Interview mit MORTILLERY - Gitarre spielen ist einfach mein Ding


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Die kanadische Thrah Metal Band MORTILLERY hat mit Cara McCutchen nicht nur eine außergewöhnliche Sängerin sondern mit Alex Gutierres auch einen ziemlich interessanten Gitarristen der so einiges zum Erzählen hat. Was der Name MORTLLLERY eigentlich bedeutet und wieso Alex nach Kanada gekommen ist erfahrt ihr im exklusiven Interview mit ihm.


Warum habt ihr eure Band MORTILLERY genannt? Was bedeutet der Name?


Alex: Der Name hat keine bestimmte Bedeutung, wir haben nur zwei Wörter zusammengesetzt „moral“ und „artillery“. Wir wollten wirklich einen Namen der aus einem Wort besteht und wir mochten Namen die mit M beginnen, wie METALLICA oder MOTÖRHEAD. Wir haben wirklich hunderte Namen ausprobiert bevor wir uns auf diese zwei Regeln beschränkt haben, außerdem sind die meisten Namen bereit vergeben. Versucht mal einen neuen Namen zu finden, fast alles gibt es schon. Das war wirklich eine schwere Zeit. Zuerst haben wir uns für einen Monat ASSAULT genannt bis wir realisiert haben, dass wir zu einer Gruppe mit über 350 Bands gehören die sich ASSAULT nennen. Als wir das gesehen hatten, entschieden wir uns den Namen zu verwerfen und einen neuen zu suchen und MORAL ARTILLERY“ war eine der Optionen. Aber wir wollten ja einen Namen der aus einem Wort besteht, also dachten wir wie wäre es mit MORTILLERY. Diesen Namen gab es noch nicht, aber er bedeutet auch nichts Bestimmtes und es hat funktioniert. Wir haben auch einen Song der „Moral Artillery“ heißt, als Anspielung auf unseren Namen, aber in dem Song geht es eigentlich nicht um den Namen selbst, wir haben ihn einfach so genannt.




Was magst du am Metal? Wann hast du angefangen Metal zu hören?


Alex: Ich persönlich komme von der Punk Szene und fing an mit 13 Gitarre zu spielen. Ich habe mit den üblichen Sachen, wie NIRVANA und so angefangen. Je älter ich wurde desto heavyer wurde die Musik die ich hörte. Ich hörte etwas Skate Punk und eine Zeit lang etwas Rockabilly und dann härteren Punk Rock. Einmal war ich auf einem Flohmarkt und fand dort das OVERKILL Album „Taking Over“. Ich kannte die Band nicht, aber ich fand das Cover ziemlich cool, also musste ich es einfach kaufen. Das war auch der Anfang meiner Plattensammlung. Erst Jahre später habe ich mir die Scheibe zum ersten Mal angehört und ich dachte nur „Holy Fuck!“ das ist wirklich, wirklich gut. Dann wollte ich nur mehr wissen was das eigentlich ist und so kam ich zum Metal.


Du hast mit 13 zum Gitarre spielen angefangen. Bist du in eine Musikschule gegangen oder hast du es dir selbst beigebracht?


Alex: Als ich ein Teenager war lebte ich in einem Vorort in Zentral Amerika und einer meiner Cousins kam zu mir nach Hause, der bereits Gitarre spielte und zeigte mir einiges. Er mochte vor allem BON JOVI, GUNS´N´ROSES und Musik wie diese und er war auch schon etwas älter als ich. Er hatte eine Band und ich dachte mir, dass er wirklich cool ist und ich später auch einmal so sein möchte. Also zeigte er mir wie man ein paar NIRVANA Songs und einige andere Songs spielt. Als ich dann nach Kanada zog entschied ich mich das Gitarre spielen einfach mein Ding ist. Wenn du als Kind in ein neues Land ziehst musst du irgendetwas haben an dem du dich festhalten kannst. Du kannst nicht einfach herkommen und das neue Kind im Block sein. Also dachte ich, ich kenne ein paar Akkorde und ein paar Lieder, Gitarre spielen ist einfach mein Ding und das ist das was ich einmal tun möchte. Jetzt bin ich 32 und ich tue es noch immer, also denke ich, dass es eine gute Entscheidung war.


Wieso bist du nach Kanada gezogen?


