ENSIFERUM   SUIDAKRA   NAILDOWN  
20.04.2007 @
Anlässlich ihres neuesten Outputs „Victory Songs“ luden die Finnen ENSIFERUM in die Wiener Arena ein. Mit von der Partie die Landsmänner NAILDOWN und SUIDAKRA aus deutschem Lande.
Den Anfang machten NAILDOWN mit einer sehr beachtlichen Show, die schon zu sehr früher Stunde massig Leute in die Halle zogen; und dies nicht zu unrecht, denn sie ließen die Halle unter bestem Sound und druckvollen Songs erbeben. Mit „Dreamcrusher“ veröffentlichte man vor kurzem das zweite Album und auf diesem Fundus wurde auch für dies Songauswahl geschöpft.

Die Aufgabe diesen Auftritt zu toppen hatten SUIDAKRA, die auf eine Liste von insgesamt acht Alben und jede Menge Liveauftritte zurückblicken können. Nach längerer Österreichabstinenz war dies der erste Liveauftritt seit geraumer Zeit, und umso mehr machte es den Jungs Spaß auf der Bühne zu stehen. Alles in allem brachte man eine ordentliche Leistung auf die Bühne, jedoch war eines klar ersichtlich, was mich doch schon des Öfteren verwundert oder schockiert hat, nämlich der Fakt der Bühnenpräsenz und Livequalität generell. Denn beide finnischen Bands bestehen erst seit wesentlich geringerer Zeit und boten aber um einiges mehr on Stage, so dass die Show von SUIDAKRA eher wie die einer recht neuen Band wirkte. Aber abgesehen davon war auch hier der Unterhaltungswert vorhanden und dem Publikum gefiel es.

Zum krönenden Abschluss des Abends war es dann Zeit für ENSIFERUM. Und wie nicht anders zu erwarten gab es wieder eine geballte Ladung Livepower. Die Band ist für mich eine der besten Livebacts, und so wurde der Abend noch zu einem Fest, welches die Finnen musikalisch untermalten. Songtechnisch konzentrierte man sich zwar auf den letzten Output, jedoch wurden alle Hits zum Besten gegeben, so musste man auf „Battle Song“ genauso wenig verzichten wie auf „Tale Of Revenge“. Vom neuen Album schafften es unter anderem "Ahti“ oder „One More Magic Potion“ in die Setlist, die nichts zum wünschen übrig ließ. Sonst machte es einfach nur Freude, der Show zu folgen, die auch eine kleine Überraschung bereit hielt, als Kreisch-hals und Sechssaiter Petri Lindroos mal kurzerhand die Bühne verließ, um sein Können mal im Publikum aufblitzen zu lassen.
Alles in allem ein richtig unterhaltsamer Abend, der sein Geld sicher Wert war.


FOTOS + E-CARDS
www.ensiferum.com

Harald
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Beitrag vom 08.05.2007
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