MONSTER MAGNET   NEBULA   THE PILGRIM FATHERS  
18.11.2008 @ Posthof

Wenn 600 Metalheads in den Posthof pilgern, dann ist Rock angesagt. Die kultigen
US - Rocker Monster Magnet fanden den Weg in unser bescheidenes Städtchen. Und alles was Rang und Namen in der Linzer Metalszene hat war vertreten.

Den Anfang machten die Jungs von THE PILGRIM FATHERS. Die ersten 100 Besucher, die sich in den Saal verirrten, konnten sich von psychedelic-experimentel Metal berauschen lassen. Man konnte fast glauben in die wilden Siebziger versetzt worden zu sein. LED ZEPPELIN lässt grüssen. Bei tollem Sound zeigten Die Gründer Väter ihr Können und wurden nach 30 Minuten mit Applaus verabschiedet.



Nach einer Viertelstunde Umbaupause waren dann NEBULA aus Südkalifornien an der Reihe. NEBULA, die in Amerika zur festen Größe in der Indieszene gehören, sind bei uns noch eher unbekannt.
Inzwischen haben schon an die 300 Leute den Weg in die Halle gefunden um Eddie Glass und seiner Band auf die Finger zu schauen. Die Stimmung war zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht berauschend.
Mit Highspeedrock und fetten 70er Riffs konnten NEBULA das Publikum doch noch für sich begeistern. Mit Fortdauer des Konzertes nahmen die instrumentalen Teile zu, und das Trio bewies sein Können. Nach einer dreiviertel Stunde wurde die Bühne für die Helden des Abends frei gemacht.

Um 22 Uhr ging das Licht aus, die Stimmung war kochend heiß und ohrenbetäubendes Geschrei kündigte richtig dreckigen Rock N’ Roll an.
Dann war es so weit, die lebende Legende Dave Wyndorf und seine Mannen betraten die Bühne. Von der ersten Minute an hatte der Meister seine Fans fest in der Hand. Trotz ein paar Kilos zuviel auf den Rippen, sprang Dave leidenschaftlich über die Bühne. Auch stimmlich war er in absoluter Höchstform. Bei dem Auftritt fiel positiv auf, dass die Drogeneskapaden nun endgültig der Vergangenheit angehören.



Inzwischen war jeder freie Platz in der Halle besetzt, und die Leute waren richtig gut drauf. Der Moshpit, bei dem ich einen Ellbogen ins Gesicht bekam, gehört bei MONSTER MAGNET genauso dazu wie das gegenseitige Mittelfingerzeigen. Man muss nicht alles verstehen.
Alle Songs wurden von fetzigen Videos verschiedener Comichelden begleitet, wodurch die Musik noch besser zur Geltung kam.
Absoluter Höhepunkt an diesem Abend war der Oberkracher "Space Lord“, der live der Hammer ist. Viel mehr konnte das Publikum nicht mehr abgehen.
Nach dem kurzen Verschwinden hinter die Bühne ging’s noch mit vier Songs in die Zugabe. Um 11:30 Uhr fand dieser tolle Auftritt nach 90 Minuten sein Ende.
Unter riesigem Applaus wurden die fünf Amerikaner verabschiedet. Abschließend verteilten sie noch großzügig Pleks, wovon ich 5 Stück einsackte.
MONSTER MAGNET konnten an diesem Abend ihre alten Fans überzeugen und sie gewannen sicherlich auch einige neue dazu.

Setlist MONSTER MAGNET

Dopes To Infinity
Crop Circle
Powertrip
Twin Earth
Third Alternative
Zodiac Lung
Radiation Day
The Right Stuff
Negasonic Teenage Warhead
Space Lord
-
Melt
Cage Around The Sun
Tractor
Spine Of God


Gastreview von Autor AndyVanHalen


FOTOS + E-CARDS
www.monstermagnet.net

AndyVanHalen
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Beitrag vom 23.11.2008
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