SHEAR - Katharsis
Label: Lifeforce Records
Die finnische, von Alexa Laroux female fronted Metal/Rock Band SHEAR released am 24. März 2014 in Europa und am 01. April 2014 in den USA ihr neues Album “Katharsis” unter dem Label Lifeforce Records. Ganz deutlich heben sich SHEAR von anderen female fronted Metal Bands alleine schon durch die kraftvolle, rockige Stimme der Frontfrau Alexa Laroux ab.

Eine interessante Mischung zwischen Metal, Rock, Pop, aber auch Prog Metal Passagen bis hin zu Symphonic Metal Anleihen. Musikalisches Können beweisen die Finnen auf jeden Fall. Musikalisch gesehen gut ausbalancierte Songs, eingängige Bassmoves, fantastisch eingesetzte Synthies, vorwärts treibendes Schlagzeug, kraftvolle Gitarren und eine wahnsinns Stimme. Allerdings kann die Stimme von Alexa Laroux in höheren Lagen mitunter auch, durch die langgezogenen Passagen raunzig und etwas nervig werden. Irgendwie erinnert mich das interessanterweise an die gute alte GUNS’N’ROSES Zeit und Axel Rose mit seiner eindringlichen Stimme.

Das Album hat einen pathetischen monumentalen Einstieg mit dem rein instrumentalen, Titelsong “Katharsis”. Mit “Last Warning” gehen sie sofort zur Sache und auch “Home” hat einen phantastischen Einstieg, kann aber das Versprechen nicht den ganzen Song lang halten. Außerdem sind Passagen darin enthalten, speziell am Ende, die eins zu eins gleich klingen wie “Der Fährmann” von LETZTER INSTANZ, der seinerseits ein fantastischer Song ist. Der vierte Titel “Heaven Into Hell” hat durchaus auch ein wenig Ohrwurmcharakter, aber nur beim Refrain. Hier kommen beim Gitarrensolo dann wieder dezente Erinnerungen an GUNS’N’ROSES auf. Dann geht es weiter in etwas popigere Regionen mit “Hollow, Black & Cold”. In den nächsten Songs wird es dann etwas ruhiger und nachdenklicher. Der vorletzte Titel wird mit seinem Synthie Einstieg wieder interessant, allerdings nur am Anfang. Zu guter Letzt kommt dann einer meiner Favoriten “Turmoil”, eine schöne Mischung zwischen Power und ruhigen Abschnitten.

Im Gesamten ist das Album allerdings leider nur guter Durchschnitt und weist keine Besonderheiten auf, die sich durch die ganze Scheibe ziehen. Obwohl es durchaus abwechslungsreich aufgebaut ist und musikalisch einiges zu bieten hat. Eine Investition ist sie denke ich dennoch wert, da doch einige gute Songs darauf zu finden sind, wie zum Beispiel der Titelsong “Katharsis”, “Last Warning” und das abschließende “Turmoil“.

www.shearofficial.com


5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Katharsis
2. Last Warning
3. Home
4. Heaven Into Hell
5. Hollow, Black & Cold
6. I Care
7. A Hopeless Tragedy
8. Whispers Follow You
9. For The Restless
10. Not Myself
11. Turmoil
Gesamtspielzeit: 54:00

Scatoelfen
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Beitrag vom 25.03.2014
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