STORMWARRIOR - Thunder & Steel
Label: Massacre Records
Lars Ramcke und seine Sturmkrieger marschieren dieser Tage mit „Thunder & Steel“ zu neuen Heldentaten auf. Die Speed-/True Metaller geben auch auf ihrem mittlerweile fünften Album in gut 15 Jahren Bandgeschichte durchwegs Vollgas und wandeln einmal mehr auf den Spuren von Kai Hansen, also den ganz frühen HELLOWEEN und natürlich GAMMA RAY, die immer wieder durchblitzen.

Somit braucht man von STORMWARRIOR auf „Thunder & Steel“ keine Überraschungen erwarten, sondern einfach knallharten, verdammt schnellen Heavy Metal mit knackigen Gitarrenriffs, hymnischen Refrains und viel Pathos. Dazu gehören natürlich furiose Soli, mehrstimmige Refrains, dröhnende Drums und eingängige Melodien. Songs wie „Thunder & Steel“ oder „Metal Avenger“ strotzen nur so vor Energie und Pathos. Die Texte handeln für die Band typisch von Metal, Schlachten, Ruhm, Ehre und den üblichen True Metal Themen. Lars´ Stimme klingt wie eh und je, hat sich aber vielleicht sogar noch um eine Spur verbessert bzw. mehr Ausdrucksstärke. Auch wenn STORMWARRIOR hier mit Hymnen wie dem etwas gezügelteren „Sacred Blade“, dem unverschämt eingängigen „Ironborn“ oder dem rockigen „Steelcrusher“ keine großartigen Neuerungen im Genre oder Bandsound liefern, so macht es erneut enorm Spaß den Hamburgern bei ihrer Arbeit zuzuhören. Wer also „Heathen Warrior“ (2011) oder das, meiner Meinung nach immer noch beste Album „Northern Rage“ (2004) mag, der wird auch mit „Thunder & Steel“ viel Freude haben.

Sollte man mit der fehlenden Weiterentwicklung kein Problem haben, dann kann man aber vielleicht bemängeln, dass das Artwork von Felipe Machado (BLIND GUARDIAN, JORN, REBELLION,...) zwar schick aussieht, aber so gar nicht zum Sound der Band passen mag. Außerdem könnte man „Servants Of Metal“ fast schon als unverschämt bezeichnen, denn der Song gleicht dem GAMMA RAY Klassiker „Fight“ sowohl in Struktur als auch von den Melodien her enorm. Stark ist das Teil trotzdem und hebt sich stilistisch auch etwas vom Rest ab, ebenso wie die herausstechende Hymne „One Will Survive“, welche ich noch als Anspieltipp erwähnen will.

STORMWARRIOR zeigen sich auf „Thunder & Steel“ so stark wie eh und je, lassen aber etwas an Weiterentwicklung vermissen. Wen das bisher nicht gestört hat, der wird sehr viel Freude mit diesem gelungenen Album haben.

www.stormwarrior.de


5.5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Thunder & Steele
2. Metal Avenger
3. Sacred Blade
4. Ironborn
5. Steelcrusader
6. Fyres In The Nighte
7. Die By The Hammer
8. Child Of Fyre
9. One Will Survive
10. Servants Of Metal
Gesamtspielzeit: 44:20

maxomer
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Beitrag vom 21.01.2014
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