WOLFHORDE - Hounds Of Perdition
Label: Inverse Records
WOLFHORDE dürften ja seit dem Release des Debutalbums vor drei Jahren den Fans von Folk/Black Metal ein Begriff sein, und nun erscheint der Zweitling „Hounds Of Perdition“ auf dem die drei Finnen erneut das besondere Feeling für die Natur, verpackt in etwas härtere Klänge, nahebringen wollen.

Aus gemütlichen, urigen Weisen entstehen druckvolle Klänge, zu denen Vocalist Hukkapätkä tiefes Growling verlauten lässt. Allerdings gibt es stets eine epische Umrahmung aus Flötenklängen und anderen Instrumenten, und auch ein gelegentlicher Backgroundchor unterstützt das mystische Feeling. Ein starker Gegensatz dazu ist „Doctor Of The Plague“, das mit rockigen Rhythmen beginnt, cleane Vocals als Gegenpol zum Growling aufweist, und wie ein mitreißendes Tanzlied klingt. Sehr Synth-lastig aber dennoch schwungvoll ist „Black Song“, und hier gibt es auch fast nur hohen, cleanen Gesang. Power Metal lässt grüßen! Vom Elan her ist auch „Towers Of Silence“ ähnlich, allerdings besinnt man sich hier wieder mehr auf die urtümlichen Elemente, und die blitzen auch in den nachfolgenden Tracks immer wieder durch. Beim vorletzten „Track Kill The Light“ frönt man zwar wieder etwas mehr dem Power Metal, aber beim abschließenden überlangen „Hounds Of Perdition“ wird noch einmal alles hineingepackt, was die Musik der Finnen ausmacht.

Oft ist der Bandname WOLFHORDE Programm, aber gelegentlich verlässt man die urigen Pfade zugunsten eingängiger Klänge, die eigentlich mit Black Metal auch nichts zu tun haben, sondern eher in harmloseren Genres zu finden sind. Es gibt viele Unterschiede zum Vorgängerwerk „Towards The Gates Of North“, das noch deutlich härter war als das jetzige „Hounds Of Perdition“. Es ist damit schwer eine Empfehlung auszusprechen, da die Abweichung zu den Vorgängerwerken doch stark hörbar ist. Aber wer Episches mit tollen Gitarrenriffs und wechselvollem Gesang mag, der kann bei der neuen Platte der Finnen durchaus ein Ohr riskieren.

www.facebook.com/WolfhordeBandOfficial


5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Chimera
2. Doctor Of The Plague
3. Black Song
4. Towers Of Silence
5. Forged In Ice
6. Kill The Light
7. Hounds Of Perdition
Gesamtspielzeit: 43:14

Metalmama
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Beitrag vom 24.02.2019
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