SUMMER BREEZE 2015: VENOM   DARK TRANQUILLITY   HATEBREED   PARADISE LOST   KATAKLYSM   GHOST BRIGADE   BELPHEGOR   SUICIDAL ANGELS   MAJESTY   DUST BOLT   BETONTOD  
15.08.2015 @ Festivalgelände

Am Samstag konnten wir ausnahmsweise angenehm kühl in den Tag starten! Pünktlich zu Mittag wurde es wieder wärmer und wir machten uns auf den Weg zur Pain-Stage um den True Metal-Veteranen MAJESTY zu huldigen.

Sowohl im Club als auch auf Festivals ist es immer wieder eine Freude der sympathischen, quirligen Truppe auf die Finger zu schauen. Dementsprechend motiviert gingen Tarek MS Maghery und seine Jungs auf die Bretter und legten mit „Hawks Will Fly“ gleich ordentlich los. Hymnen, Hits und Kracher aus der Diskografie der deutschen Truppe wurden abgefeuert. Dass man kürzlich den Gitarristen austauschte war absolut nicht zu erkennen, fügte sich Emanuel Knorr, der kürzlich Tristan Visser ersetzte, perfekt in das LineUp ein und feierte mit den Jungs eine wahren Heavy Metal-Schlacht. Live knallen für mich zwar immer noch die Klassiker wie „Fields Of War“ oder „Heavy Metal Battlecry“ am besten, aber auch der „Thunder Rider“, den Tarek zwar rufen, aber er doch bitte erst am Montag erscheinen sollte, machte tierisch Spaß. Da der Donnergott jedoch am Vortag schon sein Gastspiel hatte, hofften wir natürlich, dass er auch auf den Sänger hören möge. Mit „Metal Union“ und der Frage, ob denn eh jeder schon sein Frühstücksbierchen hatte, verabschiedete sich die Band nach einer viel zu kurzen Show, die zum Mitgehen, Mitsingen und Mitschunkeln animierte. Einzig das schmerzlich vermisste „Sword & Sorcery“ schmälerte mir den Spaß ein klein wenig.





Setlist MAJESTY:

Hawks Will Fly
Fields Of War
Time For Revolution
Generation Steel
Heavy Metal Battlecry
Thunder Rider
Metal Law
Metal Union

Nach einem angemessenen Frühstück und einigen Bier erwartete uns um 14:30 die nächste Band auf der Main Stage, welche im Genre Punkrock zu Hause ist: BETONTOD. Ich selbst habe die Band auf dem Summer Breeze das erste Mal hören dürfen und muss sagen, alle immer noch verschlafenen Metalheads wurden in den ersten Minuten durch die von der Band ausgehenden Stimmung wach gerüttelt. Alleine nur wegen dem Namen habe ich mir zur Bühne aufgemacht da ich diesen "interessant" fand. Aber als ich dann ihren ersten Song "Mein Letzer Tag" hörte, war ich begeistert. Bei genauerem Hinhören fällt einem auf, dass Oliver Meister und seine Jungs sehr kritische Themen behandeln und diese auch dementsprechend gut ins Publikum überträgt.

Bei "Glück Auf" angekommen wurde es schon verdammt voll vor der Main Stage und obwohl ich relativ weit hinten stand grölten doch sehr viele Fans bei diesem Track mit. Und nach dem Motto "Wir müssen aufhören weniger zu trinken" verließen wir die Stage auch für die letzten Songs und haben uns entschlossen den Rest vom Bierstand aus anzuhören, Prost!
[bollwerk]

Setlist BETONTOD:

Mein Letzter Tag
Flügel Aus Stahl
Schwarzes Blut
Keine Popsongs
Kinder des Zorns
Geschichte
Ihr Könnt Mich
Traum Von Freiheit
Glück Auf
Viva Punk!
Auf Eine Gute Zeit
Hömmasammawommanomma
Ich Bereue Nichts

Nach einer dieses Mal etwas größeren Pause die wir uns gönnten, um uns zu stärken und shoppen zu gehen, besuchten wir die Tent-Stage um den SUICIDAL ANGELS die Ehre zu erweisen. Shoppen und Schlemmen ist auf dem Summer Breeze sowieso an der Tagesordnung. Alles was man sich nur vorstellen kann gibt es zu halbwegs fairen Preisen und in bester Qualität. Der Metal Market ist natürlich auch riesig wie immer gewesen.

