SUMMER BREEZE 2017: MEGADETH   DEVIN TOWSEND PROJECT   LIFE OF AGONY   MOONSPELL   LONG DISTANCE CALLING   OBITUARY   TESSERACT   WHITECHAPEL   MISS MAY I   TURBOBIER   BLACK INHALE   WHILE SHE SLEEPS  
17.08.2017 @ Festivalgelände

Auch wenn um 11:00 Uhr schon wieder Anpfiff war am Summer Breeze, gönnten wir uns noch eine kleine Auszeit um Kraft zu tanken um dann etwas später das Gelände, das durch erhöhte Sicherheitsmaßnamen hier und da etwas zu Staus am Einlass neigte, zu entern.

Aktuell standen auf der neuen und nunmehr einzigen Main-Stage die Herren von WHILE SHE SLEEPS. Wer jetzt Angst vor langen Umbaupausen hatte, der täuschte sich, denn die veranschlagten zehn Minuten wurden zumeist pünktlich eingehalten. Der Clou war einfach, dass man alles auf der Rückseite der Stage aufbaute und checkte und dann diese einfach elektrisch umdrehen ließ. So verabschiedete sich das eine oder andere fette Bühnenbild in Sekunden um einem neuen Platz zu machen, und die Zuschauer mussten nur noch maximal zum Pinkeln oder Bierholen ihren umkämpften Platz frei machen.

Die Briten holten ein breites Publikum vor die Bühne, denn Metalcore ist auf dem Breeze immer ein fixer Bestandteil und teilt sich fein säuberlich auf die Stages auf und begeistert dort sichtlich vor allem das jüngere Publikum. Zwar wurde ich auch an diesem Tag nicht so wirklich warm mit den Jungs aus Sheffield, doch diese gaben alles, brachten eine mehr als solide Show und erzeugten ungemein Stimmung mit ihrem Metalcore-Sound, der durchaus eine Menge Emotion und ein paar progressive Elemente mitbringt. Stagediver, Mosher und sonstige Freunde der Bewegung kamen somit schon zur heißen Mittagszeit mit dem Material der drei bisher veröffentlichten Werke, voll auf ihre Kosten.





Setlist WHILE SHE SLEEPS:

You Are We
Civil Isolation
Seven Hills
Brainwashed
Feel
Four Walls
Silence Speaks
Hurricane


In ähnlichem Metier sind auch die Jungs von MISS MAY I unterwegs. Naja, den Stempel Metalcore würde ich den amerikanischen Senkrechtstartern nicht uneingeschränkt aufdrücken, zählen ja doch Bands wie KILLSWITCH ENGAGE, AS I LAY DYING oder UNEARTH eher zu ihren Vorbildern. Auch wenn man in Europa dank „The Shadow Inside“ und dem neuen Label für Aufmerksamkeit sorgen sollte, handelt es sich hier definitiv nicht um Newcomer, hat man doch bereits sechs Werke am Start, aber man kann sie mit Mitgliedern um die Mitte 20 doch als junge Truppe bezeichnen. Und so zelebrierten die Jungs eine gewaltige Show voller brutaler aber eingängiger Hits. Zunächst starteten Levi Benton und seine Jungs, mit ein paar älteren Nummern, die noch nicht ganz so gut ins Ohr gingen, aber bereits Bewegung in die Menge brachten. Die Amis zeigten sich bewegungsfreudig, professionell und ziemlich sympathisch. Levi erzählte schon bald, dass sie sehr froh sind hier überhaupt spielen zu können, klaute man ihnen doch zwei Tage zuvor in Spanien ihren Trailer inklusive dem kompletten Equipment, weshalb auch kein Banner im Hintergrund prangte. Instrumente bekamen MISS MAY I aber glücklicherweise vom Summer Breeze zur Verfügung gestellt, so dass man die Show problemlos durchziehen konnte. Mit „Casualties“ läutete man dann wirklich die Hit-Reihe vom aktuellen Werk ein, doch gerade die zwei finalen Tracks „Under Fire“, das mit ARCH ENEMY Riffs für Stimmung sorgte und der Titeltrack, der zum Mitsingen animierte, zeigten nochmal, was die Jungs drauf haben und dass man diese sicher nicht zum letzten Male am SBOA gesehen hat.





