ILLUMINATION MIT: WOLFSHEIM   APOCALYPTICA   PUNGENT STENCH   PROJEKT PITCHFORK   HOLLENTHON   NACA 7  
08.08.2003 @ Arena

Pünktlich zum Einlass um 16:00 Uhr erreichten wird das Festgelände, da wir in der Annahme waren, dass der Andrang etwas üppiger ausfallen würde. Dem war dann aber leider doch nicht so, aber dies war wahrscheinlich auf die hohen Temperaturen zurückzuführen. Wir entschlossen uns daher als erstes, uns ein kühles Bier in die Birne zu schütten und erwartungsvoll der ersten Band NACA 7 entgegenzufiebern.
Um 17:00 Uhr starteten sie voller Elan und probierten die Menge zu begeistern, welche es jedoch vorzog, im Gras zu sitzen und es uns nachzumachen. Diese Band gefiel uns prinzipiell sehr gut, wobei die Menge und die Band selbst mit der Hitze zu kämpfen hatten.
Nach einer viertelstündigen Pause begann die zweite Band HOLLENTHON. Der Andrang zur Bühne wurde etwas größer und es wurde allmählich voller, obwohl es noch immer drückend heiß war. Leider hatte diese Band leichte technische Probleme, welche aber nicht weiter störten.
Etwas später kam für uns der erste Höhepunkt des Tages, PROJEKT PICHFORK betrat die Bühne. Sie begannen ihren Act mit einer ihrer bekanntesten Lieder, „Time Killer“ und zogen somit die Fans in ihren Bann. Die Band erfüllte voll und ganz unsere Erwartungen, wobei wir ziemlich enttäuscht waren, dass nicht mehr Menschen sich in der Lage sahen, ihre armen Seelen vor zur Bühne zu bewegen. Leider spielten sie viel zu kurz und gaben wegen des großen Zeitdrucks keine Zugabe.
Mit schwarzen Kutten bekleidet schritt die vierte Band PUNGENT STRENCH auf die Bühne. Als sie dann zu spielen begannen wurden wir daran erinnert, dass es sich ja bis auf eine Ausnahme um dieselben Bandmitglieder wie bei der zweiten Band HOLLENTHON handelte und uns auch einen völlig anderen Sound boten als zuvor. Sie überzeugten nicht nur durch ihre Lautstärke, sondern auch durch ihre Hingabe. Nun waren bereits 2/3 der Zuschauer bereit, dass ihrige zum Konzert beizutragen und so richtig Stimmung zu machen. Endlich war Schluss mit der Ohrenvergewaltigung aufgrund der Lautstärke.
Nun war es endlich soweit, wir wussten, dass endlich unsere Lieblingsband des Abends, APOCALYPTICA, die Menge rocken würde. Wir warteten mit voller Hingabe und wunderten uns über den massiven Zustrom der lang erwarteten Fangemeinde. Nach längerem Warten betraten leider nur drei statt vier Celloartisten die Bühne und brachten mit einem Lied von METALLICA die Menge zum Beben und die Haare zum Flattern. Von diesem Augenblick an wagte es keiner mehr auch nur irgendwie still zu stehen, was aus unserer Sicht auch wirklich nicht möglich war. Auch wenn nicht alle vier Bandmitglieder vorhanden waren, wofür sich die Band auch entschuldigte, zeigte diese eine Bühnenperformance die nahezu an Göttlichkeit grenzte. Die Menschen tobten, die Spieler gaben alles und wir waren schlichtweg einfach begeistert! Leider musste auch dies einmal zu Ende gehen. Nach langer Forderung der Fans nach Zugabe betraten APOCALYPTICA nochmals die Bühne, jedoch nur um sich zu verbeugen.
Sie gaben nun die Bühne für WOLFSHEIM frei. Die Bühne wurde für WOLFSHEIM komplett umgestaltet. Ebenso verändert wie die Bühne wurde auch die Stimmung ruhiger und besinnlicher. Viele Leute entschlossen sich einfach sich ins Gras zu setzen, die absolut geniale Bühnentechnik anzusehen und etwas abzuchillen. Diese Musik begeisterte auf eine andere Art und Weise, welche den anderen Bands um nichts nachstand. Als einzige Band lies WOLFSHEIM sich dazu bewegen, eine Zugabe zu geben und beendete eines der genialsten Open-Air Konzerte mit dem Hit „Kein Zurück“, was die Stimmung aller auf den Punkt brachte. Verausgabt und erschöpft verließen wir die Arena mit dem Versprechen, wieder zurückzukehren.


DodN & Babsi
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Beitrag vom 28.08.2003
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