Die SUICIDAL ANGELS sind nicht gerade dafür bekannt zimperlich zu Werke zu gehen und so starteten die Griechen eine fulminante Thrash Show voller Headbanger und Arschtreter. Die Griechen sparen (nein das soll jetzt kein Wirtschafts-Seitenhieb sein) an nichts, was den Thrash groß machte, huldigen dabei immer wieder SLAYER und zeigen bereits mit fünf Alben, dass sie sich nicht vor den Großen des Genres verstecken müssen. Egal ob der Titeltrack „Divide And Conquer“ vom aktuellen Geschoss oder Banger wie „Seed Of Evil“ oder „Apokathilosis“, das uns förmlich aus dem Zelt raustrat, die SUICIDAL ANGELS ließen nichts anbrennen. Headbangen? Ehrensache! Moshen? Sowieso! Wall of Death? Und wie!





Setlist SUICIDAL ANGELS:

Divide And Conquer
Bloodbath
Bleeding Holocaust
Reborn In Violence
Seed Of Evil
Control The Twisted Mind
Moshing Crew
Apokathilosis

Die nächste Abrissbirne stand bereits auf der Main Stage. Es gab eine Zeit da spielten KATAKLYSM so ziemlich an jeder Steckdose. Vielleicht haben sich die Kanadier mittlerweile eine Spur zurückgenommen, aber auf Festivals sind sie nach wie vor recht präsent und so gastierten die Hyperblast-Maniacs auch auf dem Summer Breeze und präsentierten ihren technisch raffinierten und verdammt brutalen Backkatalog inklusive neuem Material vom gerade erst erschienenen „Of Ghosts And Gods“. Fronthüne Maurizio Iacono war in bester Form und hatte von der ersten Sekunde an die Lage bestens im Griff. Mit „To Reign Again“ festigte er das auch schnell und ging mit „If I Was God“ sogar noch eine Stufe höher. Auch hier ging es natürlich vor der Bühne richtig rund, was dem Kanadier aber nicht reichte und somit die Securities gleich mal darauf vorbereitete, dass sie jetzt endlich mal was zu tun bekommen, denn er wollte möglichst viele Crowdsurfer vor der Bühne runterkommen sehen. Das musste der Mann mit der brutalen Stimme natürlich nicht zwei Mal sagen. Dann ging es mit Blast-Attacken in Form von „As I Slither“, „Push The Venom“ oder dem allseits beliebten Dauerbrenner „Ambassador Of Pain“ ohne Umschweife weiter. Großartig etwas zu erzählen gibt es zwar für Fans der Band, die diese bereits live erlebt haben, nicht, denn KATAKLYSM waren hier in der Form wie man die Nordamerikaner kennt und zogen einfach das was sie am besten können durch, was zum krönenden Abschluss in Form von „Crippled And Broken“ und natürlich „Shadows And Dust“ führte.






Setlist KATAKLYSM:

To Reign Again
If I was God
As I Slither
At The Edge Of The World
Black Sheep
Push The Venom
Animals
Taking The World By Storm
Like Angels Weeping
Ambassador Of Pain
Serpents Tongue
Shadows And Dust
Crippled And Broken

Vielleicht weniger brutal, dafür aber umso energischer ging es inzwischen auf der Camel Stage zu. Die hyperaktiven Thrasher von DUST BOLT holzten dort nämlich was das Zeug hielt. Das quirlige Quartett hielt keine Sekunde ruhig und feuerte guten alten Thrash Metal auf die Bangerschafft als gäbe es kein Morgen. Was ein Horror für Fotografen ist, erfreut die Mosh-Begeisterten und steckte diese schonungslos an. Mit Titeln wie „Toxic Attack“ oder „Agent Thrash“ ist eigentlich schon alles gesagt. Die Energiebündel aus Landsberg zeigten einmal mehr, wie man richtig die Sau raus lässt und man echten Thrash so richtig schön zelebriert. Jedes Mal wieder ein Freudenfest mit den unaufhalbaren Jungs. Epileptiker fragen besser ihren Arzt oder Apotheker.