Setlist MISS MAY I:

Lost In The Grey
Deathless
Relentless Chaos
Casualties
Hey Mister
Swallow Your Teeth
My Sorrow
Forgive And Forget
Under Fire
Shadows Inside


Danach wurde es einen Ticken heftiger, denn WHITECHAPEL machten sich bereit um die Hauptbühne in Schutt und Asche zu legen. Nach einem kurzen Soundcheck kam Drummer Ben Harclerode mit erhobenem Devils-Horn auf die Bühne, musste aber erstmal fragend in die Menge blicken, ehe diese Begriff, dass jetzt Jubeln angesagt war. Kein guter Start, aber vielleicht lag es auch daran, dass Ben gerade 30 Sekunden vorher schon hinter der Kesseln saß und sein Drum-Kit checkte. Egal, denn der Organ brach kurz darauf mit „The Saw Is The Law“ und „Faces“ los und dann gab es auch schon kein Halten mehr unter den Deathcore Fans, die alsbald ins Schwitzen kamen. Phil Bozeman hatte nicht mehr viel Aufmunterungs-Worte nötig, denn die Songs sprachen eh für sich und mit sieben Alben im Gepäck und zahlreichen Live-Shows wissen die Herren aus Knoxville auch wie man eine Show bestreitet. Heftig und solide wie eh und je zogen WHITECHAPEL somit ihr Ding durch. Außerdem: immer noch unglaublich was für eine Stimme aus einem so kleinen Mann kommen kann...





Setlist WHITECHAPEL:

The Saw Is The Law
Faces
Our Endless War
I, Dementia
Elitist Ones
Let Me Burn
Possibilities Are Impossible Existence
Tremors
Diggs Road
Exile


Nun wurde es knifflig. Einerseits sollten OBITUARY die Hauptbühne in Beschlag nehmen, andererseits starteten fast zeitgleich die Proggies von TESSERACT und zudem sollten zwischendurch auch noch die Österreicher von BLACK INHALE die Camel-Stage unsicher machen.

So starteten wir erstmal mit OBITUARY, die schon hochkonzentriert auf der Bühne standen und warteten, dass es losgeht. Nur Trevor Perez konnte sich seinen Grinser einfach nicht verkneifen ehe er in die Saiten haute und mit „Internal Bleeding“ ins Geschehen startete. Jon Tardy, der rundum sichtlich etwas zugelegt, dafür aber nichts an Stimmgewalt abgenommen hat, gab eine perfekte Performance ab und bangte ebenso wie Trevor was das Zeug hält, so dass man die beiden hinter ihren langen Mähnen sowieso fast nie zu Gesicht bekam. Die Kollegen Kenny und Terry hielten sich an ihren Instrumenten etwas vornehmer zurück. Die Soundwucht war enorm und Brecher wie „Turned Inside Out“ oder „Visions In My Head“ wurden lautstark mitgebrüllt. Zwar machten wir uns zwischendurch auf zu den anderen Stages, waren aber rechtzeitig zum Überhit „Find The Arise“, das lautstarken Jubel und zahlreiche Headbanger verursachte, retour und kamen auch noch in den Genuss von „Ten Thousand Ways To Die“ sowie dem finalen „No“, das OBITUARY erst dieses Jahr als 7“ Single veröffentlichten. Klar fehlte neben anderen Klassikern vor allem „Slowly We Rot“, doch bei einer so knappen Spielzeit kann man das wohl verschmerzen. OBITUARY sind und bleiben ein Brett das man gesehen haben muss und auch nach über 30 Jahren keine Alterserscheinungen zeigt. Gerne immer wieder!





