WARKINGS - Revenge
Label: Napalm Records
Die geheime Allstar-Group WARKINGS ist zurück und zieht zum zweiten Mal in geschichtliche Power Metal Schlachten mit allen Klischees die da dazu gehören – und das ist auch gut so. Das Debüt „Reborn“ war vor gut zwei Jahren ein kurzweiliges und melodisches Stück Power Metal, das einfach Spaß gemacht hat, aber irgendwo noch das gewisse Etwas vermissen ließ. Das wollen die Herren, dessen Fronter Georg Neuhauser von SERENITY ist, mit dem Zweitling „Revenge“ nun aber definitiv ändern.

Nicht nur der Titel „Revenge“ klingt als wäre die Band hungrig, auch musikalisch tönt die Truppe motiviert und liefert eine Handvoll Hits und Hymnen. Angefangen mit dem treibenden „Freedom“ mit seinen knackigen Riffs, den eindringlichen Melodien und den gekonnten Vocallines von Georg aka TRIBUNE, der sich hier wieder richtig Mühe gibt. Dazu gibt es ein paar gesprochene Parts sowie heavy True Metal Shouts. Generell gibt es auf dem Album viel Abwechslung und Georg zeigt immer wieder neue Seiten. Die Screams auf „Odin´s Sons“ stammen jedoch von Melissa Bonny, die neben ihrem Wirken live mit SERENITY von RAGE OF LIGHT bekannt sein dürfte. „Maximus“, die Hymne an den berühmten Gladiator ist bereits bekannt und gefällt mit stampfenden Rhythmen und einem Refrain, der zum Mitbrüllen einlädt. „Warriors“ ist ein flotter Banger, der gut ins Ohr geht, „Fight In The Shades“ tönt dagegen düster und tiefgründiger und „Banners High“ gefällt als heroische Powerballade auch sofort. Als Kontrast gibt es dann eine UpTempo Hymne namens „Mirror, Mirror“ mitsamt grandiosem HELLOWEEN-Play-along-Solo. Auch „Battle Of Marathon“ setzt auf Tempo und Ohrwurm-Faktor, ehe „Warking“ nochmal mit stampfenden Rhythmen für Aufsehen sorgt. Und dann gibt es da noch „Azrael“ – ein Song bei dem Georg sicher nicht zufällig seine Vocallines gewählt hat. Thematisch geht es um Jerusalem und Schlachten in der Wüste, musikalisch wird das auch mit orientalischen Tönen verarbeitet – und das war wohl Grund genug hier ein kurzes Tribut an die EAV und deren Hit „Fata Morgana“ einzubauen. Nice move! Und auch abgesehen davon einer meiner Favoriten auf „Revenge“.

Die WARKINGS konnten sich um ein gutes Stück steigern und liefern auf ihrem zweiten Werk eigentlich nur Hits und Hymnen, die durchdachter, eingängiger und über weite Strecken auch heavier als das Material auf dem schon sehr guten Debüt, tönen. So darf es mit den vier Königen auch gerne weitergehen.

www.facebook.com/warkingsmetal


6 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Freedom
2. Maximus
3. Warriors
4. Fight In The Shade
5. Odin´s Sons
6. Banners Hight
7. Mirror, Mirror
8. Azrael
9. Battle Of Marathon
10. Warking
Gesamtspielzeit: 40:40

maxomer
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Beitrag vom 23.07.2020
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