CRYSTAL VIPER - Tales Of Fire And Ice
Label: AFM Records
Zwölf Jahre sind nun vergangen seitdem Sängerin, Gitarrist und Songschreiberin Marta Gabriel mit ihrer polnischen Heavy Metal Truppe und dem dazugehörigen Debüt „The Curse Of The Crystal Viper“ erstmals für Aufsehen sorgen konnte. Mittlerweile sind die Dame und Herren mit „Tales Of Fire And Ice“ bei ihrem siebten Album angekommen und liefern nach wie vor exzellenten Heavy Metal mit viel Druck, Liebe im Detail und einer spürbaren Passion.

Zwar gab es seit dem letzten Werk einige Umbesetzungen, doch CRYSTAL VIPER hat das offensichtlich nichts anhaben können, beziehungsweise sogar gestärkt. Nachdem vor dem letzten Output ein neuer Basser her musste, wurde nun mit Eric Juris ein neuer Gitarrist aufgenommen und auch wenn Tomasz „Golem“ Danczak das Album noch eingepsielt hat, sitzt an den Drums nun ein prominenter Schwede in Form von Cederick Forsberg (BLAZON STONE, CLOVEN ALTAR, ROCKA ROLLAS). Und so ist das siebte Werk erst recht eine Wundertüte oder das Rundum-Sorglos-Paket in Sachen Heavy Metal. Ein hymnischer Deoublebass-Kracher jagt den nächsten, Marta singt eingängiger denn je und die Riffs braten wie Sau. So will man „Still Alive“ und das mit wunderschönen Melodien ausgestattete „Crystall Sphere“ schon bei den ersten Durchgängen mitträllern, das etwas modern tönende „Bright Lights“ steht dem aber in nichts nach ehe man mit „Neverending Fire“ das Tempo raus holt. Hier hat man einen pathetischen Stampfer geschaffen, der mit seinen Orgelklängen ebenso überzeugen kann wie mit Martas gefühlvoller Stimme. Dezent erinnert das Ganze an frühe BATTLE BEAST. Aber auch HAMMERFALL kommen in den Sinn, wenn man sich den grandiosen Sing-along Refrain von „One Question“ anhört. Aber auch das dynamische „Under Ice“ und das melodischer ausgefallenen „Tomorrow Never Comes“ dürfen nicht unerwähnt bleiben. Mit „Tears Of Arizona“ gibt es zum Schluss noch eine gelungene Power-Ballade bei der auch DORO staunen würde. Auch der Bonus Track und DOKKEN-Cover „Dream Warriors“ ist ruhiger ausgefallen. Abgesehen davon, dass man die beiden Songs etwas auf dem Album hätte verteilen sollen und nicht nacheinander platzieren, gibt es an „Tales Of Fire And Ice“ eigentlich nichts auszusetzen.

Marta liefert hier ihr bis dato stärkstes Werk, das vollgepackt ist mit Hymnen und Hits, die Fans des traditionellen Heavy Meal begeistern wird. Zwar hat man den Okkult-Parts sowie die NWOBHM etwas zurück geschraubt, aber das Schadet dem Sound von CRYSTAL VIPER definitiv nicht. Freunde des Heavy Metal greifen hier zu!

www.crystalviper.com


6 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Prelude
2. Still Alive
3. Crystal Sphere
4. Bright Lights
5. Neverending Fire
6. Interlude
7. Under Ice
8. One Question
9. Tomorrow Never Comes
10. Tears Of Arizona
11. Dream Warriors (DOKKEN)
Gesamtspielzeit: 42:01

maxomer
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Beitrag vom 22.11.2019
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