Setlist OBITUARY:

Internal Bleeding
Turned Inside Out
Chopped In Death
Visions In My Head
Sentence Day
Lesson In Vengeance
Dying
Find The Arise
Ten Thousand Ways To Die
No


Unser Überschneidungs-Marathon führte uns kurz zu den Herren von TESSERACT, die alles andere als leichtverdauliche Kost auf der T-Stage ablieferten, aber durchaus auf Begeisterung stießen. Die dichte Atmosphäre war auch für nur zwei gesehene Songs schon beeindruckend und hätte wohl eher in den düsteren Club – oder eben das nicht vorhandene Zelt gepasst – aber Nebel und Lichtshow versuchten die brennende Sonne ebenso wie der dichte Klangteppich vergessen zu machen. Nächstes Mal sicher mehr davon, doch wir mussten abbiegen um einen der wenigen österreichischen Acts live zu erleben.

BLACK INHALE machen schon länger von sich Reden und lieferten auch am SBOA eine fette Show im Fahrwasser von MACHINE HEAD oder PANTERA ab. Die Jungs zeigten sich sichtlich motiviert und steckten auch mühelos die Leute vor der kleinsten Stage damit an. Außerdem hatte man keine Mühe diese Energie über die gute halbe Stunde konstant zu halten. Viel geredet wurde nicht, dafür so manch Kracher vom im letzten Jahr veröffentlichten Album „A Doctrine Of Vultures“, das sich Fans der oben genannten Bands unbedingt zu Gemüte führen sollten, abgefeuert. Die Stimmung war großartig, der Sound super und sonst kann man den Grazern absolut nichts Negatives nachsagen. Vielleicht reicht es ja in ein paar Jahren auch schon für die T-Stage.





Setlist BLACK INHALE:

A Doctrine Of Vultures
The Die Is Not Yet Cast
Warning
Losing My Faith
The Pessimist


Kontrastprogramm etwas später auf der T-Stage; LONG DISTANCE CALLING zeigten in ihrem mitreißenden Set, dass man nicht zwangsläufig immer Gesang braucht, um die Massen bei Laune zu halten. Minimalistischer Bühnenaufbau, Musiker in legerer Kleidung und sonst auch kein SchnickSchnack sollten die Klangwelt von LONG DISTANCE CALLING stören. Die Jungs spielten sich selbst in Trance und versanken in ihren Instrumental-Songs und verzichteten in diesem Set mal einfach komplett auf Gesang. Leider mussten wir auch hier etwas früher für ein Interview weg. Aber auch LDC haben eine starke Performance hingelegt, die aber auch ohne Sonnenschein eine Spur mehr Wirkung gezeigt hätte. Aber auch so funktionieren die Tracks der Post-Rocker wunderbar.





Setlist LONG DISTANCE CALLING:

Into The Black Wide Open
The Figrin D´an Boogie
Trauma
Black Paper Planes
Arecibo (Long Distance Calling)
Metulsky Curse Revisited


Um ein gutes Stück wilder und natürlich mit genügend Gesang und Texten sollte es dann mit den Wiener Punk-Rockern von TURBOBIER weitergehen. Dass die Jungs rund um Bier Partei Obmann Dr. Marco Pogo auch in Deutschland begeistern können, zeigte schon das rege Treiben vor der Camel-Stage. Es dauerte nicht lange, da startete man mit einem lautstarken und von Herzen kommenden „Servas!“ ins Set mit dem neuen Hit „Feuerwehrfestl“ und schon gab es kein Halten mehr. Es wurde mitgesungen, gesprungen, gemosht und gefeiert. Pogo und seine Kollegen zeigten sich bewegungsfreudig wie eh und je, hatten eine Menge Spaß und hauten auch so manchen Scherz raus. So wurden auch wieder fleißig Dranglaschilling verteilt, über Wien, Bier und die Bierpartei sinniert und natürlich auch so manch Hit rausgehauen. „I Hoss Olle Leit“ wurde nicht nur skanidert sondern auch abgefeiert, „Die Bierpartei“ durfte sowieso nicht fehlen und der Überhit in Form des HELENE FISHER Covers, das nun bekanntlich „Arbeitslos (Durch Den Tag)“ heißt, brachte die Menge dann sowieso zum Überkochen, ehe man sich noch auf den „Fuaßboiplatz“, bei dem Pogo die Menge in Biertrinker und Fußballfans für eine Wall Of Beer teilen wollte, was sich nicht so einfach bewerkstelligen ließ. Es wurde das restliche Turbobier ausgetrunken und nach 30 Minuten mussten sie schon wieder von der Bühne. Hier wollte sicher jeder mehr, doch es gibt bekanntlich immer ein nächstes Mal.





