

Hannes: Bei „Shiroyama“ nicht unbedingt der Film mit Tom Cruise.

Pär: Nein, das war keine Inspiration. Aber „300“ – ohne diese Film glaube ich nicht, das wir oder viele andere über die Thermopylen irgendetwas wüssten. Außerdem waren wir auf der Tour genau an dieser Stelle, wo das passiert ist. Wir haben für das neue Album einige weniger bekannte und einige sehr bekannte Geschichten geschrieben, das ist wohl eine der bekannteren, dank „300“.




Das Album ist durch und durch SABATON und das in fast jedem Song. Nur „Banockburn“ fällt da mit seinem Dudelsack aus den Reihen. Wie kam die Idee?


Pär: Der Song sollte zu Beginn eine rockige Nummer werden, so etwas wie DEEP PURPLE mit Hammond Orgel und so weiter. Aber als wir den Text dazu hatten und damit in Schottland landeten, fühlte es sich ganz normal an, etwas dahingehend hinzuzufügen. Da kamen wir schnell auf die Dudelsäcke.
Hannes: Es hat Spaß gemacht auch mal die Happy-Side von SABATON zu erforschen.

Pär: Außerdem ist es ziemlich cool, denn es gibt ganz, ganz wenige Instrumente auf der Welt, bei denen man sofort weiß worum es in dem Song geht. Also: Dudelsack? Schottland!


Ich habe gehört Thobbe hat die Band verlassen. Was ist passiert?


Pär: Nach den vier Jahren, die er nun in der Band war, wurde es einfach zu viel für ihn so viel unterwegs zu sein... leider. Er wollte mehr Zeit zu Hause.
Hannes: Er ist einer unser absolut besten Freunden und es war seine ganz eigene Entscheidung, die wir natürlich nicht wollten. Aber es ist etwas was er will und wir respektieren das. Er ist ja auch jetzt noch mit uns unterwegs.


Also wird er heute noch mit euch spielen?


Hannes: Ja klar! Wir genießen die letzten Shows mit ihm.


Habt ihr denn schon wen Neues gefunden?


Pär: Eigentlich, als Thobbe uns seine Entscheidung mitteilte, war es ziemlich simpel. Der neue Mann, der übernehmen soll, war nur einen Telefonanruf weit weg. Wir kennen ihn schon lange Zeit, also war es eine leichte Entscheidung.

Hannes: Es wird großartig. Ein großartiger Gitarrist, großartiger Sänger und ein supercooler Typ.


(Mittlerweile wurde mit Tommy Johansson ein neuer Gitarrist vorgestellt - Siehe Bild)



Habt ihr eure Stage wieder erweitert? Ich meine, wann können wir mit einem Bomber oder einem U-Boot auf der Bühne rechnen?


Hannes: Wir brainstormen eigentlich immer wieder und haben einige Ideen herumkugeln.

Pär: Eigentlich beginnt ja jetzt die neue Tour, also planen wir nun etwas daran zu verändern.

Hannes: Ja in gefühlten zehn Minuten geht es mit dieser Tour los. (lacht)

Pär: Ja, aber wenn wir dann im Winter richtig auf Tour gehen, wird es so oder so eine interessante und spannende Zeit.


Dann habt ihr ja heute ein Art Release-Show.


Pär: Klar. Genau während wir auf der Bühne stehen, kommt das Album raus. Das ist auf schon aufregend.


Wieviel neues Zeug präsentiert ihr bereits?


Pär: Ein bisschen. (lacht)
Wir geben noch nicht zu viel raus. Es ist cool neue Songs zu spielen, doch die Fans kennen das meiste Zeug noch nicht.


Hannes: Aber wir haben ein paar Überraschungen für euch mitgebracht, versprochen.


Pär, du hast mir in einem früheren Interview erzählt, dass ihr fürs Rock in Vienna 2015 etwas ganz Besonderes geplant habt. Du hast nicht zu viel versprochen. Wie war die Erfahrung mit einem Orchester auf der Bühne zu stehen?