Setlist DUST BOLT:

Violent Abolition
Soul Erazor
Living A Lie
Drowned In Blind Faith
Toxic Attack
Agent Thrash

Nachdem Nick Holmes bereits mit BLOODBATH einen glorreichen Siegeszug vollführte, waren natürlich auch genügend Leute gespannt auf seine Hauptspielwiese PARADISE LOST. Für mich funktionieren PARADISE LOST ebenso wie OPETH eigentlich weit besser im Club oder spät nachts. Die verhältnismäßig frühe Spielzeit von 18:00 mag zwar somit nicht optimal sein, doch die Herren haben ja genügend Asse im Backkatalog und eben einen begnadeten Fronter, um auch hier durchaus punkten zu können. Los ging es mit „The Enemy“ vom 2007er Werk „In Requiem“, ehe man mit „No Hope In Sight“ einen neuen Song vom kürzlich veröffentlichten und teils etwas eigenwillig tönenden „The Plague Within“ raushaute. Doch es funktionierte und fügte sich schön zu Hits wie „Tragic Idol“ oder Klassikern der Marke „Hallowed Land“ oder „As I Die“. Das liegt wohl vor allem daran, dass Nick wieder denn in der letzten Dekade auf Growls setzt und die Band selbst roher zu Werke geht, als mittlerweile gewohnt. So führten die Herren aus Yorkshire durch ihre abwechslungsreiche Diskografie voller Höhen und leider auch Tiefen. Letztere ließen sie aber am Summer Breeze zu keiner Sekunde spüren und lieferten eine Mischung aus Dark Metal, Gothic, Doom und sogar Death. Auch wenn ich mir für PARADISE LOST eine schöne düstere Licht-Show zur dunklen Stunde gewünscht hätte, können Nick und Co. auch mit Sonnenbrille und UV-Schutz fast perfekt funktionieren.





Setlist PARADISE LOST:

The Enemy
No Hope In Sight
Gothic
Tragic Idol
Erased
One Second
Victim Of The Past
Hallowed Land
Faith Divides Us Death Unites Us
Terminal
As I Die
Say Just Words

So manche Gemeinheit lässt sich das Summer Breeze schon einfallen und stellt mal eben CANNIBAL CORPSE und BELPHEGOR zugleich auf die Bühne. Aus zwei Extremen zu wählen ist nicht einfach, aber aus Solidarität wurde natürlich der T-Stage und somit den Salzburger Black/Deather BELPHEGOR der Vorzug gewährt. In diesem Moment gab es erneut eine Wetterwarnung, doch geräumt werden musste nicht, nur mit Regen für den Rest des Festivals musste man einfach leben. Die Herren aus Salzburg standen blutverschmiert und mit weiß bemalten Gesichtern, Knochenständern und natürlich bitterböse schauend (man will ja trve sein) auf der Bühne und legten nach einem überlangen Intro mit „In Blood – Devour This Sanctity“ gleich verdammt brutal und kompromisslos los. Es wurde heftig gerifft, Blasts zermürbten die Hörerschaft und das Organ von Helmuth brüllte seinen Hass und Zorn auf alles und jeden direkt aus der Hölle auf die Zuschauer. Zudem wanderte eine Kapuzengestalt mit Weihrauch ausgerüstet durch das Zelt und erzeugte zur Höllenstimmung auch noch sakralen Duft. Eine Show die durchaus Eindruck hinterließ.





Setlist BELPHEGOR:

In Blood – Devour This Sanctity
Gasmask Terror
Belphegor – Hells Ambassador
Rex Tremendae Majestatis
Lucifer Incestus
Conjuring The Dead / Pactum In Aeternum
Bondage Goat Zombie

