SCHUBERT IN ROCK - Commander Of Pain
Label: Pure Steel Records
SCHUBERT IN ROCK – Keine Angst, es handelt sich hierbei nicht um eine harte Vertonung von Werken des österreichischen Komponisten Franz Schubert (1797-1828) sondern um den auch aus Österreich stammenden Klaus Schubert, der in den frühen 80ern mit der Band NO BROS etwas Erfolg hatte.

Bei „Commander Of Pain“ handelt es sich schon um den zweiten Output unter diesen Bandnamen. 2013 wurden mit Unterstützung von alten Weggefährten wie Tony Martin (BLACK SABBATH), Biff Byford (SAXON), Joe Lynn Turner (RAINBOW, DEEP PURPLE), Marc Storace (KROKUS), Doogie White (RAINBOW), Bernie Marsden (WHITESNAKE), Neil Murray (BLACK SABBATH, BRIAN MAY) und Don Airey (DEEP PURPLE), NO BROS Titel neu eingespielt. Die prominente Unterstützung ist auch beim neuen Album mit von der Partie, aber dieses Mal handelt es sich um gänzlich neues Material.

Stilistisch sind die 13 Songs zwischen Bands wie NAZARETH, RAINBOW oder DEEP PURPLE einzuordnen und wirken allesamt perfekt und professionell umgesetzt. Ist auch nicht verwunderlich, da solche Kapazunder wie Marc Storace (KROKUS), Don Airey (DEEP PURPLE), Jennifer Batten (MICHAEL JACKSON, JEFF BECK), Carl Sentance (NAZARETH), Jeff Scott Soto (SONS OF APOLLO, JOURNEY, TALISMAN, W.E.T., AXEL RUDI PELL, TRANS-SIBERIAN ORCHESTRA), Doogie White (RAINBOW, M. SCHENKER), Michael Vescera (Y. J. MALMSTEEN, OBSESSION, LOUDNESS), das Rock-Urgestein Dan McCafferty (Ex-Frontman der legendären NAZARETH) die Rute in der Hand haben und den einzelnen Songs ihren markanten Stempel aufdrücken.
Ich glaube auch, dass dieser Umstand es auch ausmacht, dass diese CD mehr als hörbar ist und ich traue mich auch zu behaupten, ohne die oben genannte Unterstützung wäre es wieder ein weiteres erfolgloses Projekt von Herrn Schubert, denn seine geringen Erfolge, waren wie schon oben erwähnt, in den Achtzigern. Man hört es auch an dem Track „Ride The Bullet“ der schon 2017 live vorgestellt und nur mit der „normalen Band“ eingespielt wurde. Dieser Song ist eigentlich der schwächste auf der ganzen CD. Und ich glaube auch, dass die Unterstützung der oben genannten Musiker auch nur durch den umtriebigen Schlagzeuger Bernhard Welz (der im Gegensatz zu Schubert mit fast allen Beteiligten schon auf Tournee war) zustande gekommen ist, da ich mir nicht vorstellen kann, dass man als eher kleines Licht in der Rockszene solche Namen für sich gewinnen kann, außer man legt dementsprechend die Kohle auf den Tisch. Und wie man weiß „ohne Geld, ka Musi“ und ohne Staraufgebot wäre es auch wahrscheinlich nur eine 3-4 in der Bewertung geworden.

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5.5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Empathy
2. Burning Heart
3. Little Boy
4. Too Late
5. Under The Lights
6. World With No Tomorrow
7. Forgive Me When I Fall
8. Ride The Bullet
9. On The Line
10. It´s Our World
11. Dance Of The Black Tattoo
12. Commander Of Pain
13. My Name Is Judas
Gesamtspielzeit: 70:10

MadMax
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Beitrag vom 21.07.2018
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