FLOW FESTIVAL 2011: KANYE WEST   MOGWAI   MAGENTA SKYCODE   RÖYSKOPP  
12.08.2011 @ Suvilahti, Heslinki - Finnland

FINISH FESTIVAL SUMMER
Part IV – The alternative One – FLOW Festival 2011 - 12.-14.08.2011


Den Abschluss unseres finnischen Festivalsommers bildete das FLOW Festival, das uns zurück an den Platz des Leidens (TUSKA) nach Suvilahti führte – leider entpuppte sich diese Metapher ein wenig als Wahrheit, denn ein wenig wurde die drei Tage dann doch gelitten. Zu viele Leute, zu viele Veranstaltungsplätze, zu viele Stile und zu gewollt alternativ und anders; all dies gepaart mit einer schrägen Organisation und vielen Punkten, die nicht ganz nachvollziehbar waren.
So blieb nicht sehr viel, dass für das sehr offene „Metallerherz“ ertragbar war – nichts desto trotz hier der kleine aber feine Festivalüberblick, des von 46.500 Musikliebhabern besuchten Happenings.




Das Festivalgelände war in mehrere Bereiche aufgeteilt, wobei eigentlich der Großteil einer riesigen Lounge entsprach und auch diverse Barbereiche beinhaltete, ebenso wie das Black Tent, den Voimala Club, die Nokia Lounge, das Backyard, die Champagne Bar, Viini & Sapas und die Cirko Halle, die alle eines gemeinsam hatten – den fröhlichen Genuss von Alkohol und anderen Dingen, die im alternativen Bereich gerne geraucht werden zu chilliger und auch weniger chilligen Musik, die sich von Salso Klängen bis zu atonalen Soundcollagen erstreckten und DJs auch aller Herrenländer nach Helsinki holten. Um das ganze doch noch zu einem Festival zu machen, gab es da noch das Nokia Blue Tent und die Main Stage, die Künstler wie KANYE WEST, MOGWAI, MAGENTA SKYCODE, RÖYSKOPP und einige mehr auf die Bühne brachte.




Leider kam dieser Liveteil irgendwie zu kurz für meinen Geschmack, insbesondere weil auch die Wartezeiten sehr lang werden konnten, wenn man sich nicht unbedingt zudröhnen wollte, was jetzt musikalisch, als auch andererwertig ausgelegt werden kann! Gerade hierzu kam dann auch noch das sehr kurzfristige absagen von LYKKE LI, die nichtmal eine Stunde vor ihrem Auftritt gesundheitlich KO geben mussten, der wartende Festivalbesucher musste für diese Info bis eine knappe viertel Stunde vor dem geplanten Auftritt warten und bekam die Info mal ganz nett über die Leinwand zu lesen – das lief so nicht wirklich glücklich, besonders wenn man nur drei Stunden auf den Auftritt gewartet hat...
Die unglaubliche Menge an Festivalbesuchern trug das ihre dazu bei, die drei Festivaltage für uns relativ kurz und erträglich zu machen, da wir doch des öfteren die Flucht ergriffen – es nervt einfach nur, wenn man sich zum verlassen einer Bühne oder generell zum Bewegen auf dem Festivalgelände durch Wände an betonierten Leuten kämpfen muss.




Als Fazit bleiben die Erinnerungen an zu wenige gute musikalische Momente, die wir in Bildern festhalten konnten und die Kenntnis, einmal FLOW wird wohl reichen und nicht jeder der mit aller Gewalt versucht möglichst alternativ oder Hippie-like rüberzukommen, ist es auch... selten einen so verkrampften und gekünstelten Haufen gesehn, der mir abwechselnd das Lachen/Tränen in die Augen trieb. Schon witzig, wie im Vergleich das TUSKA wie ein geregeltes und rücksichtsvolles Treffen der anonymen Alkoholiker anmutete – ja ihr Metaller, diese Runde habt ihr verloren ;)




PS: Als Abschluss sei noch angemerkt, wie denn der Veranstalter auf die Idee kommen kann, Presse-,VIP- und Künstler-Pässe Ausgabe mit der Festivalkasse zusammenzulegen und dies an einem strategisch so überlegten Platz, an dem im 10 Minutenrhytmus Zulieferwaagen fürs Festivalgelände passieren mussten....


Bilder findet ihr in den Galerien von HIRMUINEN PHOTOGRAPH unter:
HIRMUINEN Photography und auf der HIRMUINEN Photography-Facebook Seite

www.flowfestival.com

Harald
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Beitrag vom 06.01.2012
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