RESURRECTION   SOLACE OF REQUIEM    ALIBI FOR A MURDER   ALCOHOL RELATED DEATH  
15.10.2010 @ CULTURE FACTOR Y

Am 15. Oktober haben die Kollegen von METAL ATTACK gerufen und alle sind der Aufforderung gefolgt. Der Veranstaltung ist leider eine unangenehme Vorgeschichte anhängig. Der reguläre Austragungsort wäre im Schlachthaus in Dornbirn gewesen. Durch einen Brand wurden die Räumlichkeiten leider unbrauchbar und das Konzert stand auf wackligen Füßen. Da in Vorarlberg zum Glück nicht überall Futterneid vorherrscht, konnte dieses Konzert dann im befreundeten CULTUR FACTORY Y in Lustenau durchgeführt werden.

Den Opener ALCOHOL RELATED DEATH habe ich leider nicht gesehen. Die zweite Band war dann die deutsche Band ALIBI FOR A MURDER. Und die konnten mit ihrem recht agressiven Sound gut überzeugen. Bei der Recherche im Internet und nach Anhören einiger Songs war eine hohe Ähnlichkeit mit AT THE GATES herauszuhören. Vorallem am Gesang.




Die dritte Band des Abends, SOLACE OF REQUIEM, welche wie RESURRECTION ebenfalls aus dem fernen Amerika angereist kamen, mußte leider mit einem sehr schlechte Sound leben und auch ein wenig sterben. Wer sich die Songs der Band auf Myspace mal anhört, wird verstehen, dass bei dieser Geschwindigkeit der Sound passen muss. Und das ist wirklich schade denn SOLACE OF REQUIEM gehen technisch äußerst versiert zur Sache und die Songs sind sehr abwechlungsreich. Dabei wäre Sänger Jeff ein begnadeter Frontmann der es versteht das Publikum zu motivieren. Unterm Strich bleibt die Erinnerung an eine rauschende Gitarrenkulisse mit gutem Schlagzeug.



Zu guter Letzt enterten RESURRECTION die Bühne. RESURRECTION sind aus Amerika, nicht zu verwechseln mit ihren sehr guten deutschen Kollegen RESURRECTED (unbedingt die letzte CD kaufen!). Und um noch genauer zu werden, sie kommen aus Tampa, der Hochburg und Ursprung vieler Death Metal Legenden. Dementsprechend passte hier so ziemlich alles. Vom Sound bis hin zu den Songs. Leider konnten RESURRECTION nicht mit dem eigentlichen Sänger spielen da dieser kurzfristig zurück in die Staaten fliegen mußte. Seinen Job am Mikro erledigte Jeff von SOLACE OF REQUIEM. Und das ebenso hervorragend wie im Set zuvor. Hätte man die Band nicht gekannt wäre es einem wahrscheinlich nicht mal aufgefallen.
RESURRECTION leben live von ihren treibenden Songs, welche nie in großartige Geschwindigkeitseskapaden münden. Doppelt schade dass nur sechs Songs dargeboten wurden. Allen voran das sensationelle „Torture Chamber“ welches ich das letzte Mal vor ca. 10 Jahren auf einem NUCLEAR BLAST Sampler gehört habe und dort schon total begeistert war. Hut ab vor der Band und vorallem vor Jeff, denn dieser Auftritt war wirklich hervorragend und macht Bock den Backkatalog der Band nochmals genauer unter die Lupe zu nehmen.



Am Schluss noch Werbung für METAL ATTACK. Wären diese Jungs nicht würde es in Vorarlberg gar keine Metal Shows mehr geben auf denen nicht nur lokale Newcomer spielen sondern auch internationale Bands gebucht werden. Weiter so!

http://www.myspace.com/alibiforamurder
http://www.myspace.com/resurrectionfl
http://www.myspace.com/solreq
http://www.myspace.com/metal_attack_concerts


nano
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Beitrag vom 16.11.2010
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