NERF HERDER   CAPTAIN EVERYTHING   PSOMA  
25.09.2002 @ Arena

Nachdem ich NERF HERDER schon 2000 als Vorgruppe von NO USE FOR A NAME gesehen habe und sie erstens gut gespielt und ich mich zweitens damals auch ganz nett mit ihnen unterhalten habe war klar, daß ich sie mir auch diesmal in der kleinen Arenahalle anschauen mußte.

Vorher traten aber erst noch PSOMA auf. Da Justin, der NERF HERDER-Bassist, gleichzeitig auch Frontmann bei PSOMA ist, war es eigentlich logisch, gleich eine kleine Europatournee als Vorgruppe von NERF HERDER zu absolvieren. Da der Rest der Truppe erst während der Tour dazustieß , waren sie erst vor kurzen im Vorprogramm mit dabei, und das merkte man ihnen auch an: PSOMA hatten eindeutig ihren Spaß auf der Bühne und heizten das Publikum mit genialem Poppunk schon mal gut vor. Wie man an den Fotos auf ihrer Website sieht, waren sie anscheinend begeistert von Österreich.

Die zweite Vorgruppe des Abends, CAPTAIN EVERYTHING, waren schon seit Beginn der Tour dabei und schafften es mit UK-Punk vom feinsten (und schnellsten), das Publikum weiter aufzuheizen. Auf der Bühne beteuerten sie inständig, daß ihnen in Österreich daß Bier so gut schmecke – und tranken dabei ausgerechnet Karlskrone. Wenn sie nächstes Mal nach Wien kommen, wird wohl mal eine kleine Bierverkostung fällig sein.

Im Gespräch erwiesen sich die beiden Bands dann nicht nur als gute Musiker, sondern auch als nette Leute, so daß ich schließlich schwer beladen mit 2 GratisCDs und einem Aufkleber nach Hause ging – die Reviews folgen in der nächsten Ausgabe. Nur NERF HERDER konnten mir kein Exemplar ihrer neuen CD geben, weil bei ihnen die Promotion schon übers Label abläuft... der Fluch der Berühmtheit :-). Wollen wir hoffen, daß die angefragte CD auch kommt, als Ersatz gibt’s einstweilen in der nächsten Ausgabe ein Classick-Review ihrer letzten CD, die ich ihnen beim NO USE FOR A NAME-Konzert abgekauft habe. Ansonsten hab ich beim Gespräch noch rausgefunden, daß ich eindeutig mein Englisch aufbessern muß :-).

Bei NERF HERDER war das Publikum von den Vorbands schon optimal in Stimmung gebracht. Längeres aufwärmen war nicht mehr nötig und so ging es auch gleich ordentlich los: Bei genialen Liedern wie "Pantera Fans In Love" und "Courtney" erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt, der auch gerissene Saiten keinen Abbruch taten. NERF HERDER verstehen es einfach, Stimmung zu machen und sind live eine Klasse für sich; Parry Gripps Deutschversuche trugen zur Erheiterung des Publikums bei und die gemütliche Atmosphäre in der kleinen Arenahalle tat ihr übriges.

Sofort nach dem Konzert ging's für die 3 Bands übrigens weiter nach Genf. Die Schweizer werden sicher auch ihre Freude mit ihnen gehabt haben.

www.psoma.com
www.captaineverything.co.uk/
www.nerfherder.net


Rooster

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Beitrag vom 20.10.2002
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