OBITUARY - Obituary
Label: Relapse Records
Mit ihrem zehnten und gleichnamig betitelten Album „Obituary“ zeigen Floridas Death Metal Legenden, dass ihr Nachruf noch ein Weilchen zu warten hat. Und wer den unverwechselbaren Sound von OBITUARY bereits kennt, wird auch bei diesem Album auf seine Kosten kommen.

Ohne Umschweife wird beim ersten Track „Brave“ in altbewährter Manier drauf los gehämmert. Die tiefen, langgezogenen Growls von John Tardy, das wahnsinnige Gitarrenspiel von Trevor Peres und Kenny Andrews, die düsteren Basslines von Terry Butler und natürlich auch die Drumbeats von Donald Tardy, die zusätzlich über alles was noch steht hinwegfegen. Was kann es Schöneres geben?

Steht bei manchen Bands vor allem der Sänger im Vordergrund, weiß OBITUARY wie man jeden Teil der Band gekonnt einsetzt, um den Songs das richtige Death Metal Feeling zu geben. Dies wird einmal mehr beim Song „A Lesson In Vengeance” deutlich. Auch der nachfolgende Track „End It Now” verspricht tiefgreifende Growls und einen markanten Text, der einem im Gedächtnis bleibt. Beim Song „Kneel Before Me” fällt zuerst der sehr Bass-lastige Sound auf, doch auch wenn der Track nichts Neues aufweisen kann, ist es trotzdem ein Genuss den harten Beats zu lauschen.

Vor allem der Song „Betrayed” sticht musikalisch etwas unter den anderen Songs hervor und John Tardy lässt einen den ganzen Hass spüren, den er in sich trägt. Im Gegensatz dazu setzt der Track „Turned To Stone” wieder auf bewährte Riffings. Natürlich gibt es auf dem neuen Album auch das Lied „Ten Thousand Ways To Die“ welches ja bereits vorab, beim gleichnamigen Livealbum im Oktober letzten Jahrs veröffentlicht wurde.

Auch wenn man beim neuen Album keine innovativen Ausreißer erwarten kann, macht es trotzdem immer wieder Laune, sich die neuen Songs im einzigartigen OBITUARY Style anzuhören.

www.facebook.com/ObituaryBand


5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Brave
2. Sentence Day
3. A Lesson In Vengeance
4. End It Now
5. Kneel Before Me
6. It Lives
7. Betrayed
8. Turned To Stone
9. Straight To Hell
10. Ten Thousand Ways To Die
11. No Hope (Bonus Track)
Gesamtspielzeit: 36:35

Veronica de Groot
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Beitrag vom 30.03.2017
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