CLAWFINGER   L.A.W.   CROSSCUT   BOON   
05.10.2001 @ Planet Music

Als erste Band des Abends beehrten uns wieder einmal BOON,die Lokal-Matadoren im Bereich Hardcore. Wie immer mit einem recht professionellen Auftritt. Obwohl sie sehr zeitig begannen zu spielen (ca. 19.30h), waren schon einige Leute anwesend, was mich ein wenig verwunderte.
Aber das Publikum des Abends war sowieso sehr curios, wie sich erwies. Angefangen von sehr jungen Leuten über Hardcore/New Metal Fans bis hin zu älteren Herrschaften war alles dabei.
Danach traten die deutschen Jungs von CROSSCUT auf die Bühne. Sie spielten einen typischen happy-Punk ala NOFX, was mich persönlich nicht allzu mitriss, weil diese Art von Musik leicht langweilig wird, wenn man sie länger hört. Meine Punk-Phase war also zu diesem Zeitpunkt schon vorbei. Ausserdem fehlte mir die Eigenständigkeit ein wenig.
Als nächstes standen L.A.W. auf dem Programm. Irgendwie muss ich gestehen, da habe ich ein kleines Black-Out, was diese Band betrifft. Ich kann jetzt im Nachhinein echt nicht mehr sagen, was für eine Musik die spielten. Was aber sicher nicht an meinem Alkohol-Konsum lag, vielmehr an grenzenloser Langeweile, die mich befiel und mich veranlasste den Saal zu verlassen. Aber um Euch nicht ganz im Unklaren zu lassen, denke ich, dass sie eine ähnliche Mucke spielten wie ihre Vorgänger.
Aber nun zu etwas weit wichtigerem: zu der Band rund um Frontshouter Zak, CLAWFINGER, der Band, weswegen ich und das gesamte Publikum gekommen waren. Gleich zu Beginn fegten uns die Schweden ordentlich grooviges Material um die Ohren. Neben einigen Songs vom neuen Album, konzentrierten sich CLAWFINGER - nicht nur zu meiner Freude - eher auf älteres Songmaterial. Hits wie "Warfair", "Pin me down" oder "Nigger" und und und, begeisterten das gesamte Publikum. Erstaunlich war, dass ob groß oder klein alle die Texte mitsingen konnten und eine tolle Stimmung herrschte. Man merkte, dass es sich fast ausschließlich um alte Fans handelte, die nur darauf gewartet haben, dass CLAWFINGER wieder auftauchen und live zu sehen sind. Nach mehr als einer Stunde Spielzeit setzten sie noch eines drauf und spielten noch einige Songs als Zugabe. Darunter natürlich - da kamen sie nicht dran vorbei - "Vienna", "Do, what I say", bei dem das Saalpublikum den Part des Kindes übernahm, und "Nothing going on", den, wie ich glaube, einzigen Hit der Scheibe "A whole lot of nothing".
Fazit: Die Stimmung war genial und traue mich fast zu behaupten, dass an diesem Abend alle zufrieden nach Hause gegangen sind.


Berni

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Beitrag vom 10.11.2001
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