Setlist TURBOBIER:

Feuerwehrfestl
I Hoss Olle Leit
Insel Muss Insel Bleiben
Die Bierpartei
Arbeitslos (HELENE FISHER)
Fuaßboiplatz


Danach bewegten wir uns wieder zur Hauptbühne, auf der Gerade LIFE OF AGONY standen. Mina Caputo und ihre Kollegen dürften aber wohl etwas in Vergessenheit geraten sein in den letzten Jahren, denn der Andrang war nicht gerade enorm, auch wenn man anscheinend schon als ersten Track den Hit „River Runs Red“ herausgehaute. Wir erlebten noch ein paar letzte Tracks die tight und souverän dargebracht wurden und zum Glück von Caputo nach wie vor mit männlicher Stimme vorgetragen wurden – Mina war einst Keith, falls das noch immer nicht jeder weiß – aber die sehr weibliche und auch irgendwie arrogant wirkende Art auf der Bühne war nicht gerade als sympathisch zu sehen. Man möge spekulieren ob irgendetwas damit zu tun hatte, das LIFE OF AGONY bereits 15 Minuten früher von der Bühne verschwanden, doch wirklich überzeugen konnte das Spektakel nicht. Schade, denn die Erwartungen waren durchaus hoch.



Quelle: summer-breeze.de


Setlist LIFE OF AGONY:

River Runs Red
This Time
Method Of Groove
Love To Let You
Lost At 22
weeds
World Gone Mad
My Eyes
Bad Seed
Through And Through
Underground


Ein definitives Highlight ist und bleibt immer wieder das DEVIN TOWNSEND PROJECT. Der Mann weiß einfach wie man einen fetten Sound zaubert, die Massen begeistert und diese auch durchgehend unterhält. So begrüßte Devin die Fans auch mit einem fetten Grinser im Gesicht und üblich trockenem Ton mit den Worten: „Hello, you ugly bastards... I am here to make your afternoon incredibly awkward... we are sexually repressed Canadian, so from bottom of my heart, please suck it!“ und startete in das erste kalkulierte und perfekt durcharrangierte Prog-Chaos namens „Rejoice“. Zudem scherzte der Kanadier auch ausgiebig über seinen (nicht existenten) Bart, ehe er mit Gesangstalent Anneke van Giersbergen einen Gast auf die Bühne bat, die gerne mit ihm „Supercrush“ und dann einen Ausflug in die Welt von Ziltoid The Omniscent mit „March Of The Poozers“ wagte. DTP zeigten bei fettem Sound, welch Institution in Sachen Prog-Metal die Kanadier sind und punkteten mit überlangen, aber stets eingängigen Hits wie „Kingdom“ oder dem bedächtig starteten „Higher“, das er den fliegenden, rosa Einhorn-Luftballons widmete und dieses grandiose Set mehr als würdig abschließen sollte. Devin Townsend ist geborener Entertainer und musikalisches Ausnahmetalent zugleich, ohne Zweifel.



Quelle: summer-breeze.de


Setlist DTP:

Rejoice
Stormbending
Failure
Deadhead
Supercrush
March Of The Poozers
Kingdom
Grace
Higher


Die nächste Show auf der Mainstage gehörte den legendären Herren von MEGADETH, die wie eh und je ihr Programm durchzogen, dabei nichts verkehrt machten, aber auch nicht die größten Ausrufezeichen auf dem Summer Breeze setzten. Zwar gab es eine gute Hitdichte und gelungene Visuals, sowie einen gutgelaunten Megadave, der gemeinsam mit Ellefson, Lourero und Adler ein tightes Programm durchzog, doch der Funke sollte nur teilweise überspringen. Dabei startete man mit „Hanger 18“, dem Frickel-Song überhaupt, gekonnt ins Set und setzte dies auch mit dem rockigen „The Threat Is Real“ fort, aber irgendwie sollte erst beim groovenden „Sweating Bullets“ etwas mehr passieren. Die Leute sangen mit und jubelten und hatte nun auch wirklich Spaß am Geschehen. Der Sound war glasklar, die Soli saßen perfekt und die 80 Minuten sollten sich auf jeden Fall für die Fans der amerikanischen Thrasher auszahlen, zumal noch mit „A Tout Le Monde“ Gänsehaut-Feeling folgen sollte, während „Tornado Of Souls“ gut abging und zum Mitbrüllen einlud. Just Killers no Fillers hieß es und so fehlten auch „Symphony Of Destruction“ und „Peace Sells...“ nicht im Set.

