FUCKED UP  
07.08.2013 @ B72, Wien

Zu einem gepflegten Sommer in Wien gehört ja auch das eine oder andere Hardcore-Konzert. Die besten Voraussetzungen dafür sind Hitze und die Konzertlocation namens B72. Vergangenen Mittwoch gaben sich wieder die Herr+Damenschaften von FUCKED UP die Ehre und spielten im Gürtelbogenlokal auf.

Trotz tropischer Temperaturen und den gleichzeitigen spielenden DYING FETUS fanden sich schon gegen 9 eine beachtliche Menge an Leuten vor dem B72 ein um gepflegt das eine oder andere Bier zur Abkühlung zu genießen. Was aber auch bedeutete, dass sich die Vorausahnungen bezüglich der Innentemperatur im Gürtellokal bewahrheiten würden. Uns stand ein Konzert in der Sauna bevor!





Kaum enterte die Band die Bühne befand sich Front-Teddybär Damian Abraham auch schon wieder davor, in der Menge und animierte die noch vor dem Lokal verbliebenene Leute ins B72 zu kommen in dem er, immer noch shoutend, vor bis in den Barraum wanderte. Wenig später entledigte er sich auch seines T-Shirts, was aber bei FUCKED UP Konzerten sowieso als Standard zu bezeichnen ist.

Die Band fokussierte die Songauswahl vom viel gelobten wie großartigen „David Comes To Life“ Album. So wurden Titel wie „Queen of Hearts“, „The Other Shoe“ oder „Under My Nose“ natürlich nicht fehlen. Mit sympathischen wie launigen Ansagen unterstrich die Band mal wieder warum sie als guter wie unterhaltsamer Live-Act geben. Damian verbrachte die meiste Zeit des Auftritts im Publikum, herzte geschätzte 2mal jede/n einzelnen Anwesenden mit einer kräftigen Umarmung!





Die Stimmung im B72 war trotz der saunaartigen Temperaturen großartig und das Feuer der Band ist nach wenigen Minuten auf das Publikum übergesprungen, ungefähr genauso lang hat es gedauert bis einem das T-Shirt am Leib klebte und das Kondenswasser von der Decke tropfte. Diejenigen denen das Styling nicht so wichtig war an diesem Abend entledigten sich dann auch ziemlich schnell ihrer Shirts. Denn der Schweiß ran in Strömen. Die Band verordnete nach gut 40 Minuten sich und dem Publikum eine kurze Verschnaufpause um dann im zweiten Teil nocheinmals ordentlich Gas zugeben. Sichtlich gezeichnet kapitulierte die Band nach 5 weiteren Songss vor den extremen Bedingungen im Lokal. Trotz der Erkenntnis ein grandioses Konzert miterlebt zu haben war man nach der guten Stunde froh an die frische Luft zu kommen.


tsunemoto
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Beitrag vom 17.08.2013
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