PEKLA - Boogie With Satan
Label: DIY
Mit ihrem vierten Album haben die Litauer wieder einen wahren Leckerbissen für alle Freunde des britischen Metals am Start. „Boogie With Satan“ schließt nahtlos an den Vorgänger „The Witch-Bitch Of Hexenville” an, wirkt aber deutlich ausgereifter. Das könnte daran liegen, dass der neue Sänger besser in der Lage ist die leicht speedige Mischung aus ganz viel VENOM und MOTÖRHEAD, sowie einer guten Prise NWOBHM und Rock´n´Roll stimmlich besser umzusetzen als sein Vorgänger.

Die Songs sind im Großen und Ganzen kurz und knackig gehalten, wodurch zu keiner Zeit auch nur ein Anflug von Langeweile aufkommt. Geschwindigkeitstechnisch bewegt man sich konstant im Bereich flottes Midtempo, also eine etwas speedlastigere Version der vorhin genannten Bands, verzichtet aber komplett auf die punkigen VENOM Parts. Der NWOBHM Einfluss schlägt sich vor allem in der Gitarrenarbeit nieder.

Songs wie der Titeltrack oder „#rapidez“ sowie auch „School Of Rock’n’Roll“ machen einfach nur Spaß und versetzen einen um Jahre zurück in der Metalgeschichte und sind auch repräsentativ für den Rest des Songaterials. Der Abwechslung halber streut man allerdings mit „The Game“ und `Swype Rite` kurze Abstecher in Thrashgefilde ein. Mit „...And Cut“ wird das Album dann noch schön ruhig akustisch nach viel zu schnell vergangenen knapp 34 Minuten beendet. Auch nach mehreren Durchläufen würde man sich noch zwei, drei Songs mehr wünschen.

„Boogie With Satan“ ist ein Album, das jeden MOTORHEAD und VENOM Fan überzeugen sollte und ziemliches Potential hat. Mir zumindest hat die Zeitreise in die 80er ziemlich Spaß gemacht. Des weiteren würde ich die Band gerne mal live sehen da ich glaube, dass das Songmaterial live ein ziemlicher Kracher sein dürfte. Mein Tip an alle die mit genannten Bands was anfagen können - unbedingt antesten!


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6 von 7 Punkten

Tracklist:
1. #rapidez
2. Goddamn Suicide Zombies
3. Scrollers
4. The Game
5. The Tube Is Red
6. Boogie With Satan
7. The Stuff
8. School Of Rock’n’Roll
9. Swype Rite
10. ...and Cut
Gesamtspielzeit: 33:55

Tom
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Beitrag vom 29.10.2020
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