INSOMNIUM   FLESHGOD APOCALYPSE   STAM1NA  
12.11.2014 @ Szene

Die Finnische Melodic Death Metal Band INSOMNIUM kam wieder einmal nach Wien und es war ein Triumphzug! Die Szene war ausverkauft, was nach dem großen Erfolg ihres letzten Albums „Shadows Of The Dying Sun“ nicht verwunderlich war.

Aber bevor INSOMNIUM an der Reihe waren, waren noch zwei Vorbands am Start. Pünktlich um 20 Zgr erschienen STAM1NA auf der Bühne und legten sofort extrem los! Wie der Mainact stammen auch STAM1NA aus Finnland und sind dort eine fixe Größe in der Metal Szene. Sie sind schon seit vielen Jahren aktiv und ihre Musik ist von der härteren Sorte, bei der die Vorliebe zum Thrash Metal deutlich hervortritt. Bereits bei ihrem Auftritt war der Saal gut gefüllt und das Publikum ging sehr gut mit. Zu Anfang hat es der Sänger mit finnischen Ansagen versucht, aber nachdem er dabei nur in fragende Gesichter blicken musste, hat er doch zum Englisch gewechselt und mit witzigen Ansagen und Gesten hat er dem Publikum einige Schmunzler entlockt. Mit ihrer intensiven Spielweise und der der merkbaren Spielfreude haben sie an diesem Abend alle überzeugt.





Setlist STAM1NA:

Paha Arkkitehti
Hammasratas
Kuoliaaksi Ruoskitut Hevoset
Masiina
SLK
Valtiaan Uudet Vaateet
Panzerfaust


Danach wurde die Bühne umdekoriert und Transparente mit Römischen Figuren aufgestellt, ein Klavier stand auf der Bühne und bleich geschminkte Herren in abgerissenen Fräcken und verschmutzten weißen Hemden betraten die Bühne – FLESHGOD APOCALYPSE waren an der Reihe. Diese Italienische Melodic Death Metal Band ist optisch immer ein Erlebnis und natürlich auch in musikalischer Hinsicht. Offensichtlich haben sie sich kürzlich dafür entschieden, die Opernstimme nicht mehr aus der Konserve zu bieten und haben seit neuestem eine Sängerin dabei, die ihr Gesicht hinter einer Venezianischen Maske versteckt hält. Auch sie haben von Anfang an Vollgas gegeben und man konnte bemerken, dass einige im Publikum wohl wegen ihnen erschienen waren. Man sah viele Köpfe kreisen und auch die Hände gingen immer wieder hoch. FLESHGOD APOCALYPSE konnten mit ihrem Auftritt voll überzeugen und die weibliche Unterstützung war eine gute Idee. Nach 45 Minuten verließen sie unter Klavierklängen die Bühne und das Publikum verabschiedete sie mit heftigem Applaus.





Setlist FLESHGOD APOCALYPSE:

Temptation
The Hypocrisy
Minotaur (The Wrath Of Poseidon)
Pathfinder
Prologue
Epilogue
The Violation
The Egoism
The Forsaking


Um 22 uhr war es dann endlich Zeit für INSOMNIUM – die Halle war rappelvoll und die Stimmung in der vollen Halle war von Anfang an bestens. Die Tour stand zwar unter dem Motto der letzten CD „Shadows Of The Dying Sun“ aber sie haben ein bunt gemischtes Programm aus verschiedenen Alben dargeboten. Sie haben sehr große Spielfreude an den Tag gelegt und das Publikum ging voll mit und war restlos begeistert. Obwohl kaum Platz zum Atmen blieb, waren die meiste Zeit die Hände oben. Bei den Zugaben waren dann die Securities gefordert – auf einmal waren einige Crowdsurfer unterwegs – damit hatten wohl nicht viele gerechnet. Nach eineinhalb Stunden verließ eine offensichtlich zufriedene Band die Bühne und das voll begeisterte Publikum so nach und nach die Szene!





Playlist INSOMNIUM:

The Primeval Dark
While We Sleep
Revelation
Daughter Of The Moon
Only One Who Waits
The Harrowing Years
Weather The Storm
The Elder
Last Statement
Ephemeral
The Promethean Song
-
The Gale
Mortal Share
Unsung
Weighed Down With Sorrow

www.insomnium.net
www.fleshgodapocalypse.com
www.stam1na.com


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Beitrag vom 18.11.2014
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