Der Regen ließ etwas nach, dafür legte der Hardcore zu. Die Legende HATEBREED rund um Jamey Jasta war gerüstet für die Mainstage. Ohne Kompromisse, ohne viel Tamtam, ohne Umschweife und vor allem ohne Rücksicht auf Verluste legten HATEBREED gleich gnadenlos mit „Everybody Bleeds Now“ vor. Über 20 Tracks wurden ohne Unterbrechung rausgehauen. Da blieb natürlich so manchem Mosher fast die Luft weg. Der Schweiß tropfte, Blut gab es wohl auch irgendwo und sämtliche Aggression, Hass und Wut konnten in dem immer weiter anwachsenden Moshpit, den immer wieder aufkommenden Circle-Pits oder beim Crowdsurfen raus gelassen werden. Live sind die Amis sowieso immer eine Wucht und auch auf dem Summer Breeze holten die Hardcore´ler alles aus sich und den Fans heraus. „To The Threshold“, „Last Breath“, „Live For This“ oder „I Will Be Heard“ sind da nur ein paar wenige Highlights die ich nenne, ehe man mit “Destroy Everything” gekonnt und passend die intensive und heftige Show beendete. Nur einmal ließ Jamey mit einer etwas längeren Ansage mit Dankes- und Lobeshymnen an die Fans, diese kurz verschnaufen, ansonsten gaben er, Wayne, 3 Gun, Chris und Matt durchgehend Vollstoff. Zu guter Letzt gab es aber noch gute Nachrichten, denn Jasta ließ verkünden, dass man sich sofort zu Hause im Studio einsperren wollte um neue Hasspredigten einzuhämmern. Das freut das Mosher-Herz natürlich ebenso wie ein baldiges Wiedersehen mit den sympathischen Herren.





Setlist HATEBREED:

Everyone Bleeds Now
In Ashes They Shall Reap
Honor Never Dies
To the Threshold
Tear It Down
Defeatist
Smash Your Enemies
Never Let It Die
As Diehard as They Come
Hollow Ground
Last Breath
Empty Promises
Boundless (Time To Murder It)
The Language
Perseverance
Become the Fuse
Hands of a Dying Man
Live for This
Dead Man Breathing
Facing What Consumes You
This Is Now
Straight to Your Face
I Will Be Heard
Destroy Everything

Im Anschluss wurde es düster – gleich in mehrerer Hinsicht, den mittlerweile war das Tageslicht komplett verschwunden und DARK TRANQUILLITY standen in den Startlöchern. Um die Schweden war es ja in letzter Zeit etwas ruhig geworden. „Construct“ ist bereits gut zwei Jahre alt und live waren die Nordmänner auch recht abstinent. Doch in über 25 Jahren haben Mikael Stanne und seine Jungs natürlich genug Material zusammen um ein Festival mühelos zu headlinen. „The Science Of Noise“, die neueste Single legte schon gut vor, doch so richtig in Fahrt kam man erst etwas später mit „The Lesser Faith“, doch dann ging es Schlag auf Schlag, denn „The Wonders At Your“ oder der geniale Klassiker „The Treason Wall“, ließen so ziemlich keinen mehr an sich halten. Vor der Bühne wurde es richtig laut und Bewegung war überall auszumachen. Stanne überzeugte außerdem wie gewohnt mit sympathischen Ansagen und einer starken Bühnenpräsenz, während Niklas Sundin und Martin Henriksson ihn mit Riffsalven flankierten. Für die extra düstere Stimmung sorgten natürlich Samples und Visuals. Zudem machte sich der charmante Fronter auch immer wieder auf in den Bühnengraben, nahm dort Crowdserver persönlich entgegen und wählte sogar eine Dame aus dem Publikum zum Duett in „The Mundane And The Magic“. Doch vor allem mit dem Gänsehaut-Track „ThereIn“ konnte Mikael einmal mehr sein stimmliches Können bestens unter Beweis setzen. Beim cleanen Refrain ist bis heute Gänsehaut garantiert. Und so zogen die Göterborger Melodic Death Metaller nach „Mysery´s Crown“ siegreich als Headliner von Dannen.





Setlist DARK TRANQUILLTY:

The Science Of Noise
White Noise / Black Silence
The Silence In Between
The Lesser Faith
The Wonders At Your Feet
The Treason Wall
Through Smudged Lenses
State Of Trust
ThereIn
The Mundane And The Magic
Terminus (Where Death Is Most Alive)
Lethe
Final Resistance
Endtime Hearts
Miserys Crown

Da ich dieses Jahr NIGHTWISH bereits zwei Mal als Headliner erleben konnte, hatte ich keine Skrupel die Finnen du spritzen. Beim Spontanbesuch in der Tent-Stage stolperte ich über die Black Metal-Formation INQUISITION – und der Name ist Programm. Die beiden Herren, ja genau nur zwei – Gitarrist und Sänger Dagon und Drummer Incubus – machten keine Gefangenen und feuerten Black Metal-Salven ohne Ende ab. INQUISITION bewiesen, dass man für heftigen Black Metal nicht mal Bass braucht, Hauptsache es rumpelt und ist brutal. Ganz nach der Devise begeisterte das Duo die Blackies vor der Bühne und unterhielt diese durchaus gut. Dabei weben die beiden Herren dann doch überraschend rockige Riffs ein und Dagons Organ tönte immer mal wieder ganz und gar untypisch für den Stil. Doch gerade dieser Mix ließ die Band wohl den Kultstatus erreichen.

