SKILLET - Victorious
Label: Atlantic Records
Haters gonna hate! So war es immer und so wird es auch bleiben bei SKILLET. Die Amis überzeugen und nerven seit jeher mit zuckersüßen Melodien, überaus eingängigen Rhythmen und verdammt hymnischen Refrains. So auch „Victorious“, das neueste Album der Jungs und Mädels aus Tenessee, die sich in der Heimat eine fette Fanbase ansammeln konnten und auch in Europa immer erfolgreicher werden. Und was soll man sagen, ein schlechtes Abum hat die Truppe sowieso noch nicht veröffentlicht und auch das neueste Werk macht Spaß, lädt zum Mitträllern und Tanzen ein.

Mit sehr effektiven Tricks und Spielereien schaffen es John Cooper und seine Truppe immer wieder, die Leute sofort zum Mitwippen, Kopfschütteln und Mitsingen zu bringen. Synthies, lässige Riffs und einige Cello- und Violinenparts sorgen zudem für Tiefe und Atmosphäre. So spielen sich SKILLET mit einem Mix aus flotten Modern-Rockern, eingängigen Hymnen und ein paar Experimenten, wieder mühelos in die Fans des Modern Rock/Metal. Klar, wem das vorher schon zu schmalzig und Plastik-Metal artig war, der wrd auch dieses Mal keine Freude haben, der Rest wird es aber wieder lieben. Hymnen wie „Legendary“ oder „You Ain´t Ready“ zeigen sofort, dass John, der sich nach wie vor den Gesang mit Drummerin Jen Ledger teilt, und seine Truppe immer noch wissen wie man echte Live-Kracher schreibt. Beim Titeltrack setzen dann dramatische Streicher ein und es wird emotionaler, ehe der Refrain förmlich zu explodieren scheint. Das ebenfalls sehr dramatisch in Szene gesetzte „This Is The Kingdom“ oder das Piano-Stück „Anchor“ zeigen, dass sich SKILLET mehr aus der Komfortzone heraustrauen ohne ihre Wurzeln zu vergessen. Dennoch gehen die Amis mit Songs wie dem Rocker „Save Me“ oder dem flotteren Pop-Rocker „Reach“ auch gerne mal einen Schritt zurück in ihre Vergangenheit und sollte somit neue wie alte Fans erreichen. Der Mix aus rockig-metallischen Tracks und teils etwas düster, aber stets sehr hymnisch gehaltenen MidTempo Stampfern funktioniert bestens und hält „Victorious“ stets spannend. Da seien „Back To Life“ oder das noch moderner tönende „Finish Line“, bei dem SKILLET ein paar neue Ansätze versuchen, ebenso erwähnt wie das balladeske „Terrify The Dark“, das etwas an „Watching For Comets“ vom etwas schwächelnden Vorgänger „Unleashed“ erinnert, aber definitiv stärker ausgefallen ist.

Wer SKILLET und vor allem deren aktuelle Alben wie eben „Unleashed“ oder das verdammt motiviert tönende „Rise“ mag, der wird auch „Victorious“ schnell lieb gewinnen. Der Rest hat sowieso schon nach der Einleitung aufgehört zu lesen und wird die Amis auch dieses Mal wieder meiden. Also alles richtig gemacht bei SKILLET.

www.skillet.com


5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Legendary
2. You Aint Ready
3. Victorious
4. This Is The Kingdom
5. Save Me
6. Rise Up
7. Terrify The Dark
8. Never Going Back
9. Reach
10. Anchor
11. Finish Line
12. Back To Life
Gesamtspielzeit: 44:30

maxomer
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Beitrag vom 02.08.2019
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