Pär: Die Orchester-Show war eine Herausforderung, die wir bisher so noch nicht hatten. Es war aufregend und hat super funktioniert. Es ist ein Konzept, das wir in Zukunft noch verbessern können, aber es hat Spaß gemacht und die Chancen stehen gut, dass wir irgendwann etwas Vergleichbares machen.


Wie wäre es das Orchester auch auf einem Album zu verwenden?


Pär: Absolut möglich!


Es gibt eine Panzer-Edition zu eurem neuen Album. Was kannst du mir dazu erzählen?


Pär: Das ist so etwas wie die maximierte Edition. Wir haben schon beim „Carolus Rex“ Album darüber gesprochen, aber das hat natürlich nicht gepasst. Jetzt war es aber an der Zeit das zu machen. Der Panzer wurde anhand der Blaupause unseres Panzers auf der Bühne nachgebaut.




Ihr habt auch ein paar Bonus Tracks auf dem Album. Was war die Idee hintern den Covers?


Pär: Die sind sehr unterschiedlich. Am meisten Spaß gemacht hat das JUDAS PRIEST Cover, auf dem Thobbe als Leadsinger tätig war. Was ziemlich cool geworden ist.

Hannes: Das ist die perfekte Arbeit. Covers machen immer so viel Spaß, auch diese auf verschiedene Weisen zu arrangieren.

Pär: Manche Leute werden immer sagen, dass das Original besser ist. Ja.. klar, aber wir haben es auf unsere Weise gemacht und wir werden ja nicht anhand von Covers beurteilt, sondern vielmehr wegen unseren eigenen Songs. Das ist einfach etwas, was wir und die Fans genießen können – etwas Unerwartetes zu hören.


Was ist denn eure Lieblingsgeschichte auf dem Album?


Pär: Das kann nur der Kampf um Wien sein – „Winged Hussars“. Es ist so eine aufregende Geschichte. Wenn du den Text hörst, ist es sehr einfach zu visualisieren wie das ausgesehen haben muss, wie es gewesen sein muss. „Then the winged hussars arrive Coming down the mountainside.“ Wenn die Kavallarie den Berg herunterstürmt. Das war wohl der aufregendste Stück beim Songwriting. In dem steckt so viel drinnen.

Hannes: Für mich ist das „Last Dying Breath“. Es geht um Serbien und die Verteidigung von Belgrad. Serbien gehört zum meinen Lieblingsländern, denn es hat eine sehr große Geschichte. Außerdem klingt Joakim im letzten Chorus ein bisschen wie Lemmy. Es ist einfach ein großartiger Song.


Wird es wieder irgendwo mehr Informationen zu den Geschichten geben?


Pär: Ja, im Booklet, kann man etwas darüber lesen. Wie immer bekommt man dort Informationen, aber nicht zu viel. So kann man das Ganze selber erforschen, wenn man möchte.


Ich danke euch vielmals für das Interview. Gibt es noch etwas zu sagen?


Pär: Ich nehme an, ihr werdet im Winter sehr viel SABATON sehen, was wir gar nicht mehr erwarten können. Bisher wissen wir noch nicht, welche von den neuen Songs wir spielen werden, also sind wir gespannt, was passiert. Und ich bin sicher die Fans werden unsere Setlist sehr beeinflussen.

Hannes: Ja, lasst uns wissen, was ihr hören wollt.





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[ENGLISH VERSION]


Hi guys, your new record will be out tomorrow...


Pär: Actually in a few hours.


So how do you feel so short before the release?


Hannes: Excited. Finally we can actually let someone else than ourselves hear it.
Pär: It is such a moment, and this time we are very happy that it hasn’t leaked out... until like today, actually, so that´s supercool, because it´s kind of stealing the moment. We want everyone to experience the new album in that certain way, the best way of course... I mean, we spent a lot of time when we are have recorded it, to put the songs in the right order, cause you really want this is the way people should experience the album and then you have some people downloading it and they are like: “oh I wanna hear this song first” . A lot of the momentum is gone when that happens. Actually I would love to sit and see every single fan, when they open the CD, put it in and see the reactions, because that is for us the greatest thing. That’s like one of the top highlights of what we do. Every second year. But now of course we can´t see that much fans, but we can watch the reactions from people like: “I´ve got the new SABATON album that´s fucking awesome”, you know? You meet a few fans and you talk to them, that´s the kind of impression to get that, finally. Cause when we have recorded it, it´s just us and we don´t really know if it´s the best or whateever..



