KAMPFAR   HATE   VELNIAS   ISKALD  
11.04.2014 @ Explosiv

Am Freitag, 11.4.2014 hatte das Explosiv in Graz wieder einmal ein hochkarätiges Event ins Programm aufgenommen. Vier sehr bekannte Vertreter des härteren Metal haben an diesem Abend ihre Fans begeistert.

Den Anfang haben um 19.30 die Norweger ISKALD gemacht. Obwohl sie die undankbare Aufgabe des Openers hatten, waren doch schon ziemlich viele Leute bei ihrem Auftritt anwesend. ISKALD haben kürzlich ein vielbeachtetes Album auf den Markt gebracht und da sie bisher kaum außerhalb Norwegens live gespielt hatten, wollten sich wohl viele diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Sie haben mit ihrem druckvoll gespielten Melodic Black Metal einen sehr bemerkenswerten Auftritt hingelegt und ihr Publikum voll zufrieden gestellt. Leider hatten sie nur eine halbe Stunde zur Verfügung – manche hätten ihnen wohl gerne noch länger zugehört.





Danach waren die Amerikaner VELNIAS an der Reihe. Sie brachten dem Publikum ihren ganz eigenwilligen Black Metal zu Gehör. VELNIAS sind bekannt für ihre intensive Spielweise und druckvollen Gesang. Sie kombinieren in ihrer Musik harten und druckvollen Black Metal mit sehr langsam und intensiv gespielten Melodien. Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber für manche sind sie einfach nur genial! Für mich auch!





Als dritte Band des Abends haben die Polen HATE die Bühne geentert. Ich hab sie an diesem Abend zum ersten Mal gesehen und sie haben mich eigentlich restlos begeistert – und nicht nur mich, wie ich an den Reaktionen des Publikums gesehen habe. In welches musikalische Genre man sie einordnen sollte ist sehr schwierig. Auf der einen Seite liest man Death Metal, auf der anderen wieder Extreme Metal, aber seis drum – es hört sich einfach nur gut an. Die maschinengewehrartig eingesetzte Bassdrum kombiniert mit dem manchmal etwas gleichförmigen und dann wieder doch melodischen Gitarrensound hatte wirklich etwas Besonderes. Und auch der tiefe, aber absolut ungekünstelt wirkende Gesang hat perfekt dazu gepasst. Ich hoffe sehr, dass ich bald wieder einmal die Gelegenheit bekomme, sie irgendwo live zu erleben.





Playlist HATE:

Omega
Erebos
Resurrection Machine
Hex
Wrists
Festival of Slaves
Alchemy of Blood
Sadness Will Last Forever
Luminous Horizon

Headliner des Abends waren die Norweger KAMPFAR. Sie haben kürzlich ein sehr vielbeachtetes Album auf den Markt gebracht, aus dem sie auch an diesem Abend einiges präsentiert haben. Gleich von Anfang an ist der Sänger Dolk über die Bühne getobt und hat das Publikum mitgerissen.





Ob er nun Fahnen schwenkte oder sich vor den Leuten verneigte, alles wurde mit Begeisterung angenommen. Nach einigen Titeln hat er sich dann von seiner Jacke getrennt und die Stachelarmbänder angelegt, die ja auch ein bisschen sein Wahrzeichen sind. KAMPFAR haben ein gemischtes Programm aus ihren bisherigen Alben gespielt. Als sich Dolk dann auch noch von seinem Shirt getrennt hat, wurde die Traube vor der Bühne noch dichter, sodass ich davon leider kein gescheites Foto von seinem KAMPFAR-Bauch-Tattoo geschafft habe.
Beim letzten Titel hat sich Dolk dann in eine Kutte mit Kapuze gehüllt und noch einmal alles gegeben.

Playlist KAMPFAR:

Mylder
De Dødes Fane
Troll, Død Og Trolldom
Swarm Norvegicus
Lyktemenn/Til Siste Mann
Vettekult
Altergang
Ravenheart
Hymne
Our Hounds, Our Legion


Ich fand es wirklich gut, dass sich an diesem Abend relativ viele Leute im Explosiv eingefunden haben, was vielleicht auch daran gelegen hat, dass es keinen Tourstop in Wien gegeben hat. Und die Erwartungen an die Bands wurden wirklich nicht enttäuscht, was man nach dem Konzert an den zufriedenen Gesichtern ablesen konnte.


www.facebook.com/pages/kampfar-official/343342075489
www.hate-metal.com
de-de.facebook.com/velniascult
www.facebook.com/iskaldofficial



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Beitrag vom 20.04.2014
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