BULLET FOR MY VALENTINE   LACUNA COIL   BLEEDING THROUGH  
26.11.2008 @ Gasometer

Als BLEEDING THROUGH, die Band rund um Sänger Brandan „Sheep“ Schieppati zu Beginn die Bühne betrat, war die Stimmung noch nicht wirklich berauschend, doch als die Band schließlich mit ihrer Show begann, änderte sich das schlagartig.
Die Songs schlugen mit ihrem erstklassigen Screams und den wirklich tollen Gitarrensounds wie eine Bombe ein. Das zuerst eher zurückhaltende Publikum drehte total auf und wurde zum Stage-diven und wilden Moshen animiert.
Doch Sänger Brandan begeisterte nicht nur durch sein tolles Screaming, sondern auch durch seine wirklich schöne Gesangsstimme und dadurch, dass er wirklich nur allzu gerne das Wort „fucking“ verwendete.
Sie kamen bei den Zuschauern gut an, obwohl eine kleine Umfrage nach dem Auftritt ergab, dass einige Zuschauer die Band vorher noch nicht einmal kannten.
Alles in Allem lieferten BLEEDING THROUGH eine wirklich starke Show mit Metal von der feinsten Sorte und waren somit auch eine gute Einleitung für die weiteren Bands des Abends.




Die zweite Band des Abends war die italienische Metalband LACUNA COIL. Die 5 Jungs und Sängerin Cristina Scabbia begeisterten das bereits aufgeheizte Publikum mit feinem Gothic Metal und natürlich durch ihren düster-melancholischen Sound.Ein wirkliches Highlight des Auftritts war die tolle Gesangsstimme von Cristina Scabbia, die leider aufgrund der eher schlechten Akustik der Halle nicht so gut rauskam.Trotz allem waren die Fans begeistert, und bei bekannten Songs wie „Swamped“ und „Heaven’s A Lie“ ging so richtig die Post ab und die ganze Halle schien jede Zeile des Textes mitzusingen.
Obwohl gegen Ende des Auftrittes die Vorfreude auf BULLET FOR MY VALENTINE schon zu spüren war, zogen LACUNA COIL ihre Show bis zum Ende begeistert durch, und zu meiner großen Überraschung gab es wirklich einige Zuschauer, die nur wegen ihnen da waren.




„Scream, Aim, Fire“ war nicht nur der erste Song, den BULLET FOR MY VALENTINE an diesem Abend spielten, es schien auch das Thema des gesamten Auftritts zu sein. Nebenbei bemerkt: Das zogen sie auch wirklich die ganze Show durch.Obwohl sie erst die letzte Band des Abends waren, lieferten sie eine powervolle Show, die lange in Erinnerung bleiben wird.

Mit Klassikern wie „All These Things I Hate“, „Tears Don’t Fall“ und „The Poison“ machten sie nicht nur Stimmung vor der Bühne, man könnte sagen, man wurde regelrecht von den unzähligen „Mosh-pits“ mitgerissen, oder sogar auf den Händen der Fans bis vor die Bühne transportiert.
Sänger Matt Tuck begeisterte mit seiner Stimme und Power sogar die Zuschauer, die nicht wegen BFMV da waren, und dass die Songs und Matts Stimme klangen, als ob man ihre CD eingeschmissen hätte, lag zu 100% nicht an der Akustik der Ba-Ca Halle, sondern wenn schon, an dem unglaublichen Sound der Band.
Als die Jungs plötzlich die Bühne verließen und das Licht abgedreht wurde, löste das eine Welle der Verwunderung und Enttäuschung im Publikum aus, doch es war nur ein Trick, sie kamen mit noch mehr Power und einigen weiteren Songs zurück.



Schließlich kam es zum großen Finale mit dem Song „Waking The Demon“, bei dem die Band noch einmal alles gab und auch das Publikum nochmal zu starken „Ausschreitungen“ animiert wurde.
Fazit: Nach dem Auftritt bekam man noch einmal bestätigt, was man eigentlich schon lange wusste: BULLET FOR MY VALENTINE sind es wirklich mehr als nur wert, gesehen zu werden.


Review von Gastautorin Vii_cious
www.bulletformyvalentine1.com

gast
Weitere Beiträge von gast


Zurück

Beitrag vom 05.12.2008
War dieser Bericht
interessant?

344 Stimme(n)
Durchschnitt: 5.35
Diesen Beitrag bewerten:
  
Diesen Beitrag per E - Mail verschicken:
An:
Von:
Kommentar: