EXITWOUNDS - Visions
Label: Sharptone Records
Nach einer Split-CD liefern nun EXITWOUNDS bereits mit dem Label SharpTone im Rücken ihre erste EP „Visions“ und damit einen djentigen Metalcore-Hoffnungsträger aus den Staaten.

Schon das einminütige Intro „Visions“ gibt die Richtung vor. Ruhig startend, bekommen wir bald die Djent-Downtempo Ladung mit Breakdowns und Frickelriffs. Dementsprechend geht es auch bei „Hades“ gleich ähnlich zur Sache. Dazu gesellt sich ein wütend brüllender Fronter, der bald im Kontrast dazu mit cleanen Vocals ins Ohr geht. Und das ist auch schon das Haupttrademark der Jungs aus Indianapolis, nämlich der Wechsel zwischen djentigem Core und eingängigem Modern Metal, der dann auch vom Riffing und den Rhythmen her weit leichter bekömmlich ist. Wo der Gesang noch schön fließend ineinander geht und mit viel Abwechslung überzeugt, wirken die Übergänge in der Musik aber oftmals etwas abrupt, gezwungen und somit irgendwie manchmal nicht so ganz zusammenpassend. So als hätte man zwei Tracks zu einem verschmolzen. Das mag noch am jugendlichen Elan liegen, doch ansonsten wissen die Amis schon wie man Songs schreibt und die Instrumente richtig einsetzt. Neu ist nun bei „Visions“ nichts, doch die EP zeigt schon ein gutes Potential und macht irgendwie Lust auf mehr. Zudem zeigt zum Schluss „Scars“ noch, dass man auch ganz ohne Djent und Gefrickel einen starken Song schreiben kann.

www.facebook.com/ExitWounds317

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Tracklist:
1. Visions
2. Hades
3. Transparency
4. Medusa
5. Choices
6. Scars
Gesamtspielzeit: 20:00

maxomer
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Beitrag vom 23.02.2019
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