OVERKILL - The Wings Of War
Label: Nuclear Blast
Spätestens seit dem Killer-Werk „Ironbound“ sind OVERKILL wieder eine Klasse für sich, und über jeden Zweifel erhaben. Wie die alten Herren es schaffen, seither alle zwei Jahre ein Highlight nach dem anderen zu veröffentlichen, bleibt zwar ein Mysterium, ist aber eigentlich scheißegal, solange es so weitergeht. Und auch mit „The Wings Of War“ beweisen die Amis einmal mehr, dass sie nach wie vor zur Elite der US-Thrash Metals gehören.

Kalt, maschinell und düster wird das nunmehr 19te Werk von OVERKILL eingeleitet, und bald setzen schneidende Riffs und Bobby „Blitz“ Ellswowrths unverkennbare Stimme ein, und schon geht das Thrash-Rodeo von vorne los. Flott, verspielt, und doch mitten in die Fresse geht „Last Man Standing“ mit schier unbändiger Power nach vorne und lässt keine Wünsche offen. Auch „Believe In The Fight“ knallt, kommt aber etwas traditioneller daher, bis „Head Of A Pin“ sich mit coolen Vocallines ins Gehör frisst. Ob nun Neuzugang Jason Bittner (Ex-FLOTSAM AND JETSA, SHADOWS FALL) für frischen Wind und noch mehr Auftrieb bei den Herren sorgt, ist nur zu mutmaßen, doch was der Mann an coolen Beats und Attacken raushaut, ist kaum zu überbieten und gibt OVERKILL nochmal eine Schippe mehr Schmackes, während der Rest der Truppe einfach das tut, was sie am besten können, nämlich Energie und Aggression mit coolen Melodien zu verschmelzen. Mit „Welcome To The Garden State“ gibt es dazu noch einen guten Schuss Punk und Heimatliebe, „Bat Shit Crazy“ experimentiert mit Tempiwechsel sowie interessanten Rhythmen, und „Where Few Dare To Walk“ nimmt mit düster-atmosphärischer Präsenz auch mal das Tempo raus und zeigt, dass OVERKILL auch abseits von Thrash-Geballer starke Songs schreiben können.

OVERKILL haben mit „The Wings Of War“ einen weiteren Meilenstein geschaffen, der Spaß macht, aber auch ernste Themen anspricht, und vor allem einen wunderbaren Mix aus heftigen Thrashern und eingängigen Momenten bietet. Für Fans also die Vollbedienung, die es wie immer auf stets hohem Niveau gibt. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!

wreckingcrew.com


6 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Last Man Standing
2. Believe In The Fight
3. Head Of A Pin
4. Bat Shit City
5. Distortion
6. A Mother´s Prayer
7. Welcome To The Garden State
8. Where Few Dare To Walk
9. Out On The Road-Kill
10. Hole In My Soul
Gesamtspielzeit: 50:45

maxomer
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Beitrag vom 27.02.2019
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