SPOUT - The Ultimate Love Connection
Label: Pate Records
SPOUT scheint die Metamorphose von der "Shockwave Surfers" Demo-CD zur professionellen Platte überraschend gut gelungen zu sein - "The Ultimate Love Connection" ist auf einem für österreichische Verhältnisse sehr hohen Niveau, das fängt beim Cover-Artwork (ebenfalls Produkt des Masterminds Aaron Schüssler) an und hört bei der exzellenten Homepage von SPOUT (www.spout.biz) auf.
Doch nun zum Wesentlichen, dem Gepressten: 4 LYN meets LIMP BIZKIT meets ELFMAN; Der Aufbau und die Dynamik der Songs entsprechen Großteils dem Schema F, Rap parts und melodiöse Stellen bauen Spannung auf und entladen sich in Shouts und Gitarrenbrettern. Das ist schon dagewesen, nicht jedermans Stil aber für Leute, die dies mögen, dank der hohen Qualität, mit der arrangiert wurde, durchaus hörens- bzw. kaufenswert.
Dass diese Art von Musik live natürlich um Klassen fester einschlägt als zuhause über meinen my-first-sony Kasettenrekorder steht auch außer Frage, das liegt aber weder an der Band noch an der CD, das ist höheres Naturgesetz.
Kritikpunkte: Einige Passagen wirken abgekupfert - das kann gewollt sein, das kann unabsichtlich passieren, das ist ansich legitim, nur ein bisserl besser verstecken müsste man es.
Daran solls aber nicht scheitern, die CD besticht durch ihre komplexe Produktion, vor allem die Gesangsspuren sind sehr gut übereinandergelegt worden und davon lebt das Album. Dass der Rest der Belegschaft ihre Instrumente beherrscht, braucht an dieser Stelle gar nicht diskutiert zu werden, sowohl Drums als auch Bass als auch Klampfen harmonieren sehr gut, was angesichts der häufigen Stimmungswechsel leichter ausschaut als es ist.

Fazit: Wenn ich mir in einigen Jahren Tony Hawks Pro Skater 347 kaufe und es spielt einen SPOUT-Song, während es mich auf der Quarterpipe zerbröselt, würde es mich nicht wundern, denn da waren schon schlechtere Tracks drauf.
Alle Anhänger der Snowboard- und Skaterszene sowie Freunde des gemäßigten Nu Metals sollten schnell einen Brief ans Christkind schreiben und sich diese CD unter den Tannenbaum schmeißen lassen, soviel ist sicher.

www.spout.biz


6 von 7 Punkten

Tracklist:
1. It´s Time To Rock
2. Sicksong
3. Go Ahead
4. Do You Wanna Dance?
5. In A Biz Like Thiz
6. Shockwave Surfers
7. Skillshot
8. Don´t Look Back (empty Spaces)
9. I Feel What I Feel
10. Yakuza Connection
11. Lifetime Users
12. Sometimes
Gesamtspielzeit: 69:00

Paul
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Beitrag vom 08.12.2002
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