SATAN TAKES A HOLIDAY - Aliens
Label: Despotz Records
Die Schweden SATAN TAKES A HOLIDAY sind der beste Beweis dafür, dass die gute alte Rock-Musik durchaus nach wie vor lebendig ist. Die Truppe konzentriert sich seit gut zehn Jahren auf das genannte Genre und veröffentlicht aktuell das vierte Album mit dem Titel „Aliens“.

Man beginnt mit traditionellem Rock, dem mit ein bisschen Mundharmonika-Sound etwas Südstaatenflair verliehen wird. Dazu trägt Vocalist Fred Burman mit relativ hoher Stimme intensiven Gesang bei. Allerdings verbinden die Schweden sehr gerne die gewachsenen Rocksounds mit ein bisschen Punkeinflüssen, und dann wird die Sache bei Tracks wie „Ladder To Climb“ deutlich flotter, aggressiver, und auch Fred´s Stimme nimmt beinahe brüllende Züge an. Auch großartige Gitarrenriffs bekommt man zu hören, jedoch neigen die Jungs ein bisschen zu experimentellen Klängen und Synth-Sounds, was besonders bei „Iron Pipe“ oder „More Is More“ zum Tragen kommt, aber hier wirkt der angenehme Gesang ausgleichend, und die Riffs sind doch das Fundament der Songs. Bei „Queen Mother“ wird die Sache ein bisschen arg scheppernd, dennoch ist der bluesige Rhythmus sehr mitreißend ausgefallen. Darauf folgt Blues pur bei dem Song „Why Don’t We Do It In the Road?”, aber das abschließende „Wrinklay“ ist dann doch wieder ein zwar relativ harter, aber doch sehr erdiger Rock-Song.

SATAN TAKES A HOLIDAY vermischen in ihren Tracks sehr vieles. Meist ist die Liebe zum traditionellen Rock und auch Blues deutlich herauszuhören, aber oft wird dieser in harte, punkige oder auch elektronische Sounds verpackt. Der Gesang von Fred Burman reicht von angenehm bis zu aggressiv schreiend, und passt sich damit gut den einzelnen Spielweisen an. Die einzelnen Songs sind relativ kurz ausgefallen und so kommt man trotz elf Tracks nichtmal auf eine halbe Stunde.

www.satantakesaholiday.com


5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Good Cop Bad Cop
2. The Beat
3. Ladder To Climb
4. Get You Girl
5. Iron Pipe
6. More Is More
7. Born At Night
8. Queen Mother
9. Love Me Like I Love Me
10. Why Don’t We Do It In The Road?
11. Wrinklay
Gesamtspielzeit: 28:05

Metalmama
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Beitrag vom 21.02.2017
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