SEEROCK 2014 - TAG2: SLAYER   TWISTED SISTER   BLIND GUARDIAN   DIMMU BORGIR   SAXON   HELLYEAH   BELPHEGOR   NORIKUM  
02.08.2014 @ Schwarzlsee

Der Samstag stand unter dem Motto „Heavy Metal Day“, also ein Tag für die Fans der härteren Klänge! Leider gab es an diesem Tag einen seltsamen Vorbau vor der Bühne, sodass es gar nicht einfach war, einigermaßen ordentliche Fotos zu machen, doch ich versuchte mein Bestes.

Auch diesmal strahlte die Sonne vom Himmel und als NORIKUM auf die Bühne kamen, waren wohl die meisten noch im Schwarz See baden. Leider musste diese Melodic Death/Thrash Metal Band aus Graz vor ziemlich wenigen Leuten ihren Auftritt absolvieren, aber 12.15 ist eine sehr frühe Beginn Zeit wenn der Headliner erst um Mitternacht spielt. NORIKUM hat aber einen tadellosen Auftritt hingelegt und hätten sich mehr Zuhörer verdient.





Offenbar haben sich dann doch einige vom See trennen können. Beim Auftritt der Salzburger BELPHEGOR wurde es doch deutlich voller. Diese Death/Black Metal Band trat wie immer mit Corpsepaint auf, auf die üblichen Blutorgien wurde aber verzichtet. BELPHEGOR veröffentlichen dieser Tage ein neues Album und sie haben an diesem Tag auch etwas von ihrer neuen CD „Conjuring The Dead“ dargeboten. Es ist zwar immer etwas eigenartig wenn solch düstere Bands im Sonnenlicht auftreten, aber sie konnten dennoch ihr Publikum restlos begeistern.
(Metalmama)





Frisch und fröhlich wurde Tag zwei in Angriff genommen, der ebenfalls einige Gustostückerl zu bieten hatte. Rechtzeitig zu HELLYEAH erreichte ich das Gelände. Parkplatz bekam ich auch recht schnell und sogar um einiges näher als am Vortag. Die Sonne schien und eine ganz ansehnliche Menschen-Traube schwitzte zu den Songs der US-Amerikaner rund um Schlagzeuger Vinnie Paul Abbott. Der Bruder des 2004 ermordeten Dimebag Darrell gründete 2006 HELLYEAH und kann auf vier Alben in der Bandhistorie zurück blicken. Den Vergleich mit PANTERA wird man wohl nicht loswerden und so schwebt mehr oder weniger der Ruf als Nachfolgeband in der Luft. Am Mikro ist ein gewisser Chad Lee Gray tätig, der einigen von MUDVAYNE ein Begriff sein dürfte. Auch optisch fällt der Bursche auf, dank rot gefärbtem Irokesen und markanten Bart. Gesanglich brechen immer mal wieder Growls durch, auch wenn man sich größtenteils auf cleanen Gesang konzentriert. Das stampfende „Cowboy Way“ oder die Zugabe „Hellyeah!“ agieren irgendwo zwischen Trash und Southern Rock und können als durchaus gelungen bezeichnet werden. Das markant wuchtige Schlagzeugspiel mit massiven Double Bass von Vinnie, der das Um und Auf der Band ist, fette Riffs und der facettenreiche, kraftvolle Gesang von Chad, konnten heute sicher einige neues Fans dazugewinnen, da die Truppe bei uns noch nicht so bekannt ist.





