DROWNING POOL   VIRUS  
17.02.2002 @ Flex

Anfang Jänner 2002 habe ich es fast nicht glauben können: DROWNING POOL, die in Europa total unbekannt sind, wagen den Weg nach Österreich. Normalerweise machen Bands aus Amerika die in Europa nicht wirklich bekannt sind einen kurzen Besuch in Deutschland und meistens ist bei München dann Schluß. Österreich muss wieder mal daran glauben. Beispiel dafür gibt es genug (vor kurzem P.O.D., FEAR FACTORY um einige zu erwähnen.

Am 17.02.2002 wars dann jedoch soweit. Sonntag ist normalerweise kein guter Termin für Konzerte, aber man ist ja froh, daß die Band in Österreich ist und die Eintrittskarten sehr sehr günstig sind: 12€ Abendkassa. Sowas ist heutzutage eine Seltenheit. Die Location dafür war auch die richtige: das Flex ist für kleine Konzerte gemütlicher als manch andere Location.
VIRUS waren die erste Band des Abends. Dadurch, daß sie vorher nicht angekündigt waren, habe ich leider nur die letzten 2 Songs miterlebt. Ich war echt überrascht, daß es eine Österreichische Underground? (ich nehme es an) Band gibt, die Techno Samples mit Metal a lá THE KOVENANT mischt und dabei recht gut und professionell aussieht. Der Sound war sehr gut, und die Samples passten sehr gut zu den metallischen Klängen.

Nach dem Auftritt von Virus folgte eine Pause und ca. eine halbe Stunde später standen die Texanischen Nu Metal Stars auf der Bühne. Sie legten gleich mit dem Titelsong des aktuellen Album "Sinner" los. (Review bereits bei uns erschienen). Der Sound war weiterhin außerordentlich gut, sogar eine kleine Spur druckvoller als bei VIRUS. Das Publikum hielt sich am Anfang eher zurück, aber nach 3 - 4 Song tauten die meisten auf und das Moshen begann. DROWNING POOL ließen auch die Fans nicht ruhen, ohne unnötig viel zu quatschen spielten sie ihr Programm herunter. Die Amis sind echte Profis was das betrifft, und während sie in Amerika vor durchschnittlich 5000 - 10000 Fans spielen, hatten sie selbst in Wien vor nur 200 - 250 Leuten offensichtlich viel Spaß. Das ist nicht bei allen Bands selbstverständlich.

Nach ca. 60 Minuten war der Gig vorerst vorbei. Die Zugaberufe wurden mit der aktuellen Single "Bodies" belohnt. Spätesten bei diesem Song war fast jeder Flex?Besucher von DROWNING POOL überzeugt.

Ca. 15 min. nach dem Konzert kamen DROWNING POOL zu Bar um mit ihren Fans ein paar Bierchen zu trinken. Echt lässig die Amis, beim Bierbestellen sprach ich kurz mit dem Wayne Static (STATIC - X) "Double" und DROWNING POOL Gitarrist C.J. Pierce. Laut ihm ist die Europa-Tour bis dato sehr gut verlaufen und sie freuen sich wenn sie im Sommer wieder nach Österreich kommen.
Wann und ob DROWNING POOL zu uns kommen werden, wird sich noch zeigen.


FOTOS + E-CARDS


Marin
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Beitrag vom 21.03.2002
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