Alex: Meine Familie fing an in den späten 80ern nach Kanada zu ziehen. Wir hatten einen ziemlich schlimmen Bürgerkrieg und es wurde wirklich gefährlich in unserem Vorort. Es war ein schöner Platz, aber eben auch sehr, sehr gefährlich mit vielen Gangs. Wir wurden die ganze Zeit ausgeraubt, egal ob im Restaurant, im Bus oder in der Schule, es war nirgends sicher. In Kanada gab es in den späten 80ern eine Flüchtlingshilfe, also ging meine Großmutter zuerst und dann meine Onkels und Tanten und Cousins und meine Mutter und ich, wir waren die letzten.


Also zog deine gesamte Familie nach Kanada?


Alex: Fast, ich würde sagen 90% von ihnen.


Hast du den Bürgerkrieg richtig miterlebt?


Alex: Der Krieg fand hauptsächlich am Land statt. Ich lebte in der Stadt San Salvador. Die meiste Zeit des Krieges, also die zwölf Jahre die er gedauert hat, passierte draußen am Land, also außerhalb der Hauptstadt, aber im letzten Jahr des Krieges kam er in die Stadt und traf auch uns und ich konnte es direkt vor meinem Fenster sehen. Das Militär kam in unser Haus, um sicherzustellen, dass wir keine Waffen hatten oder Rebellen waren. Es war ziemlich schrecklich, aber man lernt auch viel. Ich bin froh, dass ich überlebt habe, viele Leute haben es nicht und ich bin froh, dass ich seitdem eine Menge lernen konnte. Der Krieg hat meine Art zu denken und wie ich die Gesellschafft sehe beeinflusst.


Schreibst du über dieses Thema auch in deinen Texten?


Alex: Am Anfang als ich noch mehr geschrieben habe, aber seitdem schreibe ich ja nicht mehr so viele Texte, also eigentlich nicht. Vielleicht manchmal etwas über meine politischen Ansichten, aber meine ersten paar Songs waren eher über coolere Themen, wie „Evil“ and „Death“. Ich mag die Mad Max Filme und Szenarien wie die Apokalypse und das Ende der Zeit, also schreibe ich in meine Songs eher darüber. Ich habe den Text zu „Radiation Sickness“ geschrieben in dem es um die Bombe auf Hiroshima geht. Ich finde diese Dinge interessant. Ich versuche den Sound immer etwas böse und furchterregend hinzubekommen, aber ohne meine persönlichen Hintergründe. Es geht einfach nur um Sachen die ich cool finde.


Wie arbeitet MORTILLERY wenn ihr einen neuen Song kreiert?


Alex: Wir fangen mit der Musik an, ich habe meistens einen Riff oder ein paar Akkorde und wenn ich diese bereits gut finde arbeite ich damit weiter. Ich bastle ein Intro und ein Outro und so weiter und dann zeige ich es einmal unserem anderen Gitarristen und unserer Bassistin. Wir jammen ein bisschen und erarbeiten ein Grundgerüst. Dann gehen wir zu unserem Schlagzeuger und fixieren erste Teile des Songs. Jedes Mal wenn ich den Song jemanden zeige verändert sich etwas, zum Beispiel wird die Strophe länger und der Refrain kürzer bis wir schließlich einen fertigen Song haben. Dann kommt Cara und wir spielen ihr den Song vor und sie nimmt ihn mit ihrem Smartphone auf, damit sie ihn mit nach Hause nehmen kann, um den Text dafür zu schreiben. Vielleicht hat sie schon ein paar passende Texte von früher, von anderen Bands, oder Texte die sie noch nicht verwendet hat, die eventuell passen könnten oder sie schreibt etwas Neues.




Spielt Cara auch ein Instrument?


Alex: Sie lernt gerade wie man Dudelsack spielt. Sie wird wirklich gut darin, aber es ist nicht für die Band, für die Band bleibt sie die Sängerin.


Wenn du einen neuen Song hörst, findest du den Text oder den Sound wichtiger?


Alex: Ich würde sagen wahrscheinlich die Musik, weil bei der Art von Musik die ich höre die Texte meist schwer zu verstehen sind. Ich persönlich mag Punk, Punk Rock, Cross Punk und Sachen die in diese Richtung gehen, Metal, Punk etwas Black Metal, also ist es schwer zuerst auf den Text zu achten. Ich lege schon Wert auf den Text, aber zu Beginn geht es vor allem darum, ob es sich gut anhört.


Was ist den Lieblings MORTILLERY Song vom letzten Album?


