CHAPEL OF DISEASE - ...And As We Have Seen The Storm, We Have Embraced The Eye
Label: Van Records
Bereits seit 2008 aktiv sind die Deutschen CHAPEL OF DISEASE. Benannt nach der Kombination aus zwei MORBID ANGEL– Songtiteln tendierte man zunächst auch musikalisch zum rohen 80er Jahre Death Metal. Es erschienen zwei Alben, wobei man sich auf dem letzten, „The Mysterious Ways Of Repetitive Art“, bereits vom reinen Old School Sound wegbewegte und andere Einflüsse in der Musik zuzulassen begann.

Auf „ ...And As We Have Seen The Storm, We Have Embraced The Eye” wird diese Entwicklung weg vom reinen Death Metal weiter fortgesetzt. Das Album startet sehr melodisch, der Opener „Void Of Wounds” klingt zunächst ob seiner dominanten Gitarrenleads wie eine Mischung aus True/Power Metal mit Death Metal-Elementen, um am Ende dann in Form einer Instrumentalpassage noch einen Abstecher in Richtung 70er Jahre zu machen. Den Hauptanknüpfungspunkt am Death Metal der frühen Tage bildet der Gesang. Musikalisch setzen sich die Jungs auf dem vorliegenden Album wirklich zwischen alle Stühle und werfen jegliche Genregrenzen und Konventionen über Bord. Beim Anhören muss ich teilweise an Dan Swanös „Moontower“ denken, auf welchem er Progressive Rock mit Death Metal kombiniert. Jedoch lässt sich „...And As We Have Seen The Storm, We Have Embraced The Eye” auch nur bedingt damit vergleichen, die Einflüsse von CHAPEL OF DISEASE auf dem Album sind vielschichtiger und variieren zwischen den 70er Jahren, was sich häufig im Riffing wiederspiegelt, und den 80ern, wofür sich vor allem die Gitarrenleads und besonders die eingesetzten Synthesizer verantwortlich zeichnen.

Vom traditionellen Death Metal der Anfangszeit haben sich CHAPEL OF DISEASE auf „...And As We Have Seen The Storm, We Have Embraced The Eye” weit entfernt und bieten der Hörerschaft ein melodisches, sehr atmosphärisches Extrem Metal Album, welches sich diverser Einflüsse aus der Rockgeschichte bedient.

www.facebook.com/ChapelOfDisease


6 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Void Of Words
2. Oblivious - Obnoxious – Defiant
3. Song Of The Gods
4. Null
5. 1000 Different Paths
6. The Sound Of Shallow Grey
Gesamtspielzeit: 47:33

Mike
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Beitrag vom 23.11.2018
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