Setlist INQUISITION:

Force Of The Floating Tomb
Ancient Monumental War Hymn
Dark Mutilation Rites
Master Of The Cosmological Black Cauldron
Astral Path To Supreme Majesties
Where Darkness Is Lord And Death The Beginning
Those Of The Night
Embraced By The Unholy Powers Of Death And Destruction
Command Of The Dark Crown
Desolate Funeral Chant
The Realm Of Shadows Shall Forever Reign
Infinite Interstellar Genocide

Nun neigte sich das Festival bald wirklich dem Ende. Zum Abschluss auf der Pain-Stage und direkt nach NIGHTWISH erwartete uns die Urmutter des Extremen Metal! Am Start mit dem bekannten Conrad „Cronos“ Lant, niemand Geringeres als VENOM!

Ohne lang viele Wörter zu verlieren legen sie direkt mit einem Song aus ihrem neuesten Album „From the Very Depths“ los und zwar mit dem Track „Rise“. Wenn man so in die Runde sah, fiel einem schnell auf, dass VENOM eher vom „älteren“ Volk besucht wurde, das dem nicht aufhörenden Regen zu trotzen schien. Old-School Black-Metaller, Thrasher, Heavy-Jünger und Kuttenträger wo man hinsah. Die junge Generation lag wohl schon im Zelt oder irgendwo auf der Camping-Fläche rum. Natürlich dürfen Klassiker wie "Welcome To Hell" und "Black Metal", welcher übrigens auch mit Grund bei der Namensgebung und für die Entstehung des gleichnamigen Genres war, fehlen! Was mich persönlich an der Band so fasziniert ist, dass man sehr stark Einflüsse von Heavy Metal, Punk und auch Thrash spüren kann. Kein Wunder das VENOM so einen großen Einfluss auf die heutige Musikwelt hatte, auch wenn sie früher mal als „mittelmäßige Band“ abgestempelt wurden. Auf jeden Fall ein kultiger Abschluss, denn auch wenn man live schon immer mal wieder Cover-Songs zu hören bekam, war es doch ein Erlebnis diese Legende und die Klassiker "Black Metal" oder "In League With Satan" endlich mal vom Original zu hören.
[bollwerk]





Setlist VENOM:

Rise
Die Hard
Hammerhead
Long Haired Punks
Grinding Teeth
Buried Alive
Resurrection
Welcome To Hell
Pedal To the Metal
Countess Bathory
Warhead
Black Metal
In League With Satan
Witching Hour


Zu guter Letzt wurde es nochmal düster und dank dichter Atmosphäre auch verdammt spannend. Die Finnischen Prog-Deather GHOST BRIGADE zogen nochmal einige Besucher zur T-Stage und überzeugten mit ihrer ganz eigenen Interpretation des düsteren Death Metal. „Wretched Blues“ vom neuesten Werk zog gleich die Besucher in den Bann und machte den Weg für weitere Kracher frei, die mit „Aurora“ und „Breakwater“ natürlich auch folgten. Zwar standen mit NAILED TO OBSCURITY und DARK FORTRESS noch zwei Abrissbirnen an, doch irgendwann ist es genug und eine lange Heimreise war ja auch noch anzutreten.

Das Summer Breeze hielt wie jedes Jahr ihre Versprechen. Ein durch und durch perfekt organsiertes Festival, das entspannt und ohne großes negatives Ereignis über die Bühnen ging, durch Abwechslung in Sachen Musik, Essen und Shopping besticht und eigentlich für jeden Metalhead etwas zu bieten hat. 2016 kann kommen!


FOTOS + E-CARDS
www.summer-breeze.de

maxomer
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Beitrag vom 29.08.2015
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