Alex: Beim letzten Album würde ich definitiv „Torture“ sagen. Wir haben ein Video dazu gedreht das ich wirklich sehr mag. Es ist vor allem der Stil der Musik den ich dabei sehr gut finde. Unsere Band besteht aus fünf Leuten also gibt es viele verschiedene Einflüsse, von der Sängerin, dem Schlagzeuger, dem Gitarristen. Daher hören sich die Songs nicht immer genauso an wie ich mir das zuerst vorgestellt habe, aber ich bin trotzdem glücklich damit. „Torture“ ist wahrscheinlich der Song, der sich am ehesten so anhört, wie die Richtung in die ich gehen möchte.


In welche Richtung möchtest du gehen?


Alex: Das ist schwer zu erklären, eine 50:50 Mischung aus Metal und Punk wäre nicht schlecht, mit Metal Solos und Metal Gesang, aber mit Punk Riffs, richtig schnelle, kurze Songs.


Denkst du es gibt einen Unterschied zwischen europäischen und amerikanischen Trash Metal?


Alex: Ja, vor allem die Veranstaltungsorte und die Organisation der Shows ist hier auf jeden Fall besser. Man kümmert sich hier mehr um uns, es gibt Catering am Morgen und ein Essen vor der Show, Backstage Räume mit Duschen, Handtücher und solche Kleinigkeiten. Das gibt es alles nicht in Nord Amerika, in der USA oder Kanada, nur für die größeren Bands.


Also musst du dir dort alles selbst organisieren?


Alex: Ja, dort muss ich mir mein Essen selbst besorgen. Das gilt aber vor allem für kleinere bis mittlere Bands, wenn du schon erfolgreich bist kannst du nach der Welt fragen und sie werden sie dir zu Füßen legen. Realistischer Gesprochen ist es schon schwierig. Es gibt keine Buse mit Betten im hinteren Teil, also fährst du mit einen einem kleinen, stinkenden Van durch die Gegend. Auch das Publikum dort ist anders. Hier kommen die Leute früher und schauen sich alle Bands an, bleiben länger und machen Party mit dir und sie kaufen unser Merchandising Zeug. Man bemüht sich hier sehr um uns. Ich mag es zwar auch zu Hause zu spielen, da du dort natürlich all deine Freunde und so hast aber es ist auf jeden Fall schwieriger. Ich denke wir haben mehr Touren in Europa als in Kanada gemacht. Die Shows in Kanada sind nicht so groß und die Veranstaltungsorte, sowie deren Organisation ebenso. Die Leute sind toll und man unterstützt sich gegenseitig aber es ist definitiv in Europa besser.


Kennst du die anderen Bands EVIL INVADERS, SKULL FIST und SUICIDAL ANGELS?


Alex: Ja, SKULL FIST ist von Toronto in Kanada. Das ist weit weg von dem Ort aus dem wir kommen, es sind um die 35 Stunden zu fahren, aber wir kennen uns und haben schon gemeinsam gespielt. Immer wenn sie nach West Kanada kommen, wo wir her sind, buchen wir die Shows für sie und sie kommen zu mir Heim und wir hängen rum, wir sind ziemlich gute Freunde. EVIL INVADERS sind auch bei Napalm Records, also kennen wir sie zwar, aber nicht persönlich. Von SUICIDAL ANGELS habe ich schon vorher gehört, da sie wirklich bekannt sind. Jetzt ist es das erste Mal das wir sie getroffen haben und es sind ziemlich nette Leute.




Was war dein bestes Konzert in den letzten Jahren?


Alex: Es war auf jeden Fall hier in Europa. Das letzte Mal als wir hier waren ist ungefähr drei Jahre her und da haben wir für SEPULTURA bei 29 Shows eröffnet. Das war wirklich großartig und eine echt gute Zeit. Das beste Konzert war sicher eine dieser Shows, vielleicht die in München, wo wir im Backstage gespielt haben. Ich mag diesen Ort, es ist riesig und es gab eine extrem gute Afterparty.


Gibt es noch etwas das du deinen Fans sagen willst?


Alex: Ja, hört euch unser neues Album an, es gibt ein Video zu „Torture“ und ein Textvideo für „Radiation Sickness“ und vor einer Woche haben wir unser neustes Video „Shapeshifter“ veröffentlicht, das ist der Name des Albums und der Title Track, es ist wirklich cool. Geht auf YouTube und seht es euch an. Besucht uns auf Facebook und gebt uns einen Like und kommt zu unseren Konzerten.





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[ENGLISH VERSION]


Why did you name your Band MORTILLERY? What does it mean?


