MOTIONLESS IN WHITE   BURY TOMORROW   CONFESSIONS OF PAIN   STREET TO THE OCEAN  
16.06.2015 @ Szene

Nachdem die Akkreditierung für das Konzert erst am Weg dorthin gekommen ist, war der Rest der Fahrt doch etwas entspannter. Allerdings fand sich mein Name dann doch nicht auf der Gästeliste und den handgeschriebenen Zettel dort konnte niemand lesen. Hier noch mein Danke an den Szeneveranstalter Fire, der mich kurzerhand persönlich mit Fotopass durchließ. Also konnte ich mich endlich auf den Abend konzentrieren, der sich letztendlich als wirklich gelungen entpuppte.

Die Eröffnung des Abends überlag STREET TO THE OCEAN einer Band aus Wien. Überraschender Weise waren sie eine richtig gute Eröffnung und machten auch gleich gute Stimmung unter den Anwesenden, auch wenn diese nicht allen Aufforderungen des Sängers nachkamen, aber das wird schon noch, wenn sich die Sicherheit auf der Bühne einstellt, die teilweise noch etwas niedlich wirkte, was aber ihrem Können auf den Instrumenten keinen Abbruch tat. Auf alle Fälle eine Band die man weiter verfolgen sollte.





Nach STREET OF THE OCEAN betraten die ebenfalls Österreicher, nämlich aus Wiener Neustadt, CONFESSIONS OF PAIN die Empore. Und wieder war der Überraschungseffekt auf ihrer Seite. Hammer Bühnenpräsenz, gut arrangierte, treibende Songs und super Zusammenspiel der einzelnen Instrumente rissen das Publikum mit und von vielen Seiten habe ich nur lobende Worte gehört, trotz kleiner technischer Problemchen, die gekonnte gemeistert wurden. Von mir persönlich auf jeden Fall aufgenommen in die Riege: "Will ich unbedingt wieder hören und sehen".





Im Anschluss eroberten dann die ersten Headliner BURY TOMORROW aus UK das Herz der Besucher. War die Stimmung schon vorher fantastisch, ging es jetzt richtig ab. Den einzig kleinen Abbruch tat der Klargesang. Irgendwie klingt er für mich zu sanft für die Power die die Band sonst mit sich bringt. Ansonsten war die Band grandios und der Fronter hat sein Handwerk richtig gut gemacht und bringt viel Charisma mit in die Show. Für mich persönlich der Hauptgig des Abends, aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. Auch zu erwähnen ist die Fannähe der Band, die extra noch anschließend herauskamen um sich mit Fans fotografieren zu lassen und jede Menge Autogramme gaben.





Als letzte und zweite Headliner kamen dann die aus Übersee stammenden MOTIONLESS IN WHITE. Super Gitarrenriffs, fantastisches Zusammenspiel der Stimmen, die sich gegenseitig zuspielten und ein charismatischer Sänger, der die Herzen der Mädels offensichtlich schnell erobern kann, nachdem nun eher die weiblichen Stimmen zu hören waren, die ihm zukreischten. Ein leichter Beigeschmack von Mädchenband drängte sich in meine Gedanken und lies mich schmunzeln. Auch diverse männliche Besucher ließen solche Kommentare fallen. Dennoch war es ein hervorragender Gig und absolut sehenswert und empfehlenswert. Auch war ihnen die Freude an ihrem Tun ins Gesicht geschrieben, was sie sehr sympathisch machte und der Sänger bedankte sich mehrmals beim Publikum für das zahlreiche Erscheinen.





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Scatoelfen
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Beitrag vom 29.06.2015
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