MALLEVS MALEFICARVM - Homo Homini Lupus
Label: NoiseArt Records
Eigentlich möchte man ja meinen, dass ein EQUILIBRIUM-Sänger ausreichend beschäftigt ist, aber scheinbar hat Robse Dahm doch noch genug Zeit um auch bei einer anderen Band die Stimmbänder zu strapazieren. Diese Truppe nennt sich MALLEVS MALEFICARVM, besteht seit fünf Jahren, jedoch erschien erst jetzt das Debüt-Album „Homo Homini Lupus“.

Man hält sich erst gar nicht mit einem Intro auf, sondern geht gleich in die Vollen! Knallharter Black Metal wird einem um die Ohren gehauen und dazu lässt Robse aggressive Growls vom Stapel. Etwas weniger hämmernd und deutlich variantenreicher geht es bei „Der Widerchrist“ zur Sache, aber auch hier bleibt die grundlegende Brutalität der Sounds erhalten, nur eben mit mehr variantenreichen Gitarrenriffs gespickt. Dieser Weg wird auch auf den nachfolgen Tracks fortgesetzt und bei „A Blaze At Dawn“ stehen sehr melodische Sounds auf dem Programm, und auch Robses Stimme wechselt von Aggressivität zu Inbrünstigkeit. Also ein beinahe episches Klangerlebnis, aber eine Ausnahme, wie gleich danach wieder demonstriert wird. „War“ startet gleich einmal mit MG-Feuer und Sirenengeheul und ist Bedrohlichkeit pur in hämmernde Riffs umgesetzt. Das abschließende „Mors Ultima Ratio“ bietet noch einmal eine Mix aus allem was auf dieser Scheibe verewigt wurde, wobei der Fokus auf dem genialen Gitarrenspiel liegt, das auch zuvor bereits für Auflockerung sorgte.

Man sollte „Homo Homini Lupus“ auf keinen Fall nach dem ersten Track beurteilen, sondern sich unbedingt das ganze Album vornehmen. Darin kommen sehr starke Gitarrenriffs, mitreißende Sounds und daran angepasste Growls, die wirklich Beachtung verdienen, vor. Wer also auf halbwegs abwechslungsreichen Black Metal steht, der sollte MALLEVS MALEFICARVM auf jeden Fall eine Chance geben.

www.facebook.com/pg/mallevsmaleficarvmbm


5.5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Homo Homini Lupus
2. Der Widerchrist
3. Under The Red Skies
4. A Blaze At Dawn
5. He Shall Bring No Light
6. Event Horizon
7. Sieben Sonnen
8. War
9. Tragedy And Triumph
10. Mors Ultima Ratio
Gesamtspielzeit: 62:41

Metalmama
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Beitrag vom 24.07.2017
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