FM4 WIRD 8  
25.01.2003 @ Arena

Ein großartiges Fest wurde angekündigt und so mancher konnte das aus Erfahrung auch erwarten. Also habe ich einmal die Running Order gecheckt und mich dafür entschlossen erst zu MIA in die Arena zu kommen. Die beiden ersten Acts "MILES und PUPPETMASTAZ interessierten mich nicht. So kam ich kurz vor 20 Uhr zur Arena: Noch aus der Entfernung der erste Schock - Menschenmassen bis zur Straße - und da taucht die Frage auf "Wie lange wird man sich wohl anstellen müssen?" Es hat dann etwa eine viertel Stunde gedauert, war also nicht so schlimm wie es am ersten Blick aussah, denn viele der Wartenden hatten sich im Vorverkauf keine Karten organisiert und an der Abendkassa gab es keine mehr. Drinnen ging’s gleich zur Openair- Bühne wo MIA schon spielte. Die Arena war halbwegs voll, aber man konnte noch bequem bis ganz vorne kommen. Mieze in ihrem bekannt bunten Outfit lieferte eine ganz gute Show und die Menge war begeistert. Danach folgten "Console" wo sich die Reihen wieder etwas lichteten. Dafür füllte sich die große Halle langsam, teils wegen der niedrigen Temperaturen draußen und teils wegen dem nachfolgenden Programm: "Dzihan & Kamien" und nachfolgende Gigs. Auf der Openair- Bühne wurde von FM4 "Im Sumpf" der Headliner des Abends angekündigt: die "Asian Dub Foundation". Dabei war die Arena wieder wirklich voll und es ging richtig was ab, sodaß ich es übersehen habe rechtzeitig in die Halle zu gehen zu SURROGAT, denn plötzlich strömte die ganze Masse dorthin und es wurde aber kein Einlaß mehr gewährt. Also blieb nichts anderes übrig als das PROJEKT X anzuschauen, was ja auch ganz lustig war, denn es war nicht nur ein "Kasperltheater". Ein wenig lustiges Kaspertheater folgte nach Mitternacht, wo es noch weniger möglich war in die Halle zu kommen, denn es stand PATRICE am Programm. Von den Veranstaltern wurde zwar versprochen das Konzert auf die großen Leinwände draußen zu übertragen. Das geschah aber leider nicht, sondern es war nur Musik in Zimmerlautstärke zu hören. Nachdem es im Freien trotz diverser Stände mit Eß- und Trinkbarem nicht lange auszuhalten war (zumindest wenn man damit gerechnet hat sich in einer geheizten Halle zu bewegen), drehte ich nur eine Runde durch die kleinen Hallen. Da war es auch ziemlich voll und die Musik die von einigen DJs aufgelegt mußte ich nicht unbedingt hören. Also verließ ich das sinkende Schiff und begab mich zur Nachtbushaltestelle: Wieder ein Schock - etwa 300 Leute an der Haltestelle. Fast nach Plan kam der Bus und nach einer Drängelei schaffte ich es zum Glück hineinzukommen, viele blieben aber draußen. Wahrscheinlich bis zum nächsten Bus eine halbe Stunde später. Das einzig lustige an der Fahrt Richtung Karlsplatz war, die verdutzten Gesichter der wartenden Fahrgäste in den nächsten Stationen zu beobachten. Denn der Bus blieb nicht stehen, sondern ließ nur bei Bedarf Leute aussteigen. Für mich ging der Abend dann im neu renovierten Chelsea zu Ende.


FOTOS + E-CARDS


tinE
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Beitrag vom 31.01.2003
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