SECRETS OF THE MOON - Black House
Label: Lupus Lounge
Ein Vierteljahrhundert gibt es SECRETS OF THE MOON bereits, und die deutsche Band veränderte über die Jahre hinweg immer wieder ihr Musikschaffen. Begonnen hat alles mit Black Metal und jetzt ist man bei Occult Rock/Metal angelangt. Dieser Tage erscheint das siebte Full-Lenght-Album „Black House“, und so mancher Fan wird sehr gespannt sein, welcher musikalische Weg hier eingeschlagen wurde.

Eher gemächliche Musik mit glasklaren Gitarrenriffs eröffnet den musikalischen Reigen, und dazu gibt es cleane Vocals von Phil Jonas, die jedoch im weiteren Verlauf an Intensität zunehmen, und sich fast zu einem Schreien entwickeln. Auch das nachfolgende „Don’t Look Now“ kommt sehr melodisch herüber, und dieser Eindruck wird durch epische Background-Sounds noch verstärkt. Bei „He Is Here“ wird ein etwas anderer Weg eingeschlagen. Die Musik wird deutlich langsamer mit vielen epischen Elementen, und im Zusammenspiel mit den variantenreichen Vocals wird eine reichlich düstere Stimmung erzeugt. Diese kommt jedoch gar nicht so oft zum Vorschein, obwohl ja laut eigenen Angaben die Songs okkult angehaucht sein sollen. Beim abschließenden „Earth Hour“ präsentiert man sich deutlich härter als in den vorhergegangenen Tracks, aber gesanglich ändert sich – abgesehen bei ein paar sehr intensiven Phasen - wenig, und so bleibt auch hier der zuvor gewonnene Eindruck bestehen.

Wenn man bedenkt, dass SECRETS OF THE MOON früher einmal Black Metal gemacht haben, so hat man sich mit „Black House“ von diesem Genre sehr weit entfernt. Man bekommt meist sehr eingängige, eher langsame Musik zu hören, die innere Ruhe erzeugt. Gelegentlich finden sich auch episch-mystische Parts auf dieser Platte, aber selten gibt es wirklich düsteres Flair. Sehr oft ertönt phänomenales, glasklares Gitarrenspiel, bei dem man jeden Ton in sich aufsaugen kann. Damit ist dieses Album für alle eine Empfehlung, die auf Klangzaubereien stehen.

www.facebook.com/secretsofthemoonofficial


5.5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Sanctum
2. Don´t Look Now
3. Veronica´s Room
4. He Is Here
5. Cotard
6. Black House
7. Heart
8. Mute God
9. Earth Hour
Gesamtspielzeit: 52:16

Metalmama
Weitere Beiträge von Metalmama

Weitere Beiträge über SECRETS OF THE MOON


CD-Bewertung
0 Stimmen [LESERCHARTS]
Deine Bewertung:
  



War diese Kritik hilfreich?
0 Stimmen
Deine Bewertung:
  


Beitrag vom 15.06.2020
Zurück


Diesen Beitrag per E - Mail verschicken:
An:
Von:
Kommentar: