SEETHER   PRIME CIRCLE  
02.03.2012 @ p.p.c.

SEETHER rockten im März das PPC in Graz. Im Rahmen ihrer großen Worldtour mit 3 DOORS DOWN fanden die Südafrikaner doch glatt noch einen freien Tag zwischen den anfälligen Terminen und beschlossen mit ihren Landsmännern von PRIME CIRLCE mal so eben eine komplette Halle in Graz zu füllen. Dies ist insofern bemerkenswert, da sie ohne die eigentlichen Headliner aus den Staaten angereist kamen und der Supportact hierzulande eigentlich noch unbekannter ist als SEETHER selbst. Doch guter Rock findet überall seine Abnehmer und so freut es mich persönlich sehrwohl, dass das PPC bereits Wochen zuvor ausverkauft war.

Um 19:47 Uhr enterten dann PRIME CIRCLE die Bühne, leider nur für knapp 25 Minuten. Da hätte definitiv mehr gehen können, sind sie doch in Südafrika ein absolutes Highlight und haben in ihrer Bandgeschichte (immerhin gibt es sie seit 2000) schon genug Bühnenerfahrung gesammelt. Auch das Publikum in der Studentenstadt war leicht vom Können der fünf Jungs um Gitarrist und Sänger Ross Learmonth überzeugt.

Mit Krachern wie „Never Gonna Bring Us Down“ oder „Breathe“ haben sie auf jeden Fall auch ein paar neue Fans hinzugewonnen und sich für weitere Auftritte empfohlen. Wer auf KINGS OF LEON oder CREED steht sollte sich das Quintett auf jeden Fall mal reinziehen!





Danach begann dann eine „Umbauphase“, deren Dauer an die Stylingpausen von GUNS N ROSES Sänger Axel zur besten „Use Your Illusion“-Zeit erinnert. Sage und schreibe 40 Minuten nahmen sich SEETHER Zeit um endlich das inzwischen unruhig gewordene Publikum zu beglücken, und das Ganze ohne wirklich Änderungen an der Bühne oder dem Background vorgenommen zu haben. Die 15 darauffolgenden Songs (inklusive eines Schlagzeugsolos) ließen allerdings kaum Wünsche offen. Klarer Sound, druckvolle Gitarren, verständliche Vocals und ein gut integriertes Drumming machten einen jeden Song zum Highlight und wurde mit ordentlich Applaus bedacht. Sogar einige Südafrikaflaggen wurden im Publikum (mit einer enorm hohen Frauenquote) rege geschwenkt.





Bei Klassikern wie „Rise Above This“, „Broken“, oder „Fake It“ wurde nicht nur der Refrain lautstark mitgesungen, einige Fans zelebrierten den kompletten Text fehlerfrei. Auch das Schlagzeugsolo wurde mit reger Begeisterung quittiert genauso wie Shaun Morgan´s Gitarrenspiel bei „The Gift“. Leider gab es keine (fast schon übliche) Zugabe, auch wenn die Menge förmlich danach lechzte, auf Grund des engen Terminplans und der geilen Performance sei es aber ausnahmsweise verziehen.

Setlist SEETHER:

I'm The One
Needles
Gasoline
Fine Again
Driven Under
Broken
Schlagzeugsolo
Pig
Breakdown
Tonight
Country Song
The Gift
Rise Above This
Fake It
Remedy
www.seether.com

Tomo16v
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Beitrag vom 23.04.2012
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