Neues gab es aber auch mit „Dystopia“ vom gleichnamigen Album. Zwar stand Dave klar im Mittelpunkt, aber Kiko Loureiro durfte auch zeigen was er kann, und bewieß sein Solo-Können sogar über eine Finger-Cam, aber dass der ANGRA-Gitarrist etwas drauf hat, wissen Power Metal Fans eh schon lange. Bei so einer Hitdichte, war es auch nicht verwunderlich, dass die knapp 80 Minuten ziemlich schnell verflogen und demnach störte es wahrscheinlich die wenigsten, dass laut Zeitplan noch ein-zwei Songs drin gewesen wären. MEGADETH hatten schon stärkere Shows, aber wirkliche Mängel konnte man auch bei diesem Auftritt nicht feststellen.



Quelle: summer-breeze.de


Setlist MEGADETH:

Hangar 18
The Threat Is Real
Wake Up Date
In My Darkest Hour
Sweating Bullets
Conquer Or Die
Trust
A Tou Le Monde
She Wolf
Poisonous Shadwos
Tornado Of Souls
Dystopia
Symphony Of Destruction
Peace Sells. But Who´s Buying?
Mechanix
Holy Wars
´

Da AMON AMARTH bereits am Vortag spielten, war die Entscheidung für uns nicht schwer, MOONSPELL auf der T-Stage zu besuchen. Zu den Schweden noch so viel: Johan Hegg und seine Herren hatten ein komplett anderes Bühnenbild, eine viel fettere Show, sowie Doro Pesch als Gast und dementsprechend auch eine andere Setlist, wie wir bei dem Ende, das wir noch erleben konnte, eindrucksvoll miterleben durften.

MOONSPELL spielten am Summer Breeze auch zweimal, denn ein paar Stunden zuvor gaben die Herren bei der fünften Bühne (dem Party-Zelt am Eingang zum Gelände) bereits eine Akustik-Show. Um 22:00 Uhr starteten die düsteren Portugiesen in ihr eindrucksvolles Set, das fast ausschließlich aus Klassikern vom 1996er Werk „Irreligious“ bestand – einzig „Subversion“ fehlte, wofür aber „Alma Mater“ vom 1995er Debüt „Wolfheart“ und das unvermeidliche „Vampiria“ herhalten durften. Dementsprechend fielen Show und Feeling etwas anders aus als gewohnt, das aber um keinen Deut schlechter. Fernando Ribeiro führte gekonnt wie immer durchs Set, brachte wahrscheinlich nur durch seine Laserpointer-Handschuhe manch einen zum Schmunzeln und zeigte sich auch stimmstark. Dazu animierte der Mann auch immer wieder das, schon etwas schläfrige Publikum, das aber spätestens in der zweiten Hälfte durch das heftige Material wieder einigermaßen munter war. Ansonsten war bei MOONSPELL alles beim Besten. Dichte Atmosphäre, starker Sound und gelungene Lichtshow rundeten das Classics-Set der Portugiesen perfekt ab.

Setlist MOONSPELL

Perverse... Almost Religious
Opium
Awake!
For A Taste Of Eternity
Ruin & Misery
A Poisoned Gift
Raven Claws
Mephisto
Herr Spiegelmann
Vampiria
Alma Mater
Full Moon Madness


So verabschiedeten wir uns an diesem Tag um Kräfte zu sparen etwas früher vom Festival und überließen weiteren Bands wie WARDRUNA, REVEL IN FLESH oder ENSIFERUM ihrem eigenen Schicksal.


FOTOS + E-CARDS
www.summer-breeze.de

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Beitrag vom 26.08.2017
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