Alex: This name doesn’t mean any specifically. We put together two words moral artillery. We really wanted a one word name which was one of the rules out first and we really like names start with an M like METALLICA, MOTÖRHEAD and things like that. We tried hundreds of names even before those rules came about and everything is taken, if you notice that. Try to come up with a band name, everything is taken. We were having really a hard time. We were actually called Assault for like a month and then we realised, we got added to a group called Assault bands and there was like 350 bands called Assault. So we thought okay, as soon as we saw that we decided to throw that name away and come up with a new one and moral artillery was one of the options but we wanted one word so we thought hey what is about MORTILLERY, that bitch is not taken but it doesn’t mean anything and it worked up. We also have a song called “Moral Artillery” to give it a little reference but the song is not even about the name we just even called it like that.


What do you like about Metal? When did you start to listen?


Alex: Me personally I come more from the punk scene and I started playing guitar when I was like thirteen and it started with the usual things like NIRVANA. The older I got the heavier the music I needed to listen to. I went through some Skate Punk, I went through some Rockabilly stuff for a while and then more heavier Punk Rock. One time I was on a flea market and I found a record of OVERKILL “Taking Over”. I didn’t know the band or anything but the cover was so cool, I was just like hey I need to buy this. And that was when I started collecting records too. So like years later I final listen to it for the first time and I was like “Holy Fuck!” this is really, really good. I just kind of wanted to know what this is and that was how I was introduced into Metal.


You started to play guitar with 13 years. So did you go to a music school or did you taught it yourself?


Alex: When I was a teen I lived in a suburb in Central America and one of my cousins moved into my house and he played guitar already and he was the one who showed me. He was really like into BON JOVI, GUNS ‘N’ ROSES and things like that and he was a little older than me. So he had a band and everything and I thought “He you are really cool I want to be like you when I grow up”. So he showed me how to play a few NIRVANA Songs and things like that. When I moved to Canada I decided okay this is gonna be my thing. When you move to a new country and you are a kid you have to have something. You can’t just show off being the new kid in the block. So I thought I know a couple of chords and a couple of songs, guitar is gonna be my thing and that’s when I decided okay this is what I’m gonna do. I’m 32 now and I’m still doing it so I guess it was the right choice.


Why did you move to Canada?


Alex: My family started moving to Canada from the late 80ies. We had a pretty bad civil war and it got really dangerous in our suburb. It was a beautiful place but it was very very dangerous a lot of gangs and things like that. We got robbed all the time, at restaurants, in the bus or at school. So it was just time to go, it was not safe there. Canada at that time in the late 80ies was offering help for refugees of the war. So my grandma was the first one to move and then my uncles, my aunts and cousins and my mum and me, I was the last one.


So your whole family moved to Canada?


Alex: Mostly I would say like 90% of them.


Did you notice anything about the war?


Alex: The war mostly happened in the country. I lived in the City San Salvador. Most of the war, the twelve years that it l was lasting was out in the countries, outside of the main City, but in the last year of the war it was right downtown where we lived and yeah I saw it through my window. We had military people come to our house and making sure we don’t have any guns and we weren’t part of the rebels and things like that. It was a pretty scary time but you learn a lot. I am glad I survived obviously other people didn’t and I am glad that since there I learned a lot. It shaped my way of thinking and my way of seeing society and things like that.


Do you write about this topic in your texts?


Alex: At the beginning since I write not so much lyrics anymore as you know but not really. Maybe my views on some political issues a little bit but my first few songs where just about cool topics like evil and death. I like movies like Mad Max so I really like the apocalypse and the end of times so I write songs like that. I wrote the lyrics for “Radiation Sickness” it is about the bombing of Hiroshima. I like things like that, I like social studies so I try to make the sound really cool and evil and scary and put that into a song but not really much personal information. Just things that I find cool.


How does MORTILLERY work when you are creating a new Song?


Alex: We start with the music, I have like a Riff, a version of chords. If I like it, I think it is going to be a good song and keep working on it. Come up with an intro and outro and things like that and then I show it to the guitar player and the base player. We jam it out and get a really good skeleton of the song. Then we show it to the drummer and fix a couple of things. Every time I show it to someone we fix a couple of things, move one extra verse one less chorus and so on and last once the whole song is written musically Cara will come to jam and she will record it on her phone and then she will take it home and write lyrics to it. Either she has lyrics written from before from other bands or lyrics that she never used or whatever like that.


So Cara is the main song or lyric writer in the band?