Hannes: But still as excited and the songs are in the particular order for reason, and not randomly put there. It´s cool to give the people the full experience. I don´t know if people still listen to records in that way...


Pär: Not the most of them, but a lot actually. They want that experience to get the full album at once. But these days it´s not just about downloading, it´s about generally people are very stressed. Very few peoples actually take their time to listen to music. People have other things to do. They put on the album and then they sit by their mobile phone or something. So it´s not everybody who get the perfect experience. The best way to experience a new album is probably with headphones and holding the booklet for it, because then you are totally into album.


The other thing is, you have about three of four songs already out before the release, you made lots of Making-Ofs and all the stuff. How necessary is this nowadays, because I think it was great back in the days when you get a record you can only read about it or have only one song on a sampler or something and then you have the whole thing in your hand at the realse... I think now the experience is quite different.


Pär: It´s the same idea but it´s a different media. These teaser videos and obviously the songs and the singles, but SABATON don´t really get so much airplay on the radios. This is the way we get some people to listen to it and hype up the album

Hannes: And I don´t think that it is necessary a bad thing, times are changing. When I was a kid, there was so much mystery around the bands, if you remember it, you knew nothing about it, you couldn´t touch it. Nowadays the times are changing and I think if you wanna be involved in the change that´s happening, I think you find your own way of doing it.


What was the initial idea of “The Last Stand”?


Pär: ”Heroes” was like a really good concept for a SABATON album. Perfect and I will have to say the best one we come up with. “The Last Stand” is kind of similar. You could put many of the songs of this one on the “Heroes” album and it would come back so we wanted to follow up “Heroes” with something similar. And actually it was like maybe a few years ago Joakim came with the idea, maybe we should do a mini CD or something. We call it “The Last Stand” because we have a few ideas and then it was like “seriously? It´s too good to do just a mini-CD, thats a full album." We kept it in the back of our heads.


Was it four you clear after “Heroes” that you will go away from the Word War II topic?f>>

Pär: No, that was not the intention at all, but when we decided to go for ”The Last Stand”, there were few thing that popped up immediately like “The last stand of the Samurai” and “ The last stand of Sparta” and then we where not near World War II and we were in Asia, in Japan and we were in the ancient Greece. We know we just have to find good stories now, they don´t need to be focused on any World War ory anything. WWII comes up in SABATON songs because it´s very exciting and it´s well documented, so it´s easy to connect to.

Hannes: To get the stories right, it´s very easy like for the Swedish empire, that was so long ago. You don´t know if it´s legend or facts. You want to stick with as much facts as you can. To leave as little imagination as possible.


You have a few songs that may be inspired by movies like “Sparta”, “Shiroyama” or “Banockburn”. Did you search that way this time? I mean “The Last Samurai”, “300” and “Braveheart” good movies and a chance to get easy into that stories.


Pär: These are pretty obvious, thank´s.

Hannes: Not the movie with Tom Cruise.

Pär: No, that wasn´t any inspiration. But the movie “300” without that I don´t thing we would have known about the thermopyls. And I think very few people would know about it. And we have been to this place, when we were on tour, we stopped by there. We write about some fame things, some not so famous on the new album, this was probably one of the famous.


The record is really pure SABATON in almost every song, except of “Banockburn”, which sounds different with the bagpipes and so on. How came the idea?


Pär: Initially the song was classic rock oriented , like going back to DEEP PURPLE stuff and it sounds a little bit like that with the Hammond Organ and that kind of style, but as we brought the lyrics for it and it ended up about Scotland, so it felt natural to add something, so we thought it would be nice use bagpipes.

Hannes: It was fun to have a song like that, to explore SABATON on the happy side.