Als nächstes Stand eine Reise in das Mittelalter an. Die Berliner von IN EXTREMO die zu den kommerziell erfolgreichsten Bands aus unserem Nachbarland zählen, hatten alle ihre teils recht ausgeflippten Instrumente im Gepäck, um eine ordentlich Show abzuliefern. Im Hintergrund ein riesiges Banner, das einen Verladehafen zeigte, jede Menge Feuerwerk, das die Leute in den ersten Reihen noch mehr schwitzen ließ und eine gut gelaunte Band sorgten für einen super Auftritt. Doch zu Beginn konnte man Sänger Michael Robert Rhein, alias das letzte Einhorn, ca. 10 Minuten nicht hören. Erst nachdem die Leute im Graben das dem Sänger mitteilten wurde daran gearbeitet. Ich denke zu dem Nerd am Mischpult wurde schon genug geschrieben, deswegen verschweige ich hier meine Gedanken. Die sympathischste Band des heutigen Tages waren ohne Zweifel die Germanen, die sich mit den Anwesenden immer wieder unterhielten, von Österreich schwärmten und immer einen Witz auf Lager hatten. Songs wie „Vollmond“ oder der Ohrwurm „Frei zu sein“ funktionieren live ausgezeichnet und eignen sich perfekt zum Mitsingen. Leider wurde aus Zeitgründen auf den „Spielmannsfluch“ verzichtet, doch da auch die restlichen Nummern gut ankamen, kann man hier ein Auge zudrücken. Höhepunkt sicherlich die wohl erfolgreichste Scheibe in der Bandgeschichte, „Küss mich“, das energisch mitgesungen wurde. Da es den Leuten so gut gefiel und der Sänger andeutete, dass er durstig sei, wurde allen Musikern von Fans Bier auf die Bühne gebracht. So sieht Fanliebe aus. Auch die restlichen Musiker an Pauke, Pfeife, Hackbrett, Harfe, Drehleier und sonstigen ausgefallen Krachmachern, agierten souverän und wagten sich immer wieder in den Vordergrund. Gelungener Gig und positive Überraschung des Festivals.





Zwischendurch machten wir uns auf zu der Strandbar direkt am See, um einer jungen Steirischen Band zu lauschen, die die Gäste an der Bar unterhielt. Klassiker der Musikgeschichte oder auch aktuelle Lieder wurden von BOONDOCK RADIO durch den Country und Stoner Mixer gejagt und machten sichtlich Freude. Sechs Jungs die Spaß an der Musik haben und sich wohl selbst nicht ganz ernst nehmen, ernten ordentlich Applaus und die mitschunkelnde Menge in der Beach Bar wurde auch immer größer. Banjo, Mandoline oder Violine gehören zur Ausstattung der Burschen und sorgen so für zwischenzeitliche Abwechslung. Ein Merkmal der Truppe ist, dass diverse Nummern um einiges schneller gespielt werden als die Originale und so ihren eigenen Touch bekommen. BOONDOCK RADIO sind eine sympathische Truppe von der man hoffentlich noch mehr hören wird.
(Andy Van Halen)

Mit DIMMU BORGIR wurde es etwas düsterer am Heavy Metal Day und eine Dosis Black Metal zwischendurch kann ja auch nicht schaden. Sänger Stian Tomt „Shagrath“ Thoresen und der Rest seiner Band sorgten mit Kriegsbemalung in schwarz weiß, Angst einflößenden Nieten-Schienbeinschonern und Lederkluft für die richtige optische Untermalung der Songs. Shagrath war stimmlich gut drauf und auch der Ton passte diesmal, auch wenn die Show mit etwas Verspätung startete. Die große Menge an Pyros mit blauen Flammen kam bei Sonnenschein leider nicht so gut zur Geltung und auch die Zuseherzahl vor der Bühne war merklich zusammen geschrumpft. Auch wenn der Gesang nicht ganz meinen Geschmack trifft, haben es mir die symphonischen Momente am Keyboard angetan. So hebt man sich von den restlichen Black Metal Bands ab und schafft es auf Festivals wie das See Rock. Nach einer guten Stunde Düsternis stand wieder Klassik Rock am Programm.
(Andy Van Halen)





Die Norweger rund um Shagrath spielen ihren düsteren Metal in voller Kriegsbemalung ins helle Tageslicht des Nachmittags. Die teilweise orchestralen Ansätze sind auch ganz nett, aber sonst auch nicht mehr für mich. Dieses Mal kommt die Show nicht so lächerlich herüber, wie damals am Earthshaker in Geiselwind. Aber Fan werde ich deswegen auch keiner mehr von Ihnen.

SAXON sind mir da schon bedeutend lieber und Biff und seine Mannen legen mit „Sacrifice“ gleich anständig los und lassen mein Haupthaar zum ersten Mal fliegen. Das Set besteht aus vorwiegend Nummer aus den 80ern, aber leider ist die Spielzeit zu kurz und so müssen SAXON ohne „Denim And Leather“ die Bühne verlassen. Das ist, als würden DEEP PURPLE kein „Smoke On The Water“ oder AC/DC kein „Hells Bells“ spielen. Aber es hilft nichts. Keine Zeit und die nächste Band wartet schon auf ihren Auftritt. Das ist einer der Faktoren, warum mich Festivals mittlerweile so anzipfen: die verkürzten Spielzeiten der Support Acts. Aber SAXON kommen ja im November in den Posthof und da wird dann bis zum Abwinken gerockt!!!
(Madmax)