Alex: Pretty much yeah. When the band started, the very first five songs I think I wrote like three of the lyrics and she wrote two and then the next album I had like four and she had six and the next one I had two and she had ten and then the next one I had one and she had eleven. So as the years went by she got more comfortable with her style and everything. For the last album she only kept one of my songs. I like to write lyrics a lot and I show it to her and if she wants to keep them cool but if she doesn’t it is okay too because she is the singer.


Does Cara also play a music instrument?


Alex: She is learning how to play bagpipes right now. She is getting pretty good at that but not for the band for the band she just sings.


If you hear a new song, what do you think is more important the lyrics or the sound?


Alex: I would like to say probably the music because the style of music that I listen to is actually kind hard to hear the lyrics. Me personally like Punk, Punk Rock, Cross Punk and stuff like that and I guess Metal Punk and some Black Metal so it’s kind of hard to listen to the lyrics as first. So naturally it’s the music. I do also pay attention to the lyrics but originally I just go by what sounds good.


What is your favourite MORTILLERY Song from the latest album?


Alex: From the latest album I will say “Torture”. We just did a video for it and I really like it. It is the style of music that I mostly like. Our band because we have five people in it gets a lot of influences from the singer, the drummer, the other guitarist so it doesn’t always sound exactly like I thought the song should have to sound like when I first started writing or whatever but I’m still happy with it. But “Torture” is probably the one which sounds more like the direction I wanna go with.


So in which direction you wanna go?


Alex: It is hard to explain, it is more like a 50:50 blend between Metal and Punk. I want to have metal solos and a little bit of metal singing but with punk riffs, really fast, short songs.


So do you think the Thrash Metal Genre is right for the band?


Alex: Yes it’s okay. It’s whatever the people hear. At the end of the day we’re nothing without our fans or anybody who listens to us and when it’s that how they are seeing us, that’s okay. It doesn’t affect me what they call us. Sometimes you read some of the comments at YouTube and stuff and you just think “Oh man, what’s going on here?” but it’s mostly funny. At the end of the day whatever they see in us or hear in us, it’s cool with me.


Do you think there is a difference between European and American Thrash Metal?


Alex: Yeah, specifically the venues and the way the shows are being arranged here is so much better. They take care of you a lot better, with catering in the morning, dinner before the show, backstage rooms with showers and things like that, towels. There is none of that in North America, US or Canada, maybe if you are a bigger band, of course.


So you have to organise it yourself?


Alex: Yes you have to go and get some food for your own. You can barely get a guarantee, again this is for smaller to medium bands, if you are in a big band you can ask for the world and they give it to you. More realistically speaking it is very difficult. There are no buses with banks in the back, there is nothing like that. You are in a shitty stinky van driving around yourself and it is pretty tough. The crowds too here are different, they come early watch all bands, stay late, they party with you and buy lots of merchs. We feel like very well taken care of here. I like playing at home because it is nice with all your friends but it is definitely more difficult. We toured through Europe more than through Canada. The shows in Canada are not as big and the venues are not as big and the organisation is not as big. The people are tight and everybody supports each other but it is definitely way better over here.


Do you know the other bands EVIL INVADERS, SKULL FIST and SUICIDAL ANGELS?


Alex: Yes, SKULL FIST is from Toronto in Canada. It is far away from that where we from 35 hours to drive but we know each other we have played with each other before. Anytime they’ve come to Western Canada where we’re from, we always booked the shows for them and they stayed at my place and we hang out, we a really good friends. EVIL INVADERS are also at Napalm Records so I knew them through that but not personally and SUICIDAL ANGELS I’ve heard of them before I mean they are really popular. But this is the first time we got to meet them in person they are really nice people.


What was one of the shows you liked to play most in the last couple of years?


Alex: It was definitely here in Europe. Last time we were here is almost three years ago and we opened for SEPULTURA for 29 shows. It was awesome it was a really good time. I think one of those shows maybe in Munich, the venue is called Backstage, I love that place it’s huge and there was a really good after party so this was my favourite.


Do you have anything else to say to your fans?


Alex: Yes, check out our new album, we have a video for “Torture”, we have a lyric video for “Radiation Sickness” and just a week ago or less we released a video for “Shapeshifter” which is the name of the album and it is the title track, so it is really cool. Go on YouTube check it out, hit us up on facebook , give us a like and come to our shows.





www.mortillery.com

Autor: Veronica de Groot


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Beitrag vom 15.11.2016
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