ASTRAL DOORS - Woship Or Die
Label: Metalville
Auch wenn die ASTRAL DOORS, die seit jeher DIO und RAINBOW als Inspiration sehen und mit Nils Patrik Johansson auch stimmlich ein überaus passendes Mitglied in ihren Reihen wissen, nie großartig von ihrem Stil abwichen, schwankte die Qualität der Alben immer wieder etwas und das geniale „Astralism“ erreichte man leider sowieso nie wieder.

Aber gut, auch das nun neunte Werk der Schweden mit dem dänischen Sänger, bringt alles mit, was Fans von den ASTRAL DOORS erwarten und zu schätzen wissen, doch irgendwie macht „Worship Or Die“ gleich wieder eine Schippe mehr Spaß als sein ernsterer Vorgänger „Black Eyed Children“. „Night Of The Hunter“ hat zwar einen düsteren Unterton, aber spätestens im eingängigen Refrain, macht der Song einfach eine Menge Spaß und auch „This Must Be Paradise“ ist eine gelungene und überraschend fröhliche Hymne, die schnell mitgeträllert werden kann. Dementsprechend sind auch die Riffs locker-flockig und doch heavy und knackig genug. Der Titeltrack stampft dann etwas mehr und legt an Heavyness und düsterer Atmosphäre zu. Dass Nils Patrik wieder alles gibt, brauche ich wohl kaum erwähnen. Ich muss nur zugeben, dass auf die gesamte Distanz von einer Stunde der Däne immer mal wieder etwas anstrengend tönt, aber das „Problem“ gab es sowohl auf dem einen oder anderen Vorgänger oder auch seiner anderen Truppe LIONS SHARE schon mal. Auch wenn dann „Concrete Heart“ mit seinem rockigen 80s Vibe melodischer und etwas softer daher kommt, so ist „Worship Or Die“ insgesamt das härteste Album seit langen, aber auch eines der Abwechslungsreichsten. Moderne Keys gibt´s nämlich in „Desperado“, richtig flott geht´s in „Ride The Clouds“ dahin ,„Let The Fire Burn“ geht dann wieder richtig gut ins Ohr und „Forgive Me Father“ überzeugt mit ruhigen Tönen zu Beginn und spannendem Aufbau. Dazwischen schwankt das Material zwischen rockig, stampfend und zackiger, aber natürlich kommen auch immer wieder die als wichtiges Trademark gesehenen Hammond-Orgel Klänge zum Tragen, auch wenn diese oftmals durch moderne Keys oder Sounds, die an SABATON erinnern, ausgetauscht wurden.

Die ASTRAL DOORS werden auch mit ihrem neunten Werk ihre Fans nicht enttäuschen und schaffen es, obwohl man nur kleine Anpassungen im Sound vorgenommen hat, etwas frischen Wind und mehr Abwechslung zu bringen. Somit können Freunde der Vorgänger bedenkenlos zugreifen.

www.astraldoors.com


5.5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Night Of The Hunter
2. This Must Be Paradise
3. Worship Or Die
4. Concrete Heart
5. Marathon
6. Desperado
7. Ride The Clouds
8. Light At The End Of The Tunnel
9. St. Petersburg
10. Triumph And Superiority
11. Let The Fire Burn
12. Forgive Me Father
Gesamtspielzeit: 55:22

maxomer
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Beitrag vom 30.04.2019
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