NOVA ROCK 2013 - TAG1: RAMMSTEIN   AIRBOURNE   SABATON   KRETOR   FIVE FINGE DEATH PUNCH   TESTAMENT  
14.06.2013 @ Pannonia Fields II

Heuer haben wir uns für das Nova Rock 2013 etwas ganz spezielles einfallen lassen: so gibt es eine Kooperation zwischen Metalblaze und Earshot. Das heißt der Text kommt von Metalblaze und die Fotos von Earshot und beides dann auf beide Homepages hochgeladen.

Noch schnell einen Platz fürs Zelt gesucht und dann musste man sich schon beeilen um TESTAMENT zu erwischen.

Was erwartet man sich wenn man zu der Thrash Legende TESTAMENT kommt!? Ja ganz klar einen motivierten Jack Billy, Thrash Metal vom Feinsten und ganz viel Bier! Dies hatte man zum Glück alles beim Auftritt am Nova Rock! Das einzige, das etwas gestört hat, war die gewaltige Hitze, die einem noch mehr Durst auf Bier bereitet… Musik mäßig kann man nur den einwandfreien Thrash loben, mit dem die Band den Festivalbesuchern noch mehr einheizte. Das kurze aber knackige Set mit neuen Songs vom aktuellen Werk "Dark Roots Of Earth" und diversen Klassikern wie "Into The Pit" oder Practice What You Preach", welche von den Axtmännern Skolnick und Peterson heftig gerifft wurden.





Setlist TESTAMENT:

Intro
Rise Up
The New Order
Native Blood
True American Hate
Practice What You Preach
Into The Pit
Over The Wall
D.N.R. (Do Not Resuscitate)


Hm Sonnenschein und KREATOR lassen sich ja gar nicht vereinbaren, aber am Nova geht das anscheinend. Die Band wurde aber trotzdem mit freudigen Jubelrufen begrüßt. Sänger Mille fragt wie bei jedem Auftritt den ich bis jetzt mit erlebt habe: „Are you ready to kill?“ Und die Menge bricht in Begeisterung aus, denn jeder weiß was das zu bedeuten hat: das nächste Lied ist „Pleasure To Kill“. Danach folgten noch weitere Klassiker wie „Hordes Of Chaos“, „Enemy Of God“ und „Violent Revolution“. Alles in allem ein sehr gelungener Gig und sie versicherten uns auch: „We will return!“, was nicht allzu lange dauern dürfte, headlinen die Deutschen Thrash-Titanen doch dieses Jahr das Metal Invasion am Kaltenbach Gelände.





Setlist KREATOR:

Mars Mantra (Intro)
Phantom Antichrist
From Flood Into Fire
Extreme Aggression
Hordes Of Chaos (A Necrologue Of The Elite)
Pleasure To Kill
Phobia
Death To The World
Enemy Of God
The Partriarch (Intro)
Violent Revolution
Flag Of Hate
Tormentor

Nun schnell ein kühles Bier besorgen und weiter geht’s mit FIVE FINGER DEATH PUNCH. Diese Show hat sicher allen Marvel-Fans gut gefallen, da ca. bei der Hälfte des Gigs plötzlich Spiderman auf der Bühne erschien. So wurde die Menge gleich aufgefordert Spiderman im Circle Pitt zu folgen, was auch brav durchgeführt wurde. Sehr faszinierend war auch, dass die Fans bei den Liedern sehr begeistert mitsangen. Außerdem band der Sänger die Menge ein mit Sprüchen wie: „I say 5 finger you say:“ und die Menge schrie: „death punch!“





Setlist FIVE FINGER DEATH PUNCH:

Under And Over It
Burn It Down
The Way Of The Fist
Hard To See
Bad Company
White Knuckles
Lift Me Up
The Bleeding

Also bis jetzt waren die Auftritte, denen ich beiwohnte sehr Thrash lastig, daher zählt man bei der nächsten Truppe auf Power-Metal.

Die Anfangsklänge von „Final Countdown“ erschallten übers Festivalgelände und wer außer die schwedische Power-Metal Band SABATON sollte danach die Bühne betreten. „Guten Abend!“ begrüßte Joakim Brodén die tobende Menge. „Are you ready for chaos?“ Danach wurden Klassiker geträllert und jeder Fan konnte zufrieden sein. Die energische und fidele Bühnenpräsenz von Front-Sympath Joakim Broden kann einen jedes Mal wieder erstaunen bringen. Hits wie "Ghost Division" oder "Carolus Rex" sind aber auch perfekte Nummern zum Abgehen.






Nach den ersten Klängen der nächsten Band, AIRBOURNE, war ich mir irgendwie nicht sicher ob ich schon beim richtigen Konzert bin, oder ob ich auf ein AC/DC Konzert geraten bin. Aber nein ich war beim richtigen und konnte feststellen, dass Airbourne sogar die jüngsten unter den Festivalbesuchern sehr begeistern können, und eine sehr lustige Bühnenshow haben. So stellte beispielsweise Sänger Joel O’Keeffe unter Beweis, dass sein Kopf so hart ist, um eine volle Bierdose locker kaputt zu machen…





Setlist AIRBOURNE:

Ready To Rock
Live It Up
Too Much, Too Young, Too Fast
Cheap Wine, Cheaper Woman
Runnin´ Wild


So schnell in Sicherheit gebracht, denn nun kommt der Headliner des ersten Tages und das sind niemand geringerer als die Deutschen von RAMMSTEIN. Der Sicherheitsabstand ist eindeutig notwendig bei dieser Band, die wie allseits bekannt ist an Pyrotechnik definitiv nicht spart und wenn man nicht gegrillt und verspeist werden will, muss man sich etwas fern halten. Musikalisch war der Auftritt natürlich genauso spannend, denn RAMMSTEIN eilt ja ein Ruf voraus, der beibehalten werden will. Mit Klassikern wie „Feuer frei“ „Mein Teil“, „Bück dich“, „Ich Will“ und „Sonne“ erfreuten die Fans ebenso wie mit den epischen Bühnenshow, in der das volle RAMMSTEIN Programm geboten wurde.

Die Deutschen Vorreiter der Neuen Deutschen Härte wissen wie man ein Festival headlined und überraschen jedes Mal wieder. Auch wer nichts mit der Musik von Till Lindemann und seinen Männern anfang kann, kann nicht abstreiten, dass ein Auftritt dieser Art etwas einmaliges und unvergessliches in sich birgt.

Setlist RAMMSTEIN:

Ich Tu Dir Weh
Wollt Ihr Das Bett In Flammen Sehen
Keine Lust
Sehnsucht
Asche Zu Asche
Feier Frei!
Mein Teil
Ohne Dich
Wiener Blut
Du Riechst So Gut
Benzin
Links 2-3-4
Du Hast
Bück Dich
Ich Will
-
Mein Herz Brennt
Sonne
Pussy
Ohne Dich (Outro)


Nach dem Gig blieb aber nichts als Rauch und eine Erinnerung und die Hoffnung, dass man sein Zelt wieder findet, damit man sich für den nächsten Tag ausschlafen kann. Der erste Tag war auf jeden Fall ein guter Start ins Festival-Wochenende, mit guter Musik, Bier und viel Spass. Fortsetzung folgt…


Gastbeitrag von Juli (metalblaze.at)


FOTOS + E-CARDS
www.novarock.at

gast
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Beitrag vom 09.07.2013
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