LIFE OF AGONY  
25.10.2003 @ Planet Music

Lange ist es her, dass die Herrschaften aus Brooklyn uns wieder mal live beehrten.
1996 war ihr letzter Gig in Österreich, und nach der Bandauflösung 1999 dachte niemand ernsthaft daran, diese Band jemals wieder live zu sehen.
„Sag niemals nie“ – dieser Spruch trifft voll und ganz zu. 2003 haben sich die Jungs wiedervereinigt und eine Live CD aufgenommen; diesen Herbst gingen sie auf Tour, um alte Fans zu beglücken und neue zu gewinnen.
Österreich ging ausnahmsweise nicht leer aus, und es wurden sogar zwei Termine bestätigt.
Das Planet Music war schon seit Wochen restlos ausverkauft, und es gab im Vorfeld viele enttäuschte Gesichter zu sehen, die es nicht geschafft haben, eine der begehrten Karten zu ergattern.
Um 22.30 legten LIFE OF AGONY los und gingen voll aufs Ganze: „River Runs Red“ war die Eröffnungsnummer gefolgt von „This Time“. Das komplette Publikum von den ersten bis zu den letzten Reihen ging mit und feierte mit der wiedervereinigten Band heftig ab.
Nach dem dritten Song „The Other Side Of The River“ ging es etwas ruhiger voran und es folgten Songs wie “I Regret” und “Weeds”. Diese Minderung des Tempos war ganz okay, denn man bekam schon kaum mehr Luft in den vorderen Reihen und es standen noch viele Songs bevor.
Bei „How It Would Be“ bebte wie am Anfang die komplette Location. Sicherlich einer der Höhepunkte der Show.
Die Band gab alles, Gitarrist Joey Z. fegte über die Bühne und motivierte die Fans zum Abfeiern, und Bassist Alan Robert versuchte sich während der Songs einige Male im Crowdsurfen. Sänger Keith Caputo genoss die Show ebenfalls in vollen Zügen, blieb aber etwas zurückhaltender.
Nach circa einer Stunde Hits legten LIFE OF AGONY eine Pause ein, dass diese nicht lange dauern würde, war schon im Vorfeld klar, denn keine Band hört zu spielen auf, wenn tausende Kehlen „Zugabe“ schreien.
Und es kam, was kommen musste – mit „Through and Through“ brachte man wiederholt das gesamte Publikum zur Explosion, bei „Methods Of Groove“ und „Underground“ blieb ebenfalls keine Verschnaufpause – Bangen, Moshen, Hüpfen, Mitsingen ohne Ende. Das gesamte Publikum war beglückt, denn an dieser Performance von LIFE OF AGONY gab es wirklich nichts zu meckern.
90 Minuten lang atemberaubende Songs und eine Band, die schon lange nicht so viel Freude am Spiel hatte.

FOTOS + E-CARDS von:
[ LIFE OF AGONY ]
[ LIFE OF AGONY MEET & GREET ]
www.lifeofagony.com

Marin
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Beitrag vom 26.10.2003
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