SACRED LEGACY - Undying Heart
Label: Rock'n'growl Hard'n'heavy Promotion
Ein durchaus interessantes Album bieten uns SACRED LEGACY von den Malediven mit ihrer dritten Veröffentlichung. Thrash trifft auf Death, Speed, progressiven Metal und Rock. Eine doch eher ungewöhnliche Mischung die auf den ersten Blick nicht so ganz zusammenpassen will doch nach mehrmaligen hören durchaus ihren Reiz hat. Musikalisch präsentiert sich die Band technisch sehr versiert, extrem verspielt und feuert ein wahres Riffgewitter ab, das seine Zeit braucht bis es sich in seiner Komplexität ganz erschließt. Also nichts mit "easy listening". Leider macht es einem der Gesang schwer sich das Album öfter anzuhören. Der effektüberladene, verzerrte, keifende, manchmal grölende Gesang (Gebrüll) schreckt schon ziemlich ab. Zum Einen nervt er ordentlich und zum Anderen paßt er nicht wirklich zur Musik. SACRED LEGACY könnten ihr Potential bei weitem besser ausschöpfen wenn man auf klaren Gesang setzen würde.

Ich persönlich bin zwar nicht unbedingt ein Freund von Instrumentalnummern, aber die drei auf dem Album vertretenen ("Black Velvet Part 1, "Gods Legends" und "Undying Heart(For My Eternal Love)") gehören zu den Highlights des Albums, schon allein wegen der technischen Präzision mit der sie dargeboten werden. Speziell "Gods Legends" ist trotz seiner Verspieltheit ein eingängiger, klassischer Metal Song mit leichtem PowerMetal Touch. Ähnlich aufgebaut ist auch "Black Velvet Part 1" das sich nach langem, ruhigem Piano Intro ebenfalls zu einer interessanten Metalnummer entwickelt.

Von ihrer soften, melancholischen Seite zeigt sich die Band bei "Undying Heart (For My Eternal Love)". Der Song ist zweimal vertreten. Einmal als geniale Instrumentalballade und einmal mit den Gastvocalisten Shaani und Fal. Diese Version stellt den absoluten Höhepunkt des Albums dar. Die klare, weibliche Stimme verleiht der melancholischen Grundstimmung das gewisse Etwas und das kurze Duett mit der männlichen, ebenfalls klaren Stimme, fügt sich perfekt ein.

An sich ein in seiner Vielfalt sehr interessantes Album daß alle ansprechen dürfte die auf gut gemachte, verspielte, progressive Musik stehen und sich vom gewöhnungsbedürftigen Gesang nicht abschrecken lassen.

www.thesacredlegacy.com


5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Beast Of Darkness
2. Black Velvet Part 1
3. Forgot
4. Gods Legends
5. Dragon Wars
6. Infinity Reloaded
7. Undying Heart (for My Eternal Love)
8. Undying Heart Feat Shaani And Fal
Gesamtspielzeit: 34:50

Tom
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Beitrag vom 20.05.2011
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