Knapp nach 19 Uhr durften die NWOBHM Helden von SAXON ran um zu zeigen, was die alten Herren noch so am Kasten haben. Und ohne übertreiben zu wollen, Biff, Nibbs, Doug, Paul und Nigel haben es wahrhaftig noch drauf. Von der ersten bis zur letzten Minuten sprühen die Funken der Leidenschaft aus den fünf Musikern. Die richtige Mischung aus neuen Nummern der starken Alben „Sacrifice“ und „Call To Arms“, gepaart mit den Klassikern, sorgte für glückliche Gesichter soweit das Auge reichte. Ich habe die Jungs leider schon länger nicht mehr live erleben dürfen, umso gespannter war ich auf Peter „Biff“ Byford und seinen Anhang. „Crusader“, dass heuer sein 30 Jahre Jubiläum feiert geht runter wie Öl, bei „Heavy Metal Thunder“ brilliert Biff, der mit seinen 63 Jahren nichts von seiner Stimme oder seinen Haaren eingebüßt hat. SAXON fällt es heute sehr leicht die Meute mitzureißen, da man aus den fast vier Dekaden andauernden Karriere schier unerschöpflich Hits abfeuerte. Extra Lob gibt’s noch für Basser Tim „Nibbs“ Carter, der sich immer wieder nach vorne drängte und abging wie ein Fieberzäpfchen. „Princess Of The Night“ als Zugabe forderte ein letztes Mal die Kräfte des Anhanges, ehe der Vorhang fiel und ein Konzert der Extraklasse zu Ende ging. Stimmt da ging etwas ab, „Denim & Leather“ fehlte, doch fiel das heute nicht ins Gewicht. SAXON sind in bestechender Form und ich freue mich heute schon auf das Konzert im Linzer Posthof im Herbst.





Setlist SAXON:

Heavy Metal Thunder
747 (Strangers In The Night)
Solid Ball Of Rock
Wheels Of Steel
Crusader
Battalions Of Steel
Princess Of The Night (unvollständig)

Inzwischen verdüsterte sich der Himmel und es kündigte sich Regen an, doch der Wettergott ist wohl ein Fan von BLIND GUARDIAN und so zeigte sich ein letztes Mal die Sonne, bevor die Nacht hereinbrach. Mit den Krefeldern ist es immer ein wenig ein Glücksspiel wie sie drauf sind. Von schwach bis Weltklasse hab ich schon alles miterlebt, doch alle Ängste waren unbegründet, denn Hansi Kürsch und der Rest der Band lieferten eine professionelle Show ab, die keine Wünsche offen ließ. Eröffnet wurde das Set mit „Sacred Worlds“n ehe „Welcome To Dying“ schon energisch mitgesungen wurde. Hansi punktete mit seinem Outfit, da diesmal die 80er Jahre Lederjacke im Schrank blieb und konnte auch mit seiner Stimme Pluspunkte einheimsen. Es fiel nur auf, dass er manch hohe Passage dem Publikum überlies. Zufall oder kurze Schonung des Gesangsorganes, sei es wie es sei, „Imaginations From The Other Side“ oder „Mirror Mirror“ sind Schmankerl der allerersten Güte, die man mitsingen muss. Mit „The Bard´s Song - In The Forest“ stand eine Reise in die Welt der Fantasie an, das gemütlich im Sitzen an der Akustik Klampfe intoniert wurde. Ist man es eigentlich schon gewohnt, dass die komplette Nummer vom Anhang gesungen wird, erbarmte sich Herr Kürsch diesmal selbst und sang sogar einige Zeilen mit. Immer wieder ein tolles Erlebnis wenn man hört wie Band und Fans gemeinsam inbrünstig singen. Nun wurden die Feuerzeuge weggepackt und es stand noch einmal Vollgas am Programm. „Valhalla“ forderte ein letztes Mal vollsten Einsatz von allen Beteiligten und sorgte so für einen mehr als gelungenen Abschluss. BLIND GUARDIAN können an einem guten Tag eine Live-Macht sein. Und heute war definitiv ein guter Tag.
(Andy Van Halen)





Setlist BLIND GUARDIAN:

Sacred Worlds
Welcome To Dying
Nightfall
The Script For My Requiem
Bright Eyes
Tanelorn (Into The Ovoid)
Mordred´s Song
Imaginations From The Other Side
The Bard`s Song - In The Forest
Mirror Mirror
Valhalla


Und dann steht eine LIVE-Entjungferung für Onkel Max auf dem Programm. Ja, so etwas soll es auch geben und TWISTED SISTER sind mir bis dato immer ausgekommen. Meistens spielten sie auf einem anderen Festival und ich konnte mir immer nur die Schwärmereien von Freunden anhören, wie geil TS nicht wären und die sollte man unbedingt gesehen haben. Na dann. Und ab der ersten Sekunde merke ich, was gemeint ist „mit genialer Rampensau“ bei Dee Snider und seiner Band, die hier in der Originalbesetzung aufgeigen. Da steckt dermaßen viel Energie drinnen, die durch die Leute donnert, dass die Hälfte noch genug wäre. „We´re Not Gonna Take It“, „Stay Hungry“, „Captain Howdy“, „The Fire Still Burns“ und natürlich „I Wanna Rock“ werden in das mitgröhlende und herumspringende Publikum gefeuert und TWISTED SISTER spielen sich zum absoluten Highlight des Festivals hoch. Ein absoluter Wahnsinn und ich kann auch jetzt jedem nur sagen und empfehlen, sich diese Band live anzusehen. Ich zieh mir jetzt dann gleich die Biografie von Dee Snider rein!
(Madmax)

Inzwischen wurde es dunkel in Graz und die ersten Verschleißerscheinungen traten auf. Doch an Pause oder nach Hause gehen war noch nicht zu denken, denn TWISTED „Fucking“ SISTER luden in die Church des Rock ein, wie es Dee Snider so treffend formulierte. Wer die Schwestern schon einmal live erleben durfte, der kann sich glücklich schätzen, denn kaum eine andere Formation versteht es so gut, Entertainment gepaart mit Rock auf die Bühne zu bringen. Und wer es vorzieht in den vorderen Reihen zu stehen, der braucht verdammt viel Energie. Das Intro „It´s A Long Way To The Top (If You Wanna Rock´n´Roll)“ - wohl gemerkt einer der besten Rock Songs aller Zeiten - kündigte Oberschwester Dee und den Rest der Band an, ehe es gleich mit dem ersten Megahit „Stay Hungry“ ans Eingemachte ging. Ein Ausrufezeichen gleich zu Beginn, dass es hier nur Vollgas gehen kann. Es folgten Klassiker der Marke „Captain Howdy“ und „We´re Not Gonna Take It“ bei dem der Sänger wie ein Gummiball herum hüpfte. Während sich Mark „The Animal“ Mendoza eher im Hintergrund hielt, poste John „Jay Jay“ French was das Zeug hielt und schenkte den Damen immer wieder aufreizende Blicke. Eddie „Fingers“ Ojeda wirkte hochkonzentriert, während Anthony Jude „A.J.“ Pero sich die Seele aus dem Leib trommelte. Es sei auch zu beachten, dass hier das Original Line Up tätig war.





Dee Snider war gut aufgelegt und nutzte die Zeit zwischen den Songs nicht zum Luftholen, sondern um sich mit den Anwesenden zu unterhalten. Da wurden Möchtegern Stars aus Casting Shows verteufelt, Plakate aus dem Publikum auf die Schaufel genommen oder Geschichten aus der Vergangenheit vorgetragen. Wenn sich TWISTED SISTER jemals trennen sollten, dann braucht sich Dee sicher keine Sorgen wegen einem neuen Arbeitsplatz machen, als Entertainer würden sich jede Menge TV Sender um den blonden Hünen reißen. Auch mir blieb keine Sekunde zum Verschnaufen, den einer meiner Lieblings Nummern stand am Programm. „Burn In Hell“ sorgte für verschwitzte Leiber, Dee Snider robbte auf allen Vieren über die Bühne und hatte eine grandiose Stimme. Kurzes Drumsolo von Anthony zum Energie sammeln, ehe es mit einem leidenschaftlichen „I Wanna Rock“ in die Zielgerade ging. Doch so leicht machte man es TWISTED SISTER nicht, denn die Zeit verging viel zu schnell und ein paar Klassiker hat die Band noch im Gepäck. „Come Out And Play“ darf genauso wenig fehlen wie eine extra lange Version von „S.M.F.“. Ein Song geiler als der Nächste. Einziger Wehrmutstropfen war das Fehlen von „The Beast“, das bei mir ganz oben steht in der Gunst. Doch alles hat ein Ende und so verabschiedete sich TWISTED SISTER um hoffentlich sehr sehr bald wieder in unseren Gefilden aufzuschlagen. Ich bin dann sicher wieder dabei.





