STUD - Out Of The Darkness
Label: Eigenproduktion
Bereits 1986 gegründet, veröffentlichten die Finnen STUD im selben Jahr eine Single und konnten mit dieser sowie den einhergehenden Liveauftritten in ihrer Heimat durchaus Erfolge verbuchen. Trotzdem löste sich die Truppe 1989 auf, als die Aufnahmen für das Debütalbum daran scheiterten, dass keine Plattenfirma gefunden werden konnte. 2011 taten sich die Mitglieder des Original Line-ups wieder zusammen und starteten im darauffolgenden Jahr mit den Aufnahmen ihres Debütalbums, welches mir hier zur Rezension vorliegt.

Der Titeltrack als Opener gibt gleich einmal die Marschrichtung vor, klassischer Heavy Metal mit Hard Rock-Einflüssen. Auch die folgenden Stücke schlagen in diese Kerbe, einmal geht es mehr in die metallische Richtung („Run To The Shelter“, „Sea Child“), dann mehr hin zum Hard Rock („Rock Little Mama“), aber auch balladeske Klänge („Traveller“) dürfen nicht fehlen. Das Rad erfinden die Finnen damit zwar nicht gerade neu, aber man beweist ein Händchen für eingängige Songstrukturen, interessante Melodien und druckvolle Riffs. Die Instrumentalfraktion ist definitiv über jeden Zweifel erhaben, besonders hervorheben möchte ich aber trotzdem Sänger Ari Toivanen. Sein Stimmvolumen bereichert die Platte nochmals ungemein und erinnert nicht nur einmal an den unvergessenen Ronnie James Dio.

27 Jahre nach Bandgründung veröffentlichen STUD ein Debütalbum, das durchaus auch aus dem Jahr 1986 stammen könnte. Vor dem Hintergrund der derzeitigen Retrowelle ist die Scheibe deswegen trotzdem nicht nur (aber auch) für Nostalgiker interessant.

www.stud.fi


5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Out Of The Darkness
2. Rock Little Mama
3. Renegade
4. Lovers In The Night
5. Holy Light
6. Traveller
7. Run To The Shelter
8. Secrets Of Love
9. Feel Good
10. Sea Child
11. Reach Out
Gesamtspielzeit: 50:09

Mike
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Beitrag vom 18.12.2013
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