SONATA ARCTICA   WINTERBORN   THE DRAGONSLAYER PROJECT   
04.02.2010 @ Gasometer

Wurde letzten Sonntag bei arktischen Temperaturen und Zuständen noch frenetisch EUROPE gefeiert, so traf sich bei fast sommerlichen 0 Grad die Metalgemeinde ein weiteres Mal im Wiener Gasometer. Diesmal um den Klängen der finnischen Power Metal Band SONATA ARCTICA zu besuchen.

Doch zuerst hatten die Wiener von THE DRAGONSLAYER PROJECT die Aufgabe, die unterkühlten Zuschauer auf Betriebstemperatur zu bringen. Leider hatten die jungen Herren, mit der noch recht leeren Halle und dem grausamen Sound nicht wirklich gute Karten. Apropos Karten, an der Bar wurde fleißig mit Schnappskarten hantiert, was aber eher nicht dan den Dragonslayern lag, denn eigentlich wären sie als Opener für die Finnen richtig platziert gewesen.



Bei gut gefüllter Halle machten die Jungs von WINTERBORN den zweiten Anheizer an diesem Abend. Viel Lob gab es leider nicht zu verteilen, da man den Auftritt eher unter die Kategorie mäßig einstufen musste. Zu Beginn noch voller Erwartungen, wurde ich durch den schlechten Sound gleich auf den Boden der Realität zurück geholt. Leider klangen alle Songs ziemlich gleich. Der Rest des Publikums ließ sich nicht wirklich mitreißen und mehr als ein dürftiger Applaus war an diesem Abend nicht drinnen. Trotzdem muss erwähnt werden, dass WINTERBORN sympathisch rüber kam und bestimmt mehr zu bieten hat als uns diesmal gezeigt wurde.



Als großer SONATA ARCTICA Fan durfte ich den fünf Jungs aus dem hohen Norden, nun schon zum 7. Mal bei der Arbeit zusehen. Da der eigentliche Termin wegen einer Stimmbandentzündung von Tony Kakko im letzen Jahr absagt werden musst, war die Vorfreude auf das Konzert umso größer. Voller Erwartung einen tollen Abend zu erleben, ging um 22.00 Uhr endlich das Licht aus. Knapp 1500 Fans begrüßten lautstark die Akteure, die nacheinander zu dem Intro des neuen Albums „The Days Of Grays“ auf die Bühne stürmten. Los ging’s mit dem Eröffnungssong „Flag In The Ground“ vom neuen Werk, der gleich richtig gut bei der Meute ankam. Es folgte ein Set, das nichts zu wünschen übrig ließ. Die richtige Mischung aus altem und neuem Material wurde perfekt getroffen. Klassiker wie „The Cage“, „Fullmoon“, „Replica“ oder „Black Sheep“, durften natürlich bei einem SONATA ARCTICA Konzert nicht fehlen. Das Publikum erwieß sich auch diesmal als textsicher, da die Finnen ja Stammgäste in unserem schönen Land sind. Einziger Kritikpunkt an diesem Abend, Tony Kakko könnte der heimliche Bruder vom MANOWAR Chef Joey (ich höre mich gerne selbst reden) DeMaio sein. Anstatt nach jedem zweiten Song eine überflüsige Geschichte zu erzählen, wäre der eine oder andere Song mehr im Programm wünschenswert gewesen.



Ansonsten wurde im Gasometer beim Headliner perfekter Sound und eine gute Show geboten. Auch diverse Witze der Band kamen beim Publikum sehr gut an. Gitarren-, Schlagzeug -und Keyboardsoli gehörten ebenfalls zum guten Ton. Besonders Gitarrist Elias Viljanen zeigte, dass er eine Macht an seiner Axt ist sich schon perfekt in die Band eingefügt hat. Als Zugabe gab noch es neben dem Vodka-Chor "In Black & White" und den Hit "Don't Say A WOrd" wo ebenfalls brav mitgesungen wurde.

So ging ein super Konzertabend zu Ende. Bei dem noch ordentlich Sammelobjekte an die Fans verteilt wurden. Auch meine Wenigkeit durfte noch einen Drumstick abgreifen. Fazit: SONATA ARCTICA - jederzeit wieder.





FOTOS + E-CARDS
www.sonataarctica.info

AndyVanHalen
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Beitrag vom 09.02.2010
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