Pär: And also, it´s pretty cool with thebagpipes, because there are a very few instruments in the world where you can just play the instruments and then you know exactly what the song is about. So: Bagpipes? Scotland!


I heard Thobbe left the band. What happened?


Pär: After the four years he has been in the band, it´s too much for him to be out in the road...sadly. He wanted a more time at home.
Hannes: He had been one of our absolute best friends and that´s coming from his own decision, which we of course didn´t want. That´s want we want and we really respect that. There´s really no drama at all. He is still with us now.


So he will play today?


Hannes: Yes absolutely. We are really enjoying the last few shows with him.


Do you already search for a new one? Or do you have already one?


Pär: Actually, when Thobbe explained that he wants this, it was really simple, pretty much one phone call away, the new guy is gonna take over. We´ve known him for a long time, so it was quite simple decision.
Hannes: It will be great. Great guitar player, great singer, a supercool guy.


Did you improve your stage now? When can we finally expect a Bomber or Submarine on your stage ;)


Hannes: We always kind of brainstorm and we always have ideas rolling.

Pär:Actually now starts the new tour, so we are planning to do some changes.

Hannes:Yeah, that´s about the last ten minutes before the tour. (laughs)
Pär:Yes, but when we are out for the tour in winter, it will be an interesting and exciting time. For sure.


So that´s some kind of release-show today?


Pär:Sure, when we stand right on stage, the album will be out during the show. That´s very exciting.


How much new stuff will we get today?


Pär:Some. (laughs)
We are not giving away to much of the new album. It´s cool to play new songs, but the fans don´t know it so far.


Hannes:But we will have a bunch of good surprises for you, for sure.


Pär, you promised me in an interview before, that you had big plans for the Rock In Vienna. And you didn´t promise to much. What experience was it for you to play live with an orchestra?


Pär:The Orchestra-Show was a challenge, we´ve never done that before. It was exciting, and it went very well. It´s a concept, we can do even better in the future, but it was fun and there is a big chance we will do something similar in the future. This was very special.


What about using an orchestra on a future record?


Pär:Absolutely also possible.


There will be a Tank-Edition of the new record. What can we expect of that?


It´s kind of the maximized Edition. We already talked about it for the “Carolus Rex” record, but that didn´t fit. But now it was time to do it. It´s the maximum of this record you can get from SABATON. The tank was taken from the blueprints of that one we are using on the stage.


You also have some bonus tracks on the new record. What can you tell me about them?


Pär: There are a few different ones. The funnier one was the JUDAS PRIEST Cover, where Thobbe is also lead singing, which is quite cool.

Hannes: That´s the perfect thing to do. Covers are so much fun. Also to arrange them in different kind of ways.

Pär: Some people will always say, that the original is much better. Yes... sure, but we did it our way and we are not judged by this, we are judged by our own songs and this is just something for us and the fans to enjoy. To hear something unexpected.


What is your favorite story on the new record?


Pär:It has to be the battle of vienna – “The Winged Hussar”. It´s such an exciting story. When you listen to the song, it´s easy to visualize how it looked like, how it was. “Then the winged hussars arrive
Coming down the mountainside.” That cavalry riding down. It was probably the most exciting song to write. There is so much in it.


Hannes:For me it´s “Last Dying Breath”. It´s about Serbia and the defense of Belgrade. Serbia is one of my favorite countrys, it has a great story and history. Also Joakim sounds a little bit like Lemmy in the last chorus. It´s just a great song.


Will there be more infomation about the storys? Maybe in the booklet?


Pär:Yeah. Inside the booklet, you can read about the story. Like always, you can get some information there about it, but not too much. So you can explore that for yourself if you want to.


Thank you very much for the interview, is there anything left to say?


Pär: I guess you will see a lot of SABATON in winter, and we can´t wait for it. So far we don´t know what songs from the new album will be played, so we are excited to see. And I´m sure the fans will influence the setlist very much.

Hannes:Please let us know, what you want to hear!


www.sabaton.net

Autor: maxomer

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Beitrag vom 25.09.2016
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