BYFIST - In The End
Label: Pure Steel Records
Die aus San Antonio, Texas stammenden Power Metaller BIFYST starteten ihre Karriere bereits 1987, warfen aber nach zwei Demos und vier Jahren Bandgeschichte bereits wieder das Handtuch. Schon im Jahr 2000 startete man den zweiten Anlauf und trotzdem sollte es ganze 20 Jahre dauern, bis die Amerikaner nun endlich ihr Langspiel Debüt in grob verändertem LineUp abgeben sollten.

Das Warten hat sich für Fans von Truppen wie RIOT auf jeden Fall gelohnt. US-Metal mit heavy Riffs, eindringlichem Gesang, der zwischen Tief und schwindelerregend hoch á la CAGE schwankt und ein paar MANOWAR-Chöre einfließen lässt. Was will man mehr? Na klar, flottes Tempo, messerscharfe Soli und eine Menge Spielfreude. All das liefern Gründer Nacho Vera und seine BIFYST auf „In The End“, das mit acht waschechten US-Power Metal Brechern von vorne bis hinten gefällt.
Mit einem leichten 80er Einschlag im Sound recht authentisch tönt und einfach Spaß macht. Experimente oder große Innovation braucht der Genrefan nicht zu befürchten und kann sich hier somit gut eine dreiviertel Stunde kurzweiliger Genrekost mit allem was dazugehört hingeben.
Einzig der 8-Minüter „With This Needle I Thee Wed“ fällt mit leicht psychedelischer Anleihen und daher einem leichten Bezug zu KING DIAMOND etwas aus dem Rahmen, aber definitiv nicht negativ. In „Ship Of Illusion“ wird es dazu noch etwas epischer und „Scattered Wits“ baut am Ende nochmal gut Spannung auf, anstatt durch den Song zu ballern. Somit ist auch für Abwechslung gesorgt.
Fans der genannten Truppen greifen zu, der Rest hört natürlich Probe!

www.facebook.com/BYFIST


5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Universal Metal
2. In The End
3. Unconscious Suicide
4. Guaranteed Death
5. With This Needle I Thee Wed
6. Ship Of Illusion
7. Epitaph
8. Scattered Wits
Gesamtspielzeit: 46:00

maxomer
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Beitrag vom 03.09.2020
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