SUIDAKRA - Echoes Of Yore
Label: MDD Records
Die Celtic Metaller SUIDAKRA feiern nun schon ihr 25-jähriges Bestehen (sowie zwölf Alben) und beschenken die Fans mit „Echoes Of Yore“, einem Album auf dem zehn handausgewählte Klassiker neu aufgenommen zu finden sind, die vor allem die ersten fünf Jahre der Band beleuchten und in Erinnerung rufen.

Solch Alben sind immer etwas schwierig, denn Klassiker, die man seit Dekaden kennt und liebt, will man eigentlich nicht verändert wissen. Zumindest die Befürchtung, dass aggressive Tracks wie „Wartunes“ nach so vielen Jahren eventuell verweilicht neu eingespielt werden, kann man getrost beiseite stellen. Auch wenn die Black Metal-Wurzeln heute nicht mehr so zu spüren sind und Fronter Arkadius ein etwas ausgefeilteres Organ besitzt, so hat man auch die Durchschlagskraft nicht reduziert. Denoch herrscht schon bei dem Opener ein kleines Problem, denn Marcel, der damals für die cleanen Vocals zuständig war, ist ja schon länger nicht mehr mit von der Partie und Arkadius übernimmt auch diese Parts. Doch hier hat man vorgesorgt und Marcel einfach für ein paar Gastvocals eingeladen, und schon ist das Problemchen gelöst. Das nächste eventuelle Problem könnte natürlich auch die Songauswahl sein, denn bei nur zehn Tracks fehlen so einige Klassiker wie beispielsweise „Darkane Times“ oder auch Songs von „Sings For The Fallen“. SUIDAKRA beschränken sich aber auf die ersten fünf Releases „Lupine Essence“ (1997), „Auld Lang Syne“ (1998), „Lays From Afar“ (1999), „The Arcanum“ (2000) und „Empirse To Avalon“ (2002). Gut, da gibt es aber auch mit „The Quest“, „Havoc“ oder dem starken Akustik-Stück „Rise Of Taliesin“ schon reichlich Klassiker, über die man sich freuen kann. Außerdem durften via Kickstarter die Fans sowieso selber mitentscheiden.

Man merkt aber auch, dass sich Arkadius bemüht hat zum einen die Songs so original wie möglich zu belassen, aber die Tracks doch für das hier und jetzt zu restaurieren, was ihm auch auf jeden Fall gelungen ist. Abgerundet wird das Ganze, wie gehabt von einem hübschen Artwork von Kris Verwimp.

Insgesamt ist „Echoes Of Yore“ ein durchaus gelungener Versuch einige Classics mit verbessertem Sound neu aufzulegen, für alte Fans in Erinnerung zu rufen und jüngeren Fans, die diese Kompositionen eventuell noch nicht kennen, schmackhaft zu machen. Fans können reinhören, Neueinsteiger aber ebenso.

www.suidakra.de

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Tracklist:
1. Wartunes
2. The Quest
3. Havoc
4. Morrigan
5. Rise Of Taliesin
6. Hall Of Tales
7. Prendragons Fall
8. Banshee
9. Warpipes Call Me
10. Lays From Afar
Gesamtspielzeit: 50:22

maxomer
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Beitrag vom 22.11.2019
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