J.B.O.   KRAUTSCHÄDL    MAGNUS ANUS  
26.11.2011 @ Szene

Nun war es wieder soweit die metallischen Lachmuskeln anzuspannen, denn die Krieger in Schwarz Rosa Gold - J.B.O. - beehrten uns erneut in unserer schönen Hauptstadt Wien. Im August erschien das neue Studioalbum „Killeralbum“ und bei ihrer gleichnamigen Tour wurden sie von KRAUTSCHÄDL begleitet und bekamen in der Szene noch mehr lokale Unterstützung von MAGNUS ANUS.

Als Erstes stolzierten die aus dem Stall in Weigelsdorf, Niederösterreich, entflohenen Kuhgestalten MAGNUS ANUS auf die Bühne. Spaß stand ihnen aufs Gesicht geschrieben und das kam nicht von ungefähr. Mit witzigen Showeinlagen lockerten die Fun-Death-Metaller die etwas zaghafte Stimmung auf und versprachen sie mit ihren etwas skurrilen Coversongs, wie z.B. „Glamrock“ einen guten Start in den Abend.

Blues, Funk, Reggae, Rock plus österreichischem Flair vermischten sich mit der nächsten Band. KRAUTSCHÄDL gewannen mit ihren Dialekt-Songtexten in den Jahren immer mehr Fans und hohes Ansehen in Österreich und Bayern dazu. Mit ALKBOTTLE und REVOLVERHELD waren sie schon unterwegs und nun supporten sie mit ihrem aktuellen Album „GemmaGemma“ die schwarz-rosa-goldene Armee. Auch wenn das Publikum nicht allzu textsicher erschien, bis auf vielleicht ein paar wenige harteingesessene Fans, blieb die gute Stimmung bestehen und wurde sogar immer besser.





Und nun die Band auf die alle sehnsüchtig gewartet haben. Nebel tat sich auf, Bier war bereit gestellt, in rosa Outfits gekleidete Gestalten stürmten auf die Partystage und die aufbrausende Meute fing an zu jubeln. Vito und der Rest der „Verteidiger des Wahren Blödsinns“ machten ihrem Ruf alle Ehre. Schon mit dem Eröffnungssong „Erection“ hatten sie die Menge in ihren Bann gezogen und sorgten von Song zu Song immer mehr für heisere Hälse. Von altbekannten Klassikern wie „Girls Girls Girls“ bis hin zu neuen Tracks wie „Killer“ war alles dabei, was das Herz begehrt. Die komplette Show dauerte beinahe zweieinhalb Stunden inklusive zwei Zugaben.

Wie es der Brauch denn so will, band Vito die Zuhörerschaft in die Show ein indem er nach fast jedem Song einen Dialog „Danke Wien“ – „Bitte Vito“ führte. Um noch einen Spaßfaktor draufzusetzen wurden die Erlanger von einem Statisten unterstützt, der bei beinahe jedem Track eine passende bildliche Einlage parat hatte.






Was bei einem typischen J.B.O. Konzert natürlich nicht fehlen darf, sozusagen ein Muss“, war natürlich „Ein Fest“, bei dem nahezu jeder partywütiger Metaller das Bier erhob und voller Inbrunst mitgröhlte. Textsicher zeigte sich das Publikum ebenfalls bei der ersten Zugabe „Ein guter Tag zum Sterben“, sodass die Band die erste Strophe eine Pause einlegen konnte und das singen der Menge überlies.

Als würdevollen Abschluss gaben sie bei ihrer Hymne „Verteidiger Des Wahren Blödsinns“ nochmal alles bevor sie dann von der Bühne wieder herunter schritten.





Setlist:

Erection
Alde im Playboy
KuschelmetalMuckerMix
Dr. Met
Geh' mer halt zu Slayer
Killer
Girls Girls Girls
Mensch ärger dich nicht
Didadidadadadei
Jehnseits
Kalaschnikow
Verbotene Songs
Bimber Bumber
Hölle (Satan)
Gänseblümchen
Lieber Fieber
Glaubensbekenntnis
Hose Runter
Fränkisches Bier
Fest
Schlaf-Ällabätsch-Lied
........
I Don't like Metal
Ein guter Tag zum sterben
........
Bölle
Verteidiger des Wahren Blödsinns


FOTOS + E-CARDS


Taipan
Weitere Beiträge von Taipan


Zurück

Beitrag vom 02.01.2012
War dieser Bericht
interessant?

344 Stimme(n)
Durchschnitt: 5.35
Diesen Beitrag bewerten:
  
Diesen Beitrag per E - Mail verschicken:
An:
Von:
Kommentar: