EDGUY - Monuments
Label: Nuclear Blast
Lang, lang ist es her. Man mag kaum glauben, dass EDGUY bereits seit einem viertel Jahrhundert die Bühnen der Welt rocken. Zu diesem Anlass gibt es mit der Compilation „Monuments“ noch einmal alle Höhepunkte der vergangenen Alben zu hören. Als Zugabe möchten wir euch natürlich auch die fünf neuen Songs nicht verschweigen, sowie einen bislang unveröffentlichten Track aus ihrem ersten Album. Wahnsinn ist auch, dass sich das Line-Up seit ihrer Gründung im Jahr 1992 kaum verändert hat. Neben Frontmann Tobias Sammet ist auch das Gitarrenduo, bestehend aus Jens Ludwig und Dirk Sauer, noch immer live dabei, sowie der etwas später dazu gestoßene Bassist Tobias Exxel und Schlagzeuger Felix Bohnke.

Seitdem hat sich die kleine, unbekannte Band aus Fulda zu einem der weltweiten Top Acts im Power Metal Bereich entwickelt und EDGUY kann mit Stolz auf die vergangenen Jahre zurückblicken. Angefangen bei ihrem selbst aufgenommenen Album „Savage Poetry“, ihrem offiziellem Debütwerk „Kingdom Of Madness“ und Klassikern wie die Alben „Theater Of Savation“ oder „Mandrake“ bis hin zu ihrem letzten Werk „Space Police“ lieferten EDGUY ein erfolgreichen Release nach dem anderen. Doch trotzdem schafft es Toby sogar noch Zeit für sein Solo Projekt AVANTASIA zu finden und eine epische Power Metal Kombo auf die Füße zu stellen.

Auf dem neuen Best-Of „Monuments“ kann man sozusagen den musikalischen Werdegang der Band nachverfolgen. Zum Einstieg gibt es jedoch gleich einige neue Songs wie „Ravenblack“ - ein typischer EDGUY Song der sofort ins Ohr geht und Lust auf mehr macht. Mit diesem Track liefern die Jungs gleich den ersten Knaller ab, mit rockigen Passagen, einem groovigen Bass Sound und der unverkennbaren Stimme von Tobias Sammet, die ein tiefgreifendes Gänsehaut Feeling erzeugt. Im Gegensatz dazu beginnt „Wrestle The Devil” etwas rauer und schmutziger, aber nicht weniger mitreißend.

Auch wenn der Titel von „Open Sesame“ vielleicht etwas lustig klingt, steckt in dem Song die geballte EDGUY Power. Beginnend bei schnellen Gitarrenriffings und der hohen, kreischenden Voice von Toby, fegt der Song dahin und erzeugt dabei unverwechselbare Harmonien, die jedes Metaller Herz höher schlagen lassen. Obendrauf gibt es dann auch noch ein schneidiges Gitarrensolo. „Landmarks” hingegen geht endlich mal wieder einen Schritt zurück und bringt als flotte Double-Bass Hymne den ursprünglichen Power Metal Sound der Band ins Geschehen. Der letzte neue Song „The Mountaineer” verspricht von Anfang an, ordentliches Mitbangpotenzial und einen bodenständige Heavy Metal Sound. Zwischen den Klassikern verbergen sich außerdem noch einige Rare bzw. Bonus Tracks wie „Holy Water”, „Spooks In The Attic” und „Judas At The Opera” bei dem sich auch Michael Kiske (HELLOWEEN, UNISONIC, AVANTASIA) die Ehre gibt.

Hinzukommend zur Sammlung der besten EDGUY Songs, gibt es außerdem noch eine komplette Show der „Hellfire Club Tour“ von 2004 und alle EDGUY Musikvideos die bisher veröffentlicht wurden. Wie bereits eingangs erwähnt bildet der Song „Reborn In The Waste“ vom Album „Savage Poetry“ den Abschluss dieses glamourösen Spektakels und im Vergleich zu den neueren Songs kann man zwar deutlich die Unterschiede hören, doch auch dieser Track lebt vom unverwechselbaren EDGUY Sound. Zwar wirkt er noch etwas einfacher und roher als die neueren Tracks, aber man möchte ihn definitiv nicht vermissen.

Wer nach dieser geballten Power Metal Odyssee durch die vergangenen Jahre von EDGUY nun langsam auf den Geschmack gekommen ist, der sollte unbedingt in das ein oder andere EDGUY Album hören. Um dabei den Überblick zu behalten, können euch sicher unsere Reviews helfen.

www.edguy.net

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Tracklist:
1. Ravenblack
2. Wrestle The Devil
3. Open Sesame
4. Landmarks
5. The Mountaineer
6. 929
7. Defenders Of The Crown
8. Save Me
9. The Piper Never Dies
10. Lavatory Love Machine
11. King Of Fools
12. Superheroes
13. Love Tyger
14. Ministry Of Saints
15. Tears Of A Mandrake
16. Mysteria
17. Vain Glory Opera
18. Rock Of Cashel
19. Judas At The Opera
20. Holy Water
21. Spooks In The Attic
22. Babylon
23. The Eternal Wayfarer
24. Out Of Control
25. Land Of The Miracle
26. Key To My Fate
27. Space Police
28. Reborn In The Waste
Gesamtspielzeit: 150:37

Veronica de Groot
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Beitrag vom 19.07.2017
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