BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB   MATT BOROFF & THE MIRRORS (DUO)  
26.11.2010 @ Event.Center

Es hätte mehr los sein können im mäßig gefüllten Tennis Event Center in Hohenems. Woran das gelegen hat ist nicht klar, denn Werbetechnisch wurde alles gegeben.





Den Abend eröffneten die im In- und Ausland bereits durchaus bekannten MATT BOROFF & THE MIRRORS. Normalerweise ist dieses Projekt um den Bandenchef MATT BOROFF als Trio ausgelegt. An diesem Abend, warum auch immer, wurde zu zweit ein wahres Feuerwerk guter musikalischer Unterhaltung geboten. Nur vom Schlagzeug begleitet interpretierte MATT BOROFF alte und neue Songs. Diese Songs sind seit jeher nicht einfach nur durchkomponierte Stücke á la Schema F, sonder bisweilen fast schon improvisiertes Material welches immer wieder zu hervorragenden Hocklines findet. Sehr intensiv. Und dabei stand über allem das sensationell präzise Schlagzeug. Alleine der Schlagzeugsound an sich wäre einen Konzertbesuch wert gewesen. Zusammen mit dem halbverzerrten, fetten Gitarensound konnte nichts mehr schief gehen. Und dementsprechend war auch die Publikumsreaktion.

Nach einer moderaten Umbaupause kamen dann die bereits sehnsüchtig erwarteten BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB auf die Bühne.

Was schon bei MATT BOROFF & THE MIRRORS auffiel ist die hohe Lautstärke auf welcher das Konzert gefahren wurde. Hier hätte man es auch ruhiger angehen können, Rock Konzert hin oder her. Zudem gab sich die Band betont zurückhaltend. Fast keine Ansagen, kein „What’s Up Hohenems“ oder ähnliche Annäherungsversuche. Einfach nur Rock’n Roll mit viel Lichtshow – Epileptiker durfte man angesichts des Stroboskopeinsatzes nicht sein...






Nichtsdestotrotz konnten BRMC von Beginn an ihr Publikum fesseln. Da wurde getanzt, mitgesungen und gefeiert. Ich nenne es immer gerne „bebrilltes Studentenpublikum“ – und dementsprechend beherrscht reagierten die Fans. Zwar versuchten sich ein paar am Moshen im Pit, insgesamt aber blieb alles sehr ruhig. Die Band dankte es mit einer sehr fetten und tighten Show. Besonders Bassist Robert tat sich als Multiinstrumentalist hervor. So bediente er neben dem Bass noch die Gitarre und das Keyboard / Klavier.

Da ich die Band bislang nicht gut kannte, kann ich nur ahnen dass alle Hits gespielt wurden, denn das Publikum war immer bei der Sache. Kanpp zwei Stunden spielten BRMC dann auch. Am Schluss wurde der Sound etwas monoton, denn der Sound bsteht nicht aus viel mehr als Gesang und Riffgeschrubbe, aufgelockert durch Akkustikgitarreneinsatz.





Dennoch... es war ein guter Abend, der mir wieder einmal eine neue Band gezeigt hat und meinen Horizont erweiterte. Einen Live Besuch von BRMC kann man nur empfehlen.
www.blackrebelmotorcycleclub.com

nano
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Beitrag vom 19.01.2011
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