Setlist TWISTED SISTER:

Stay Hungry
The Kids Are Back
You Can’t Stop Rock´n´Roll
Horror-Teria (The Beginning)
Captain Howdy
Street Justice
We’re Not Gonna Take It
I Believe in Rock´n´Roll
Shoot ´Em Down
Under the Blade
The Fire Still Burns
The Price
Burn in Hell
(including Drum Solo)
I Wanna Rock
-
Come Out And Play
S.M.F.

Inzwischen war die Nacht herein gebrochen und viele Leute machten sich auf den Heimweg, doch eine ansehnliche Meute blieb um den Veteranen des Trash-Metal zu huldigen. SLAYER durften den Abschluss des diesjährigen See Rock bilden. Stimmt - die waren doch letztes Jahr auch schon hier, anscheinend kann man nie genug SLAYER bekommen. Die ersten Töne von „Hell Awaits“ verkündete gleich, wer an diesem Wochenende den Anspruch als härteste Band des Festivals hatte. Knallharte Riffs von Kerry King gepaart mit dem wuchtigen Spiel vom zweiten Mann an der Axt, Gary Holt, versetzten den Soundmann in Angst und Schrecken, denn diesmal passte alles. Ein paar kurze Worte noch zu Gary Holt, der den 2013 verstorbenen Jeff Hanneman würdig ersetzte. Der Gitarrist fügt sich nahtlos ins Spiel des Quintettes ein und wirkt wahrlich nicht wie ein Fremdkörper. Tom Araya, der inzwischen mit seinem Bart dem Weihnachtsmann Konkurrenz macht, erwischte einen guten Tag und hatte Freude an seiner Arbeit. Es folgten weitere Kracher wie „Seasons In The Abyss“ oder „Raining Blood“ die alles kurz und klein schredderten. Geschafft durch die anhaltende Hitze und da ich auch nicht der größte SLAYER Fan bin, machte ich mich gegen ein Uhr morgens auf den Nachhauseweg. Doch was ich von den Kaliforniern sah, gefiel.





Setlist SLAYER:

Hell Awaits
The Antichrist
Necrophiliac
Hate Worldwide
Mandatory Suicide
War Ensemble
Postmortem
Captor Of Sin
Disciple
Seasons In The Abyss
Born Of Fire
Dead Skin Mask
Raining Blood
Black Magic
South Of Heaven
Angel Of Death

Fazit:
Einige negative Punkte stehen einigen positiven Punkten gegenüber und machen das See Rock Festival zu einer zwiespältigen Veranstaltung. Einerseits sieht man kaum solche Kaliber von Bands so knapp vor seiner Haustüre, andererseits sind die Preise zu geschmalzen, um bei schlechtem Sound teilweise abgezockt zu werden. Doch wenn im nächsten Jahr die Künstlerauswahl wieder so hohem Standard entspricht und man ein paar Verbesserungen in Angriff nimmt, dann bin ich wieder bereit ins schöne Graz zu reisen.
(Andy Van Halen)


Das Billing war dieses Mal recht gut, aber man hätte es mit den wirklich guten Bands auch auf einen Spitzentag reduzieren können. Aber dann hätte man ja zu wenig verdient. Bei den Preisen für Getränke und der Organisation müsst ihr immer noch anständig üben oder wirklich einmal bei andern Festivals in die Lehre gehen.

Noch zum Schluss etwas Lustiges vom Campingplatz:
Ich verstehe schon, dass ihr für den Müllbeutel einen Pfand von 7 € verlangt. Es muss ja wehtun, ansonsten sammelt ja wieder keiner den Müll. Aber wenn eine Einzelperson nur einen halben Sack an Müll zusammenbringt, dann finde ich es schon eine Frechheit, wenn das Pfand nicht erstattet wird, weil zu wenig im Beutel ist. Soll man noch seine Notdurft darin verrichten, damit er voll wird und die Pfadfinder am Ausgang glücklich sind? Eine freche Abzocke.
(Madmax)


FOTOS + E-CARDS


AndyVanHalen
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Beitrag vom 17.08.2014
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