SABATON - The Art Of War
Label: Black Lodge
SABATON aus Schweden sind ein Phänomen. Nach den ersten zwei, schon starken Alben „Fist For Fight“ und „Primo Victoria“ galten sie noch als Geheimtipp, aber spätestens seit dem make-it-or-break-it-Album „Attero Dominatus“ und tonnenweise Auftritte in ganz Europa und auf etlichen Festivals, die jeden Metaller sofort in den Bann zogen, gehören die Soldaten aus Schweden zur festen True Metal-Szene. Wer die Jungs schon mal Live gesehen hat, weiß wovon ich spreche. Energie geladen, sympathisch und spielfreudig präsentiert sich diese Band auf der Bühne, wie keine andere.

Nun kommt SABATON mit „The Art Of War“ daher und wer hätte geglaubt, es geht wieder um die Kriege dieser Welt. Keine Drachen, keine Zauberer oder Königreiche, dafür aber dennoch epische Schlachten, Helden und viel Pathos. Musikalisch wird das Ganze wieder, meist stampfend, heroisch, mit Keyboards unterlegt präsentiert. Im Gegensatz zu den stürmischen Vorgängern wirkt dieses Album viel ausgereifter und erwachsener, dennoch auch noch sehr verspielt. Man merkt ihnen nun einfach an, dass sie einiges an Erfahrung sammeln konnten und dies auch umzusetzen wissen. Joacim Bróden hat stimmlich auch noch mal ein Stück zugelegt. „Ghost Divison“ kann als legitimer Nachfolger von „Panzer Battalion“ gesehen werden und macht mindestens genau so viel Spaß. „40:1“ stellt sich nach ein paar Durchläufen als geniale Uptempo-Nummer mit Ohrwurm-Refrain und Mitsingparts heraus, das die Geschichte der Polnischen Helden erzählt, die gleich den Spartanern, in Unterzahl ganze drei Tage lang eine Linie gegen die deutsche Wehrmacht hielten, um ihrem Volk die Möglichkeit zur Flucht gaben. „Cliffs Of Gallipoli“ erinnert durch die Keys und den Aufbau des Songs an QUEEN und kann auch als Highlight der CD genannt werden. Auf „The Art Of War“ ist wieder kein einziger schwacher Song zu finden und stellt somit auch das beste Album der Schweden dar. Man muss aber beachten, dass die Songs von „The Art Of War“ nicht so schnell zünden wie zum Beispiel ein „Into The Fire“ oder „We Burn“.

SABATON sind erwachsen geworden, haben aber dennoch nichts von ihrer sprudelnden Energie verloren und stehen noch immer am Anfang ihrer überwältigen musikalischen Karriere. Für mich der absolut beste Newcommer der letzten Jahre. Sieht euch diese Band nur einmal Live an. Ich hatte schon drei Mal die Freude und kann nicht genug bekommen

www.sabaton.net


6.5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Sun Tzu Says
2. Ghost Devision
3. The Art Of War
4. 40:1
5. Unbreakable
6. The Nature Of Warfare
7. Cliffs Of Gallipoli
8. Talvisota
9. Panzerkampf
10. Union (slopes Of St. Benedict)
11. The Price Of A Mile
12. Firestorm
13. A Secret
Gesamtspielzeit: 49:35

maxomer
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Beitrag vom 01.08.2008
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