AZUSA - Heavy Yoke
Label: Indie Recordings
Nach dem (temporären) Ende von THE DILLINGER ESCAPE PLAN kann es Bassist Liam Wilson offensichtlich nicht ganz lassen mit Mathcore und so sorgt er mit Christer Espevoll und David Husvik von den schwedischen Prog-Metallern EXTOL und Sängerin Eleni Zafiriadou von SEA+AIR gehörig für Krach.

Speziell die Dame am Mikro beeindruckt nicht nur mit ihrer Singstimme, die manchmal gar an Kate Bush erinnert, sondern kann sich auch die Seele aus dem Leib brüllen und kreischen. Verpackt in eine musikalische Achterbahnfahrt aus wüsten Math-, Chaos, Jazz und Whatever Core. Sprich: „Heavy Yoke“ fordert dem Hörer so einiges ab. Denn nicht immer ist der Output so knackig und eingängig wie das knapp zweiminütige „Fine Lines“. Aber die Geduld wird dann mit großartigen komplexen, wie musikalisch hochversierten Songs wie dem Titeltrack oder „Interstellar Islands“ belohnt.

„Heavy Yoke“ ist ein äußerst anspruchsvolles, wie facettenreiches Album, welches den Aufwand sich Einzuhören aber mehr als Wert ist. Und nun bleibt zu hoffen, dass die Supergroup in absehbarer Zeit auch Österreich heimsucht und auf den Bühnen für Furore sorgt.




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6.5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Interstellar Islands
2. Heart Of Stone
3. Heavy Yoke
4. Fine Lines
5. Lost In The Ether
6. Spellbinder
7. Programmed To Distress
8. Eternal Echo
9. Iniquitous Spiritual Praxis
10. Succumb To Sorrow
11. Distant Call
Gesamtspielzeit: 39:37

tsunemoto
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Beitrag vom 28.11.2018
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